Breuß-Dorn Newsletter * März 2007

Breuß-Dorn Newsletter * März 2007

Breuß-Dorn Newsletter * März 2007 ******************************************************************* NSC-Natural Spinal Care® Ausbildungszentrum für Breuß und Dorn & alles für die Therapien nach Rudolf Breuß und Dieter Dorn 76448 Durmersheim, Römerstr. 56 Telefon: 07245-93719 -5 e-mail: info[at]breuss-dorn-shop.de Telefax: 07245-93719 -4 Internet: www.breuss-dorn-shop.de ******************************************************************** Breuß-Dorn NEWSLETTER März 2007 Dateigröße 160 KB Bei Ausdruck ca. 8 Seiten Inhalt dieses Newsletters: EINLADUNG ZU UNSEREM STAND AUF DEM HP-KONGRESS IN BADEN-BADEN FAZIT ARBEITSKREIS WIRBEL UM DEN SCHIEBER?!?! ÄNDERUNGEN IM PROGRAMM/PREISANPASSUNGEN WIKIPEDIA & DORN ? KRITISCHER LINK ZUR DORMETHODE VERANSTALTUNGSHINWEIS: ADVEDA - KONGRESS FÜR ENERGIEMEDIZIN UNTERSTÜTZUNG: DR: BÖSSER PRÄPATRATE IMPRESSUM EINLADUNG ZU UNSEREM STAND AUF DEM HP-KONGRESS IN BADEN-BADEN Auf dem 40. Heilpraktikerkongress Thema: "Warum so krank" (Vom Umgang mit sich selbst und anderen) vom 31.03-02.04 finden Sie unseren Stand im Erdgeschoss mit der Standnummer E20. Wir laden alle unsere Leser ein uns an unserem Stand zu besuchen. Wir sind für Sie da zum Informationsaustausch, freuen uns auf Ihre Fragen und stellen Ihnen gerne unsere Seminare und Produkte vor. Der Kongress wird organisiert vom FDH- Fachverband Deutscher Heilpraktiker e. V.. Sie finden weitere Informationen zum Vortrags- und Seminarprogramm und zu weiteren Ausstellern direkt auf den Seiten des FDH . Die Industrieausstellung inclusive unserem Stand können Sie kostenfrei besuchen. Für die Vorträge, Seminare, etc. belaufen sich die Eintrittspreise auf: Vorverkauf Sa ? 35.- / So 25.- / Sa+So 40.- Tageskasse Sa ? 40.- / So 30.- / Sa+So 50.- Einzelvortrag / Seminarkarte Vorverkauf ? 15.- / Tageskasse 20.- Geselllschaftsabend max. 2 Karten 20.- jede weitere 30.- FAZIT ARBEITSKREIS Am 02.03 haben wir zu unserem Arbeitkreis "Herausforderung Gleitwirbel, oder Wirbel die nach vorn, oder hinten verschoben sind" eingeladen. Fazit: - Wirbel, die nicht klassisch nach links, oder rechts verschoben sind kommen viel seltener vor, als darum "Wirbel" gemacht wird. In unserer Praxis kommen wir auf Fallzahlen bei Wirbel, die nach vorn, oder hinten verschoben sind im Bereich von 2-3%. Bei Gleitwirbel sogar nur auf 2-3 Promille. Natürlich sind unsere Fallzahlen nicht repräsentativ. Es wäre für uns und die Newsletterleser interessant, wie die Fallzahlen in anderen Praxen vorkommen. Teilen Sie uns bitte Ihre Erfahrungen mit, die für alle Dornanwender interessant sind. - Wirbel die nach hinten verschoben sind lassen sich mit einem senkrechten Druck auf den Dornfortsatz und die dynamische Pendelbewegung des Patienten korrigieren. Wobei es keine Rolle spielt auf welcher Seite der Patient pendelt. Im BWS-Bereich kann der Patient auch auf beiden Seiten pendeln. Die Behandlung von Wirbeln, die zum Bauchraum verschoben sind gestaltet sich schwieriger, da der Behandler nicht am Wirbel ziehen, oder durch den Bauchraum drücken kann. Aus diesem Grund haben Dorntherapeuten und ?anwender verschieden Techniken entwickelt, um dem Wirbel einen Impuls zu geben sich in die ursprünglich richtige Position zurück zu positionieren. Zuerst haben Behandler versucht den Wirbel durch drücken auf der linken und rechten Seite herauszuhebeln, was für die Patienten oft sehr schmerzhaft empfunden wird. Dann sind die Behandler dazu übergegangen die angrenzenden Wirbel ober- und unterhalb nach oben, bzw. nach unten zu drücken, um den Wirbel dazwischen Luft zu schaffen. Breuß-Behandler lassen ihre Patienten ein gerolltes Handtuch, oder eine Rolle unter den betroffenen Wirbel