Ich könnte dich an die Wand klatschen!

Ich könnte dich an die Wand klatschen!

...von Wut und Liebe

Kennen wir das nicht alle?

Da gibt es Menschen und Situationen, die uns im wahrsten Sinne des Wortes zum kochen bringen können. Manchmal benötigt es nur wenige Sekunden, um von 0 auf 250 zu kommen.
In solchen Situationen wollen wir in der Regel weder Belehrungen, noch weise Sprüche. Wir wollen uns auch nicht reflektieren, oder die Situation analysieren, NEIN. Am liebsten würden wir in dem Moment nur noch "drauf hauen", um so eine Situation einmal etwas überspitzt darzustellen.

Der Ausbruch sieht natürlich bei jedem anders aus und ist stark abhängig davon, wie der Betroffene gelernt hat mit seinen eigenen Gefühlen umzugehen. Die Bandbreite reicht von völliger Unterdrückung der Gefühle, über die ganz und gar gegen sich selbst gerichtete (autoaggressive) Energie, die bei diese Wut frei wird, nur gegen sich selbst gerichtet wird, bis hin zum apokalyptischen Vernichtungszug. Ich denke, jeder der ehrlich zu sich selber ist und sich etwas einschätzen kann, wird sich da jetzt an irgendeinem Platz wieder finden und einordnen können.

Ich möchte mit diesen Zeilen jeden Leser auffordern, eine andere Brille aufzusetzen. Die von mir beschriebene Sichtweise ist KEINESFALLS dafür zu verwenden, die Gefühle die nun mal da sind zu verdrängen. Weniger sinnvoll wäre es auch, das was da brodelt, so sehr mit einem weisheitsdurchzogenen Heiligenschein zu umwickeln, dass es so aussähe als würde Jesus vor einem stehen, der die andere Wange hinhält.

Nein! Den Blickwinkel, den ich jetzt anbiete, gilt es nur zuzulassen und zu beobachten, was es tief in uns dazu sagt! Vor allem achte darauf, was Dein Körper dazu sagt! Wenn es sich schlecht fühlt, dann denkst Du Gedanken, die NICHT Deiner inneren Wahrheit entsprechen. Das lässt sich mit "THE WORK" von Byron Katie wunderbar feststellen.

Blicken wir ein wenig tiefer und gehen wir einmal davon aus, dass wir aus irgendeinem Grund auf einen anderen Menschen böse sind:

Wir selbst gehen mit dem, was uns da begegnet, in Resonanz. Besser gesagt, wir selbst haben eine Anziehungskraft in uns, die diesen Menschen - genau so, wie es ist - in unser Leben geholt hat.

Was uns trifft, das betrifft uns! Diese magnetische Anziehungskraft geht von ungelösten Themen aus, die wir selbst in uns tragen. Das ist auch der Grund dafür, warum wir immer wieder in ähnliche Situationen kommen (z.B. werden wir immer wieder betrogen, oder belogen. Die Darsteller ändern sich, unser Drehbuch bleibt, bis wir in Lösung kommen, und sich unsere Geschichte wandelt.) Auch wenn es uns nicht bewusst ist- und das ist es uns in den allermeisten Fällen nicht - so ist es doch so, dass wir diesen Menschen und diese Situation durch unsere Anziehungskraft selbst erschaffen haben.

Was wir dem anderen am meisten Vorwerfen, wollen wir an uns selbst am aller wenigsten sehen! Wer betrogen wird, ist gut beraten zu schauen, wo er selbst andere oder sich selbst betrügt!

Wir haben den anderen erschaffen, weil wir ihn brauchen! Wir brauchen ihn, um das Thema in uns selbst sichtbar zu machen! Es ist ein Irrtum, wenn wir denken, dass ein anderer Mensch falsch ist, so wie er ist. Das ist nur unsere Geschichte darüber. Unser Denker sagt: Das ist aber unerhört! Doch in Wahrheit hilft uns jeder Mensch nur dabei uns selbst wahrzunehmen.

Das, was uns berührt, "rührt" in uns. Doch wir sollten nicht denken, dass der andere da etwas in uns hinein gibt. Das, was der andere durch sein "rühren" an Gefühlen ans Licht bringt, war schon vorher da! Es war so sehr da, dass wir den anderen sogar angezogen haben, damit er es uns zeigt! Und wenn wir bereit sind, uns auf den ausgelösten Schmerz, die Wut, die Angst und die Trauer einzulassen, die der andere in uns anrührt, dann haben wir auch endlich die Möglichkeit das zu tun, wonach unsere Seele schreit: Befreiung!!! Befreiung von dem Glauben, dass es auch nur einen Funken Erleben geben könnte, dass nicht genau so richtig ist, so wie es ist.

