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Breuß-Dorn Newsletter * November 2006


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26.08.2007

Ein Artikel von Michael Rau

Breuß-Dorn Newsletter  *  November
2006
*******************************************************************
NSC-Natural Spinal Care®
Ausbildungszentrum für Breuß und Dorn
& alles für die Therapien nach
Rudolf Breuß und Dieter Dorn
76448 Durmersheim, Römerstr. 56
Telefon: 07245-93719 -5     e-mail: info[at]breuss-dorn-shop.de
Telefax: 07245-93719 -4     Internet: www.breuss-dorn-shop.de
********************************************************************
 
 
 
Breuß-Dorn NEWSLETTER November 2006
Dateigröße 175 KB   Bei Ausdruck ca. 5 Seiten
 
 
 
 
Inhalt dieses Newsletters:
 
Einladung Arbeitskreis
Resumée 1. Schweizer Wirbelsäulen-Kongress der Dorn-Methode
Workshop von Dr. Peter Maier
1. Dorn-Seminar in den USA
Neu/Änderungen in unserem Sortiment
Topaktuell: Plötzlicher Kindstod - Ursache entschlüsselt!?
 
 
EINLADUNG ARBEITSKREIS
 
Termine und Themen 2006/07:
17. November "Selbsthilfeübungen ? Neue Hausaufgaben
für den Patienten"
26. Januar 2007 "Ergänzende Griffe und Arbeiten mit
Hilfsmitteln (z.B. Schieber)"
O2. März 2007 ? Thema wird noch bekannt gegeben
April, Mai 2007, usw. in Planung
 
Dauer:
Fr 16.30 bis ca. 19.00 Uhr
 
Veranstaltungsort:
Pfarrzentrum St. Dionysius   Seminarraum
Untergeschoß
Speyererstr. 57, 76448 Durmersheim
 
Leitung:
Michael Rau, Heilpraktiker, Römerstr. 56, 76448 Durmersheim
 
Anmeldung:
Natural Spinal Care®    Ausbildungszentrum
für Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn
Tel.: 07245/93719 -5  Fax: 07245/93719 -4
www.breuss-dorn-shop.de
 
Anmeldung per Mail mit der Betreffszeile ANMELDUNG
ARBEITSKREIS, telefonisch, oder per Fax.
Zum Ausdrucken und Faxen Seminar-/Arbeitskreisanmeldung
unter:
http://www.breuss-dorn-shop.de/Arbeitskreis-Anmeldung.pdf
 
 
 
RESUMÉE 1. SCHWEIZER WIRBELSÄULEN-KONGRESS DER DORN-METHODE
 
Es war eine Erfahrung, die man nicht alle Tage macht. Schon
die Anreise, d.h. die Schweizer Zollabwicklung, war ein Abenteuer für sich.
Wir haben uns seit Wochen abgesehen von den
"normalen" Vorbereitungen mit Formularen, Bestimmungen und
Verordnungen rumgeschlagen.
Für einen Hinweis der dt. Zollbehörden, oder der IHK wären
wir sehr dankbar gewesen. Denn nicht nur die dt. Behörden brauchen bei der
Ausreise Papiere, sondern die Schweizer Zollbehörden noch weitere für die
Abwicklung der Zollformalitäten.
Nach zwei Stunden hatten wir endlich einen Spediteur
gefunden, der uns trotz Freitagnachmittag und LKW-Abfertigung unseren
"Freipass für ungewissen Verkauf" ausgestellt hat.
Die Leidensgenossen die Kollegen der Firma Panek, die
ebenfalls über den gleiche Grenzübergang Waldshut (D) ? Koblenz (CH) wie wir
eingereist sind mussten sich mit den gleichen Problemen rumschlagen. Nur haben
sie es geschafft die Zollfreigabe vor 17.30 Uhr zu schaffen.
Der Schweizer Zoll macht Freitagnachmittag um 17.30 Uhr
Feierabend und so blieb uns nichts anderes übrig, als am Freitag nur mit
unserem Messestand einzureisen und unsere Ware am nächsten Morgen auszulösen.
Das hieß für uns das Auto und den Hänger umzuladen ? Messestand und Waren zu
separieren und umzupacken.
Nach vier Stunden an der Grenze haben wir uns beeilt, um vor
Ende der vorgegebnen Standaufbauzeiten im Messezentrum zu sein.
Nachdem wir von der Messeleitung und dem Sicherheitsdienst
das O.K. bekommen haben auch nach 20.00 Uhr unseren Stand aufbauen zu können,
hat sich unsere Anspannung gelöst. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön
an die Messeleitung und den Sicherheitsdienst.
Unsere Waren haben wir am Samstagmorgen ausgelöst. Wir waren
pünktlich um 8.00 Uhr am Schalter. Es hat aber doch noch eine Stunde gedauert,
bis wir mit unserem Hänger einreisen konnten.
Mit einer Stunde Verspätung war alles auf seinem Platz und
die Besucher des Kongresses konnten uns vollzählig und mit vollem Sortiment an
unserem Stand besuchen.
 