nach empfinden legen. Dadurch wird der Rücken ein wenig überstreckt. Durch die sanften Dehnungen und Streckungen bei den Griffen der Breuß-Massage wird ein Impuls in die richtige Richtung gesetzt. Auf dem Dorn-Kongress 2005 hat unser Kollege Gamal Raslan einen Vortrag und Workshop zu diesem Thema gehalten. Gamal Raslan hat mit Schröpfköpfen das Gewebe und den Halteapparat des betroffenen Wirbels so beeinflusst, dass er wieder in die richtige Position wandert. Seit dieser Zeit haben wir den Schröpfkoffer bei uns im Sortiment: http://www.breuss-dorn-shop.de/schroepfkoffer.html Den Vortrag und die Zusammenfassung des Workshops finden Sie ausführlich Kongressbericht 2005: http://www.breuss-dorn-shop.de/kongress05.html - Die Meinungen bei der Behandlung von Gleitwirbel reichen von "Kontraindikation" und "Finger weg lassen", bis: "bei der richtigen Anwendung der Dorn-Methode kann nichts passieren". Ein gewissenhafter Behandler klärt in der Anamnese und mit Aufnahmen ab und kann dadurch verantwortungsbewusst einschätzen, ob er mit seiner Erfahrung behandelt, oder die Finger davon lässt. "WIRBEL" UM DEN SCHIEBER?!?! Das Thema unseres Arbeitskreises am 26.01.07 "Arbeiten mit Hilfsmitteln z.B. Schieber" hat unvorhergesehene Wellen ausgelöst. Es haben sich Dorntherapeuten und Dornanwender bei uns und bei Kollegen gemeldet, die den Umgang mit dem Schieber positiv, wie auch kritisch gegenüberstehen. Die Rückmeldungen kamen auch von Patienten, die von nicht richtig ausgebildeten Anwendern mit dem Schieber förmlich misshandelt wurden. Von unserer Seite stellen wir nochmals klar: - das Hauptarbeitgerät ist und bleibt der Daumen - wir halten den Schieber für eine sinnvolle Ergänzung - Therapeuten, die mit dem Schieber arbeiten sollten gewissenhaft mit dem Therapiegerät vertraut und vor allem entsprechend ausgebildet sein, was wir in unseren Seminaren gewährleisten - es wird nur das gemacht, was dem Patienten gut tut Wir bitten die Leser unseres Newsletters bei Rückmeldungen, Fragen, Kritiken und Anmerkungen zu den von uns veröffentlichten Themen diese bitte uns direkt zukommen zu lassen. Sie machen den Kollegen nur unnötige Arbeit, wenn sie uns die Rückmeldungen weiterleiten müssen, oder sich sogar die Mühe machen und die Zeit aufwenden antworten zu müssen. ÄNDERUNGEN IM PROGRAMM/PREISANPASSUNGEN Zum 01.04.07 werden wir unser Angebot den aktuellen Entwicklungen anpassen. Zwei Produkte werden aus terminlichen bzw. logistischen Gründen aus unserem Programm verschwinden. Die Herstellung des kandierten Meerretiches ist sehr zeitintensiv und arbeitsaufwendig. Wir werden nach wie vor das Rezept meiner Großmutter für den Hausgebrauch bewahren. Wenn einer unserer Leser einen Hersteller größerer Mengen kandierter Meerrettich kennt, bzw. einen Hersteller kandierter Köstlichkeiten, der unser Rezept in sein Programm aufnehmen möchte, sind wir gerne bereit als Wiederverkäufer die Spezialität wieder in unser Programm für alle Kunden aufzunehmen. Das allg. Massageöl NSC-Huile Tournesol ist in der Bevorratung und Lagerung zu platz- und kostenintensiv. Das Produkt erfüllt alle unsere hohen Ansprüche auf Qualität und Verträglichkeit. Die Kosten für Bevorratung und Lagerung stehen aber nicht im Verhältnis zu den Einnahmen, geschweige denn zum Gewinn. Aus diesem Grund nehmen wir dieses Produkt mit Bedauern aus dem Programm. Zum 01.04. werden wir die Preise für unsere Öle anheben müssen. Die aktuelle Preisentwicklung durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer haben wir durch Bevorratung ein wenig hinauszögern können. Durch eine gesteigerte Nachfrage im ersten Quartal 2007 sind die Vorräte zur Neige gegangen und wir haben in Anfang März unseren Einkauf mit erheblicher Preissteigerung