Wir wissen oft nicht was gut und böse, richtig und falsch ist! Wir wissen es weder für uns selbst, und schon gar nicht für andere. Und im Nachhinein, wenn wir bewusster geworden sind, erkennen wir, dass das vermeintlich Böse eigentlich das Gute war und ist. Jeder Fehler, den wir für falsch hielten, war eine Stufe auf unserem Weg etwas Gewaltiges zu lernen. Wie können wir da über die scheinbaren Fehler anderer urteilen? In Wahrheit können wir es nur oft nicht ertragen, uns selbst zu fühlen. Und die Menschen, die wir am meisten "weg" haben wollen, holen durch ihr "da sein" die Gefühle ans Licht, die wir am meisten "weg" haben wollen. Welch eine lustige Ironie!

Wenn wir in dieser Angelegenheit wach, also bewusst geworden sind, werden wir den göttlichen Plan in jeder Begegnung erkennen. Wir werden dankbar sein für jede menschliche Begegnung, egal was sie in uns auslöst, weil wir uns in der Begegnung von dem Äußeren ins Innere wenden werden, um zu fühlen, wer oder was wir sind.

Dann werden wir den anderen voller Liebe und Dankbarkeit anlächeln und in uns wird es sprechen: "Danke, dass du mir zeigst, was dort in mir in Heilung gehen möchte. Danke dass du so bist wie du bist, denn nur so konnte ich mich fühlen. Danke, das du mir den Weg zu mir selbst in einer Art eröffnest, dass ich die Chance habe, meine Gefühle - egal welche es sind - endlich zu bejahen und zu umarmen".

So wird uns Stück für Stück in die Liebe zu uns selbst geholfen. Alles, was wir gelernt haben in uns abzulehnen, wird so seine Chance bekommen, wieder integriert und angenommen zu werden. Wir erkennen, dass es niemals um "weg haben" müssen, oder "loslassen" geht, sondern dass unsere Heilung, an dessen Ende die bedingungslose Liebe zu uns selbst steht, ein Weg der Annahme, des Zulassens und des Einlassens ist. Wenn wir das Gesetz der Resonanz in der Alltagspraxis verstehen und nutzen möchten, dann macht es wenig Sinn, darüber nachzudenken, ob es etwas in unserem Leben geben könnte für das wir keine Verantwortung zu übernehmen haben. Wir sind für ALLES mitverantwortlich, weil wir es erschaffen haben! Das ist ein Gesetz ohne Ausnahme!

Wer das für sich verinnerlicht hat, wird erkennen, dass wir niemals ein Opfer waren! Ebenso waren wir niemals Täter, oder Retter. Wir sind und waren ewig schon Schöpfer unseres Lebens. Der Weg geht nur vom unbewussten Schöpfer zum bewussten Schöpfer. Daher ist es auch unbedingt nötig, die Polarität als Bühne zu erkennen, auf der wir das sein und leben können, was wir nicht sind um dann zu dem zu werden, was wir wirklich sind.

Jede Situation und jede Tat, die wir ablehnen hilft uns, mehr und mehr das zu werden, was wir wirklich sind. Wir brauchen also den Mörder und den Verräter, um zu erkennen, dass wir dies nicht sein wollen. Das ist der natürliche Entwicklungsprozess. Je mehr der Mensch aufwacht, also bewusst wird, um so mehr erkennt er, dass sich hinter all seinen Sehnsüchten etwas zu sein, oder etwas haben zu wollen, die LIEBE verbirgt. Es ist eine Reise dahin zu erkennen, dass wir diese Liebe bereits in uns tragen. Wir wissen es nur noch nicht. Daher gehen wir hungrig durch das Leben und suchen sie in einem neuen Auto, neuer Kleidung, einer Reise oder ähnlichen Dingen, weil uns der Gedanke dies zu besitzen in mehr selbsterdachte Selbstliebe hüllt. Oder wir suchen die Liebe in einem anderen Menschen, weil es uns möglich macht, dadurch eine Form der Liebe in uns selbst zu spüren! Es geht immer nur um die "Befreiung" der Liebe, daher ist jede Begegnung mit einem anderen Menschen ein Akt der Liebe, denn jede Begegnung dient dem persönlichen Wachstum. Ob es weh tut oder nicht sagt nur etwas darüber aus, wie wir es bewerten oder beurteilen, sprich wie bewusst wir sind.

In der Praxis würde die lauten:

Ich könnte dich an die Wand klatschen...
...weil ich es momentan nicht ertrage, welche schmerzhaften Gefühle du in mir wachrufst.

----------- und danach ---------

...ich hatte diese Gefühle schon vor dir.
...ich werde sie jetzt lassen, spüren und annehmen.
...was ich in dir ablehne, das lehne ich auch in mir ab.
...ich vergebe mir jetzt jeden Selbstvorwurf und jede Ablehnung.
...ich danke dir für deine Hilfe, das du mir gezeigt hast was in mir ist!

Die Liebe lädt euch immer dazu ein, eure Wahrheit zu leben. Dadurch wisst ihr, dass es sich um Liebe handelt.
Nale Donald Wasch

Weitere Informationen:
http://www.die-gluecksschule.de

Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Die Glückschule, Christian Rieken, Heilpraktiker f. Psy., Coach, Christian Rieken, 79312 Emmendingen
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