1 2
 
Die Schweizer haben sich redlich bemüht uns auch sprachlich
entgegen zu kommen. Wenn wir dem alemannischen Einschlag des deutschen nicht
mehr folgen konnten, haben sich die Schweizer Besucher des Kongresses sogar
Hochdeutsch ausgedrückt.
Für uns überraschend war, dass die Nachfrage besonders nach
der im Hochpreis angesiedelten Fachliteratur von Dr. Graulich und der
qualitativ hochwertigen Poster von Helmuth Koch lag.
Was uns am Meistens erstaunte, war, dass im Gegensatz zu den
Deutschen Therapeuten die Schweizer ihre Öle meist selbst herstellen.
 
Wenn wir vermutet hätten, dass die Abwicklung der
Formalitäten bei der Ausreise schneller vonstatten geht, wurden wir eines
besseren belehrt. Wir haben wieder, wie bei der Einreise vier Stunden
gebraucht. Die LKW-Abfertigung hat Vorrang und die Zollbeamten brauchen viel
Zeit beim rechnen, wenn es darum geht, dass der Schweizer Staat wieder Gelder
herausrücken muss. Die einbehaltene Mehrwertsteuer auf unsere gesamten Waren,
musste für den Teil, den wir nicht verkauft hatten und wieder nach Deutschland
mitgenommen haben, ausgezahlt werden.
Eine kleine Anmerkung für unsere dt. Politiker an dieser
Stelle: am 01.01.2007 wird die Mehrwertsteuer aller Vorrausicht von 16% auf 19%
angehoben. Die Argumente der Politiker, dass die skandinavischen Länder noch
höhere Sätze, bis zu 25% haben, lassen 19% als gering erscheinen. Nur die
Vorgabe des Europäischen Parlamentes den MWSt-Satz in der EU bei 18% zu
vereinheitlichen, überschreitet der dt. Beschluss bereits um 1%-Punkt.
Wenn wir uns an der Schweiz orientieren würden, würde die
Bevölkerung entsetzt aufschreien, in welch schwindelnder Höhe unsere Politiker
den Mehrwertsteuersatz veranschlagen. Der verminderte MWSt-Satz in der Schweiz
auf Lebensmittel, Bücher, etc. beträgt 2,6% (in Deutschland 7% - wird 2007
nicht angehoben). Der MWSt-Satz auf alle anderen Verbrauchsgüter beträgt 7,6%
(in Deutschland noch 16% - ab 01.01.2007 voraussichtlich 19%)!!!
Unsere Papiere sind jetzt ein Jahr gültig, falls wir noch
ein weiteres Mal in diesem Zeitraum in die Schweiz einreisen. Aber nächstes
Jahr ändert sich das Zollgesetz und einige Bestimmungen fallen weg. Auf unser
nachfragen, ob dann alles einfacher wird, meinte der Zollbeamte: Das habe ich
nicht gesagt! Und ob es dann komplizierter wird war die Antwort: das habe ich auch
nicht gesagt.
Da man aus Erfahrung lernt und klug werden soll, kennen wir
jetzt das Procedere und sind in zwei Jahren auch bei geänderten
Zollbestimmungen besser vorbereitet.
Trotz, oder gerade wegen des ganzen Aufwandes haben wir
unsere gute Laune nie verloren und freuen uns auf das nächste Mal in Zürich.
 
 
 
WORKSHOP VON DR. PETER MAIER
 
Die meisten Teilnehmer meines Workshops haben im Normalstand
die Belastungen auf ihrem linken (L) und rechten (R) Bein wägen lassen.