tätigen müssen. Wir wollen die Qualität unserer Produkte eher steigern, als durch qualitativ minderwertigere Rohstoffe am falschen Ende einzusparen und unsere Kunden und ihre Patienten zu verprellen. Aus diesem Grund wollen wir das Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen nicht aufs Spiel zu setzen und sind gezwungen unsere Preise zu erhöhen. Unser Gesamtprogramm mit allen Produkten finden Sie unter http://www.breuss-dorn-shop.de/care-katalog.pdf WIKIPEDIA & DORN ? KRITISCHER LINK ZUR DORMETHODE Auf den Seiten der freien Enzyklopädie Wikipedia, bei der sich jeder berufene als Autor austoben kann finden sich auch Einträge zur Dorn-Therapie. Die Autoren haben die Dornmethode in kurzer Form sachlich, informativ dargestellt. Auf dieser unabhängigen Plattform kommen auch kritische Beiträge zu Wort, oder werden verlinkt. Wer Artikel ergänzen, oder verändern will, muss das den anderen Begründen: Diskussion:Dorn-Therapie. So ist über einen kritischen Link zur Dornmethode ein Streit entbrannt. Die Befürworter löschen den kritischen Link immer wieder und die Kritiker setzen ihn wieder ein. Wir von der Newsletterredaktion wollen unseren Lesern die Kritik an der Dornmethode nicht vorenthalten und den Artikel in unserem Newsletter veröffentlichen. Nicht nur um die Diskussion anzuregen, sondern wir wollen damit die Dorntherapeuten und ?anwender informieren, wie die Dornmethode in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Jeder, der mit der Methode arbeitet muss sich auch Kritik und Skepsis stellen und sachlich, fundiert Gegenargumentieren können. Aus diesem Grund befürworten wir auch den Vorstoß auf dem letzten Ausbildertreffen am 02./03.02.07 in Würzburg ein Gremium, bzw. einen Ausschuss zu bilden, der fachliche Fragen klärt und einen Leitfaden erstellt, was die Dornmethode ausmacht, bzw. Richtlinien, was die Ausbildung beinhaltet. Die Ergebnisse werden auf der Seite www.dornfinder.org veröffentlicht, der offiziellen Seite der Dorn-Bewegung. Der Artikel ist vollständig, ungekürzt und unzensiert. Wir haben uns nur erlaubt ein paar kleine Rechtschreibfehler zu korrigieren. Der Artikel spiegelt die Meinung des Autors und muss nicht mit der Meinung der Newsletterredation übereinstimmen. Dorn-?Therapie? oder die Entmystifizierung der Theorie vom angeblichen Beckenschiefstand als Folge einer Hüftgelenksluxation Liebe Besucher dieser Web-Site, immer wieder werden wir von Patienten gefragt, ob zu unserem Leistungsangebot auch die sog. ?Dorn-Methode? gehört. Früher haben wir noch laut gelacht, wenn derlei Anliegen an uns herangetragen wurden, inzwischen sind wir es aber Leid, immer wieder erklären zu müssen, warum wir diese Methode nicht anwenden bzw. deren Anwendung sogar strikt ablehnen. Von einem Kollegen aus Barsinghausen habe ich sogar erfahren, dass dort einige Ärzte die Dorn-Methode ausdrücklich auf Rezept verordnen, weil sie fälschlicherweise davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine verordnungsfähige und besonders sanfte Behandlungstechnik handeln würde. Da hier Aufklärung wirklich Not tut, wir diese Aufklärung aber aus Zeitgründen nicht immer wieder in der gebotenen Ausführlichkeit in unserer Praxis durchführen können, habe ich diese Zeilen zu Ihrer Information im Internet veröffentlicht. Bei der Dorn-Methode (Den Begriff ?Therapie? möchte ich in diesem Zusammenhang möglichst vermeiden) handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die auf den Sägewerks-Besitzer Dieter Dorn aus dem Allgäu zurückgeführt wird. Die Dorn-Methode wird von ihren Anwendern auch gern als besonders ?sanfte Wirbelsäulen-Therapie nach Dorn? vermarktet. Zumindest im Vergleich zu so mancher Hau-Ruck-Einrenkerei kann man diesen Standpunkt durchaus vertreten, bei näherer Betrachtung erscheint dies zumindest dennoch zweifelhaft, wenn man beispielsweise bedenkt, dass Anwender der Dorn-Methode die Wirbelsäule ihrer Patienten teilweise mit Holzwerkzeugen traktieren, wenn sie mit der Kraft ihrer Hände allein nichts ausrichten können. Da es sich bei ihr um eine Methode ohne jederlei rationalen Hintergrund und ohne nachgewiesene Wirksamkeit handelt, kann sie natürlich nicht ärztlich zu Lasten einer Krankenkasse verordnet werden. Die meisten Anwender der Dorn-Methode sehen hierin allerdings keinen Nachteil, da der Phantasie über ein angemessenes Behandlungshonorar keinerlei Grenzen gesetzt sind, sofern kein Vergleichswert einer kassenärztlich verordneten Therapie vorliegt. So ist es denn auch kaum verwunderlich, das Dorn-Anwender teilweise astronomische Behandlungshonorare für ihre Leistungen verlangen und damit die derzeit künstlich geschürte Nachfragesituation geschickt ausnutzen. Die Höhe dieser Behandlungshonorare steht allerdings im krassen Gegensatz zum Ausbildungsaufwand, den man betreiben muss, um sich Dorn-Therapeut nennen zu dürfen. Lediglich einen Tag muss man in die Ausbildung investieren, wobei es nicht vorausgesetzt wird, das man bereits eine Ausbildung in einem medizinischen Heil- oder Hilfsberuf zuvor absolviert hat. Aus reiner Neugier hat eine ehemalige Mitarbeiterin meiner Praxis, Janine Kennard, einen solchen Dorn-Kurs absolviert und festgestellt, dass fast die Hälfte des Kurses in der Verlesung von Dankesschreiben und Selbst-Schulterklopfen des Heilpraktikers bestand, der diesen Kurs hielt. Nachvollziehbare Behandlungstechniken wurden auf dem dem Kurs hingegen nicht vermittelt. Erlernt werden kann die Dorn-Methode in diesen eintägigen Seminaren von jedermann, ohne dass hierzu irgendwelche medizinischen Kenntnisse vorausgesetzt werden. Selbst die Dozenten, bei denen man die Dorn-Therapie erlernen kann, sind in aller Regel medizinische Laien, die bestenfalls über einen Heilpraktikerschein verfügen. Entgegen der Vorstellung der meisten Leser dieser Zeilen ist ein Heilpraktikerschein jedoch nicht unbedingt ein Garrant für das Vorhandensein medizinischen Fachwissens. Inzwischen wird die Dorn-Methode bei ansonsten gleichen Ausbildungsinhalten auch in zweitägigen Kursen unterrichtet, wobei der Grund hierfür vermutlich in der Möglichkeit liegt, höhere Kursgebühren abrechnen zu können. Auch gibt es zahlreiche Trittbrettfahrer, die die Methode mit anderen Inhalten vermischen und dann beispielsweise als ?Dorn-Breuss-Methode? oder ?Dorn-Hock-Methode? und ähnliches vermarkten. Um Ihnen ungefähr einen Vergleich bieten zu können, sollten Sie wissen, dass beispielsweise zur Erlangung der Befähigung zur Ausübung der Manuellen Therapie eine Fortbildung mit einem Umfang von 260 bis 350 Stunden (je nach Ausbildungsinstitution) und das Bestehen einer umfangreichen Prüfung erforderlich ist. Als sehr bedenklich empfinde ich es, dass beispielsweise einer der Berufsverbände der Masseure und Med. Bademeister, der VPT, Kurse in der Dorn-Methode anbietet. Wahrscheinlich tut er dies, um hierdurch an der gegenwärtigen Nachfragesituation wirtschaftlich partizipieren zu können. Auf der Fachmesse ?medica? in Düsseldorf wurde mir 2004 von einem VPT-Funktionär bestätigt, dass man mit der Dorn-Methode im Augenblick ?richtig Kasse machen? könne, da die Patienten bereit seien, fast jeden Preis für eine Dorn-Behandlung zu zahlen. Solche Worte ausgerechnet aus dem Mund eines VPT-Funktionärs hören zu müssen, lässt tief blicken. Den Schaden, den der VPT für das Ansehen dieses ansonsten sehr ehrenwerten Berufsbildes durch das Anbieten von Dorn-Kursen anrichtet, vermögen die verantwortlichen Herren offenbar gar nicht abzusehen. Die große