Nur 4 waren ausgeglichen, - 7 hatten mehr Belastung auf dem
linken, - 23 mehr auf dem rechten Bein, und das mit zunehmendem Alter im
Schnitt mehr. ? wenn Jemand vergleichbare Messungen hat, bitte ich um Bericht.
Mit freundlichen Grüssen Peter Meier
 
 
 
1. DORN-SEMINAR IN DEN USA 
  
  
Am 29.-30. September 2006 fand das erste Dorn-Seminar in
Ohio/USA statt. Die 16 Teilnehmer und die Organisation waren gleichermaßen von
der Dornmethode begeistert.
Die ersten Schritte der Dorn-Methode in den USA sind getan
und wir freuen uns auf eine sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit Frau Ilona
Trommler, der Organisatorin:
 
Ilona Trommler LMT, CD, CCHT 
  Therapeutic-Hands-massotheropy 
  30638 Center Ridge Road - Westlake 
  Ohio 44145 
http://www.thmassotherapy.com/
  ilonatrommler[at]aol.com
  
  Übersetzerin und Seminarassistentin: 
  Eva Warth-Herberger 
  Bruckstrasse 8 
  D-70734 Felbach 
warth_herberger[at]yahoo.de
 
3 4
 
 
 
NEU/ÄNDERUNG IN UNSEREM SORTIMENT:
 
Neu im Sortiment: Schröpfkoffer für die Praxis
Im Alukoffer, mit 24 bruchsicheren Schröpfköpfen, einer
Vakuumpumpe, div. Zubehör, dt., engl. und chin. Bedienungsanleitung, chin.
Lehr- und Anwendungsvideo auf Cd-Rom.
 
Schröpfen ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen
Medizin. Durch die einfache Handhabung des modernen Schröpfgerätes ist diese
uralte Methode heutzutage beliebter denn je.
Seit einigen Jahren hat sich die Schröpftherapie in der
Theorie und Praxis zu einem vollständig systematischen und potentiellen
medizinischen Therapieverfahren entwickelt.
Das Schröpfgerät vereint die traditionelle Schröpfmethodik
mit moderner Hightech-Methode zum Vorteil für Patient und Behandler.
Im Vergleich zu traditionellen Schröpfköpfen, bei dem ein
nicht zu dosierender Unterdruck erzeugt wird, ist mit dem Schröpfgerät eine
stufenlose Dosierung des Unterdruckes möglich. Das Gerät ist sicher und leicht
zu bedienen, nicht zerbrechlich, ohne Verbrennungsrisiko, trotzdem hat es die
gleiche Wirkung wie die traditionelle Anwendung. Es ist sowohl für den Einsatz
in der Praxis, sowie durch die Aufbewahrung im praktischen Aluminiumkoffer für
den Hausbesuch ideal geeignet.
Schröpfen lässt sich als wunderbares Verfahren zur
Dorn-Therapie und Breuß-Massage ergänzen. In seinen Vorträgen und Seminaren,
ergänzt Herr Gamal Raslan die Anwendung der Schröpfkopfbehandlung bei Wirbeln,
die zum Bachraum verschoben sind: durch den Unterdruck wird nicht nur ein Zug
aufgebaut, sondern der Halteapparat und das umliegende Gewebe so beeinflusst,
dass der Wirbel einen Impuls in die richtige Richtung erhält und somit der Kopf
durch das positive Signal den Behandlungsimpuls zulässt und der Wirbel in die
richtige Position gleitet.
 
5  6  7
 
Sie finden den Schröpfkoffer neu in unserem Sortiment in der
Rubrik "Massagezubehör":
http://www.breuss-dorn-shop.de/zubehoer.html
Oder mit ausführlicher Beschreibung auf der Seite:
http://www.breuss-dorn-shop.de/schroepfkoffer.html
 
Bitte beachten Sie, dass bei einer Bestellung über uns der
Versand direkt vom Hersteller erfolgt!
 
 
Änderung in unserem Sortiment:
Das Plakat "Wirbeltherapie nach Breuß-Dorn-Fleig®"
ist in der Größe DIN A3 nur noch in Restexemplaren erhältlich. Da Herr Harald
Fleig das Plakat in absehbarer Zeit nicht mehr in diesem Format auflegen wird,
werden wir das Plakat in dieser Größe nicht mehr in unserem Sortiment führen.
Die vorhandenen Restexemplare werden von uns noch abverkauft.
 