Nachfrage nach der Dorn-Methode ist darauf zurückzuführen, dass in der Fernseh-Talkshow ?Fliege? mehrmals über das Thema ?Alternative Behandlungsmethoden? bzw. ?Wunderheilung? berichtet wurde. Hierbei wurde auch auf die Dorn-Methode eingegangen, wobei Seitens der Fernsehverantwortlichen leider keinerlei Recherche vor Ausstrahlung der Sendung betrieben oder fachkundige Beratung eingeholt wurde. Wie so oft, ging es allein um die reine Sensationsberichterstattung mit dem Ziel möglichst hoher Einschaltquoten. In einer dieser Talk-Shows, die mir einer meiner Patienten dankenswerter Weise auf Video aufgezeichnet hat, trat der eher medienscheue Namensgeber der Methode, Dieter Dorn, höchstpersönlich auf, um dem Fernsehpublikum die anscheinend verblüffende Wirksamkeit seiner Methode zu präsentieren. Dieter Dorn verbreitete hierbei seine Theorie, dass ein Großteil der heutigen Rückenleiden darauf zurückzuführen sei, dass es regelmäßig zu einem Herausrutschen eines der Hüftgelenke aus der Gelenkpfanne kommen würde, woraus eine Beckenschiefstellung resultieren würde. Auf der Internetseite www.dorntherapeuten.de kann man sogar nachlesen, dass der Hüftkopf nach der festen Überzeugung der Dorn-Anwender bei ganz banalen Tätigkeiten wie etwa dem Übereinanderschlagen der Beine oder einfachem Autofahren um bis zu vier cm (!!!) aus der Gelenkpfanne herausrutschen würde. Sollten Sie diese Darstellung auf der o.g. Website nicht mehr finden können, kann ich Ihnen gern einen Screenshot dieser Veröffentlichung per E-Mail zukommen lassen. Um Dieter Dorns Theorie von der Beckenschiefstellung zu belegen, wurde einer der bei ?Fliege? anwesenden Studiogäste auf die Bühne gebeten und vor dem staunenden Publikum vom großen Dorn-Meister persönlich ?untersucht?. Hierzu wurde der Studiogast (den ich hier der Einfachheit halber ?Patient? nenne) gebeten, sich auf eine Liege zu legen, über der eine Fernsehkamera angebracht war. Der Fernsehzuschauer konnte hier deutlich erkennen, dass eines der Beine des Patienten tatsächlich länger als das andere war! Dieter Dorn nahm nun das ?längere? Bein, beugte es in der Hüfte maximal an den Oberkörper des Patienten heran, legte es anschließend wieder neben dem anderen Bein ab und erklärte den Patienten als geheilt! Unter dem frenetischen Applaus der Studiogäste konnte sich jeder auf dem Fernsehschirm davon überzeigen, dass nun tatsächlich beide Beine die gleiche Länge hatten! Dieter Dorn erläuterte hierauf seine bereits erwähnte Theorie vom Hüftkopf, der aus der Pfanne gerutscht und von ihm nun wieder in dieselbe zurück befördert worden sei. Unter dem Applaus des Publikums war Dieter Dorn der Held des Nachmittags, wohingegen die anderen geladenen Wunderheiler diese Wirkung beim Publikum nicht erzielen konnten. Rückendeckung erfuhr Herr Dorn durch einen im Publikum anwesenden Orthopäden, der sich voll des Lobes über den demonstrierten Behandlungserfolg zeigte. Über die Reaktion des Orthopäden war ich höchst überrascht, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Orthopäde sein Fach derart schlecht beherrschen könnte. Möglicherweise zählte er gar selbst zur großen Schar derer, die durch Privatliquidation für die Anwendung der Dorn-Methode viel Geld an den Beschwerden ihrer Patienten verdienen? Nach dieser sensationellen Wunderheilung gab Dieter Dorn noch eine Empfehlung zur Selbstbehandlung für alle Menschen zum Besten, die nach einer längeren Autofahrt über Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule klagen. Hierzu solle man sich rücklings auf die Motorhaube seines Autos legen (bei meinem Auto geht dies zum Glück nicht, da ich Smart-Fahrer bin!), so dass die Beine und auch das Becken freischwebend über die Motorhaube hinausragen. Damit man nicht von der Motorhaube abrutschen würde, solle man sich an der Kante der Motorhaube festhalten, wo die Scheibenwischer befestigt sind. Anschließend solle man beide Knie maximal an die Brust ziehen und danach wieder ruckartig über die Motorhaube hinaus zurückschleudern. Durch diese Methode könne man, so Dieter Dorn bei ?Fliege? Rückenschmerzen sofort beseitigen! Leibe Leserinnen und Leser dieser Zeilen, ich kann Sie nur eindringlich davor warnen, eine solche ?Selbstbehandlung? tatsächlich auszuprobieren. Etwa 8 % der Bevölkerung leiden an einer angeborenen knöchernen Instabilität der Wirbelsäule, aus der sich unter ungünstigen Bedingungen ein ?Gleitwirbel? (Fachbegriff: Spondylolisthese) entwickeln kann. Mindestens bei diesen Menschen besteht bei der Anwendung der von Dieter Dorn vorgeschlagenen Methode ein erhöhtes Verletzungsrisiko, bis hin zur Querschnittlähmung. Für die anderen 92 % der Menschen ist die Methode nicht ganz so gefährlich; das Spektrum der möglichen Nebenwirkungen wird sich hier auf Nervenwurzelkompressionen, Gelenkstauchungen, Überdehnung der Bänder oder einfach nur einer Zerrung der Bauchmuskulatur beschränken. Im Falle einer Osteoporose können Sie hier jedoch durchaus mit Wirbel- und Rippenbrüchen rechnen! Doch nun zurück zu unserem Beispiel mit der Beinlänge: Wie kommt es, dass Dieter Dorn die Beinlängendifferenz des Patienten mit nur einem einzigen Handgriff korrigieren konnte? Um Ihnen dies Verständlich zu machen, erlauben Sie mir bitte einen kleinen Exkurs in die menschliche Anatomie: Das angeblich aus der Gelenkpfanne herausrutschende Hüftgelenk hat seinen Ausgangspunkt am Beckenknochen, genauer gesagt an einer der beiden Beckenhälften. Zusammen mit dem Kreuzbein bilden unsere beiden Beckenhälften den Beckengürtel. Dieser ist an seiner Rückseite über zwei Gelenkflächen mit der rechten und linken Seite des Kreuzbeines verbunden, wo sie das sog. ?Kreuz-Darmbeingelenk? (Fachbegriff ?Ilio-Sacralgelenk?, abgeleitet aus den lateinischen Begriffen ?Ilium? für Darmbein und ?Sacrum? für Kreuzbein) bilden. Das Kreuzbein selbst bildet das untere Fundament unserer Wirbelsäule und besteht selbst aus mehreren miteinander verwachsenen Wirbeln. Auf der Vorderseite der Beckenhälften besteht keine Gelenkverbindung, sondern ein mechanischer Zusammenhalt durch einen starken aber elastischen Gelenkknorpel am Ende des vorderen Schambeinastes. Die Gelenkpfannen der Hüftgelenke befinden sich an der unteren Außenseite der beiden Beckenhälften. Die Gelenkköpfe sitzen tief im Inneren der sie zu einem großen Anteil umgebenden Gelenkpfanne. Diese Gelenkverbindung ist außerordentlich stabil, ja sie ist sogar die stabilste unseres Körpers. Gewährleistet wird diese Stabilität nicht nur durch die umgebende Muskulatur, sondern vor allem durch einen sehr starken und spiralförmig angelegten Bandapparat sowie einen hohen Unterdruck im Inneren des durch seine Gelenkkapsel hermetisch nach außen abgeschlossenen Gelenkes. Der Unterdruck in unserem Hüftgelenk ist derart hoch, dass es bei Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes zweier kräftiger Chirurgen bedarf, um dieses Gelenk bei einem vollnarkotisierten Patienten nach chirurgischer Eröffnung der Gelenkkapsel überhaupt aus der Pfanne herauslösen zu können! Dies allein widerlegt schon die These der Dorn-?Therapeuten? (bitte entschuldigen Sie die Anführungszeichen, aber es würde zu weit führen, die Anwender der Dorn-Methode tatsächlich als Therapeuten zu bezeichnen), das Hüftgelenk würde einfach aus der Gelenkpfanne um bis zu vier cm herausrutschen. Unter rein biomechanischen Gesichtspunkten kann man sich eine Lösung des Hüftkopfes von seiner Gelenkpfanne um etwa 1 mm erklären. Wodurch kommt es dann zu der