Sie finden das Plakat in unserem Sortiment unter:
http://www.breuss-dorn-shop.de/posterfleig.html
 
 
Unser Gesamtprogramm mit allen Produkten finden Sie unter
http://www.breuss-dorn-shop.de/care-katalog.pdf
 
 
 
TOPAKTUELL: PLÖTZLICHER KINDSTOD - URSACHE ENTSCHLÜSSELT!?
 
Washington (ddp). Amerikanische Forscher haben eines der
letzten Puzzleteilchen identifiziert, die noch zum Verständnis der Vorgänge
beim plötzlichen Kindstod fehlen: Das Notfallprogramm im Atemkontrollsystem des
Gehirns, das dem Körper bei Sauerstoffmangel den Befehl zum Luftschnappen gibt,
ist vom Gehirnbotenstoff Serotonin abhängig. Nur wenn ausreichend Serotonin zur
Verfügung steht, können die zuständigen Nervenzellen im Notfall die
Atemsteuerung übernehmen und die Schnappatmung veranlassen. Dadurch wird der
akute Sauerstoffmangel ausgeglichen und der normale Atemrhythmus
wiederhergestellt. Jan-Marino Ramirez von der Universität von Chicago und seine
Kollegen berichten über ihre Entdeckung in der Fachzeitschrift «Journal of Neuroscience»
(Bd. 26, Nr. 10). Bereits vor eineinhalb Jahren entdeckten Forscher das
Notfallprogramm der Atemsteuerung, das in einer Krise die Kontrolle übernimmt.
Dieses Notfallprogramm funktioniert beim plötzlichen Kindstod, bei dem
augenscheinlich gesunde Kinder völlig unerwartet sterben, nicht richtig,
vermuten Wissenschaftler. Verantwortlich für dieses Notfallprogramm ist eine
Gruppe von Nervenzellen, die bei Sauerstoffmangel ein schleusenartiges Eiweißmolekül
in ihrer Hülle öffnen und geladene Natriumteilchen einströmen lassen, konnten
Forscher erst im Februar dieses Jahres nachweisen. Dieser Natriumstrom ist ein
Signal für die Muskulatur der Atemorgane, sich ruckartig zusammenzuziehen, so
dass einerseits mehr Sauerstoff in die Lungen transportiert und andererseits
das Bewusstsein von der Krise in Kenntnis gesetzt wird. Ebenfalls schon bekannt
war, dass im Gehirn der Kindstod-Opfer der Serotoninspiegel häufig deutlich
erniedrigt ist. Erst jetzt gelang es jedoch Ramirez und seinen Kollegen, beide
Befunde miteinander zu verbinden: Das Serotonin reguliert die Schleusenproteine
in den Steuerzellen des Notprogramms, wiesen die Wissenschaftler nach. Fehlt
den Zellen der Botenstoff, reduziere sich die Anzahl der keuchenden Atemzüge
bei Sauerstoffmangel von den normalen 20 auf lediglich 2 oder 3 - und die
reichten nicht aus, um beispielsweise ein schlafendes Baby aufzuwecken, betonen
die Forscher. Die Ergebnisse zeigten, dass ein zu niedriger Serotoninspiegel
unter normalen Umständen keinen Einfluss auf den Atemrhythmus eines Babys hat,
schreiben die Forscher. Kommt es jedoch beispielsweise beim Schlafen auf dem
Bauch oder durch eine Blockierung der Atemwege zu akutem Sauerstoffmangel, gibt
die für das regelmäßige Atmen zuständige Kontrollinstanz die Steuerung an das
Notfallprogramm ab. In einem solchen Moment hängt die Atemkontrolle dann
ausschließlich von den Notsteuerzellen ab - und die arbeiten nur bei
ausreichender Serotoninkonzentration. Möglicherweise könnte demnach die
Bestimmung des Serotoninspiegels einmal dabei helfen, gefährdete Kinder zu
identifizieren und gezielt zu überwachen.
 
 
 
***************************************
 
I M P R E S S U M   (Breuß-Dorn-Newsletter)
 
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werden Dritten nicht weitergegeben.
 
Bildnachweise: 1,2,5,6,7 NSC, 3,4 Koch/Steinhauser, Grafik
Dr. Peter Maier
 
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