Beinlängendifferenz, deren Spontanheilung doch Millionen von Fernsehzuschauern mit eigenen Augen live mitverfolgen konnten? Nun, auch um dies zu verstehen, bedarf es einiger Grundkenntnisse der menschlichen Anatomie. Grundkenntnisse, die den Anwendern der Dorn-Methode offensichtlich nicht geläufig sind: Das Becken besitzt durch seine oben erwähnten Verbindungen zwar keine große Beweglichkeit aber dennoch eine gewisse Elastizität, die wir vor allem benötigen, um von außen einwirkende Kräfte, wie sie beispielsweise beim Laufen auftreten, besser absorbieren und darurch von unserer Wirbelsäule fernhalten zu können. Diese Elastizität ist es, die auch eine Verdrehung des Gelenkes in verschiedene Richtungen erlaubt. Auslöser für diese Verdrehung ist insbesondere die Zugwirkung der hier verlaufenden Bänder und großen Muskelgruppen der Hüfte, wobei ich mich in dieser verkürzten Darstellung auf die Muskeln beschränken möchte, die im Hüftgelenk eine Beugung bzw. Streckung ermöglichen. Diese Muskeln gehören zu den mit Abstand stärksten Muskeln unseres Körpers. Auf der Vorderseite, bzw. im Innenraum des Beckens liegen die Beugemuskeln, die das Bein in der Hüfte nach vorn anheben. Diese Muskeln sind sowohl innen an der Beckenschaufel, als auch an der Vorderseite der Lendenwirbelsäule angewachsen und verlaufen durch ein kräftiges Band in der Leistenbeuge hindurch zum oberen Teil des Oberschenkels. Auf der Rückseite befindet sich die Steckmuskulatur der Hüfte, welche im Gegensatz zur Beugemuskulatur von Außen gut sichtbar ist. Es handelt sich um diejenige Muskulatur, auf welcher Sie wahrscheinlich in diesem Augenblick sitzen, während Sie diese Zeilen lesen. Bedingt durch die anatomische Lage dieser Muskelgruppen haben diese einen entscheidenden Einfluß auf die Stellung der beiden Beckenhälften bzw. auf die Bewegung, die die Beckenhälften ausführen. So bewirken die Beugemuskeln eine Kippung des Beckens nach vorn, die Sreckmuskeln hingegen eine Aufrichtung des Beckens bzw. eine Drehung nach hinten. Je nach Aktivität der Hüftmuskeln können unter diesem Einfluß unterschiedliche Positionen der einen oder anderen Beckenhälfte resultieren. Rufen wir uns nun wieder unter Einbeziehung unserer anatomischen Kenntnisse den von Dieter Dorn im Fernsehen ?geheilten? Patienten in Erinnerung. Was ist mit diesem Patienten tatsächlich passiert? Nun, die Lösung ist ganz einfach: Der Patient wurde von Herrn Dorn aufgefordert, sich in Rückenlage auf eine Therapieliege zu legen. Der Bewegungsablauf des Hinlegens verlief bei unserem TV-Patienten genauso wie bei fast jedem von uns, der aufgefordert wird, sich auf eine Liege zu legen: Zunächst legte der Patient eines seiner Beine auf die Therapieliege, legte sich dann auf den Rücken und zog anschließend das andere Bein nach, um es neben dem ersten Bein abzulegen. Betrachten wir nun diesen Bewegungsablauf unter dem Aspekt der jeweiligen Muskelaktivität der Hüfte, so können wir feststellen, dass der Patient sich, nachdem er das erste Bein abgelegt hatte, mit der Ferse dieses Beines auf der Bank abstützte. Hierdurch kam es in diesem Bein zu einer erhöhten Aktivität der Hüftstreckmuskulatur. Wie Sie nun bereits wissen, dreht die Hüftstreckmuskulatur die zugehörige Beckenhälfte in eine relative Position nach hinten, bzw. in eine Beckenaufrichtung. Die Aufrichtung dieser Beckenhälfte hat zur Folge, dass das zugehörige Hüftgelenk durch die Drehung des Beckens weiter nach oben wandert. Ich möchte hierbei betonen, dass Hüftgelenkspfanne und Hüftgelenkskopf diese Bewegung gemeinsam durchführen und nicht etwa der eine Teil den anderen verlässt, wie es sich in den Köpfen der Dorn-Anwender abzuspielen scheint. Nachdem sich der Patient also mit dem einen Bein auf der Liege abstützt, hebt er anschließend sein anderes Bein auf die Liege. Dies tut er mit Hilfe der Hüftbeugemuskulatur dieses Beines. Die muskuläre Aktivität dieser Seite stellt also das genaue Gegenteil der anderen Seite dar, da hier nun unter der Zugwirkung der Beugemuskulatur die Beckenhälfte dieser Seite in eine Kippung nach unten gerät. Das zugehörige Hüftgelenk wandert also in diesem Fall als logische Folge der Beckenbewegung ebenfalls weiter nach unten und zwar auch wieder mit beiden Gelenkanteilen, Hüftgelenkskopf und Hüftgelenkspfanne. Das Ergebnis dieser einfachen biomechanisch asymmetrischen Beeinflussung des Beckens konnte der Zuschauer bei unserem Patienten am Fernsehschirm in Form zweier scheinbar unterschiedlich langer Beine live miterleben. Alles, was der große Wunderheiler Dieter Dorn nun im Fernsehen tat, war eine Beugung des ?längeren? Beines an den Oberkörper des Patienten heran, wodurch die Beckenhälfte dieser Seite nun in die gleiche Position gebracht wurde, wie das Becken der anderen Seite. In logischer Konsequenz erschienen die tatsächlich gleichlangen Beine auch für den Fernsehzuschauer in gleicher Länge. Auf der Grundlage seiner primitiven Vorstellung von der menschlichen Anatomie glaubte Herr Dorn natürlich tatsächlich, dem Patienten sein aus der Pfanne herausgerutschtes Bein wieder in die Gelenkpfanne gedrückt zu haben. Ich garantiere Ihnen allerdings, dass der Fernsehsender, wäre tatsächlich das Hüftgelenk des Patienten aus der Pfanne herausgerutscht gewesen, die Sendung ?Fliege? hätte unterbrechen müssen, um den entsetzten Zuschauern die Schmerzensschreie des Patienten zu ersparen. Herrn Dorn kann man für sein Handeln sicher keinen Vorwurf machen. Er wusste es einfach nicht besser und als Sägewerksbesitzer muss er es eigentlich auch nicht wissen, denn es gehört zum Glück nicht zum täglichen Brot eines Sägewerksbesitzers, sich um die Belange schmerzgeplagter Rückenpatienten kümmern zu müssen. Anders verhält es sich allerdings bei solchen Mitmenschen, die nach einer fundierten medizinischen Fachausbildung, sei es als Arzt oder als Physiotherapeut über eine umfassende Kenntnis in Anatomie und Biomechanik verfügen sollten. Wer einer dieser Berufsgruppen angehört und dennoch die Dorn-Therapie anwendet, beweist hiermit nicht unbedingt, dass er ein Meister seines Faches ist. Andererseits muss man auch eingestehen, dass es durch die Einschnitte in die medizinische Versorgung der Bevölkerung drastische finanzielle Einbußen bei vielen Therapeuten gegeben hat und manchem in dieser Not jedes Mittel recht zu sein scheint, seinen Umsatzrückgang zu kompensieren. Was liegt da näher, als eine Therapie anzubieten, die im Moment ?en Vogue? ist und für die viele Menschen bereit sind, sehr viel Geld zu bezahlen, insbesondere, nachdem die Methode von unserem Fernseh-Prediger Fliege so über den grünen Klee gelobt wurde? Der Glückliche Umstand, dass man zur Erlernung der Dorn-Methode nur einen einzigen Tag investieren muss, kommt diesen Schmalspur-Therapeuten zusätzlich noch sehr entgegen! Selbstverständlich haben auch die Dorn-Anwender ihre Behandlungserfolge, die sie in diversen Internet-Foren (z.B. unter www.physio.de) tapfer mit dem Slogan ?Wer heilt, hat Recht!? in Ermangelung sachlicher Argumente verteidigen. Dies kann diesen armen Seelen auch niemand absprechen, denn die Erfolgsquote der Dorn-Therapie liegt in etwa so hoch, wie bei jedem anderen Placebo auch! Gefährlich wird es aber vor allem für die Patienten, die unter ganz bestimmten Störungen der Wirbelsäule leiden, von deren spezifischer Problematik Dorn-Anwender in aller Regel nicht den Funken einer Ahnung haben. Mag die Dorn-Methode bei rein psycho-somatisch bedingten Schmerzen zumindest bei den Patienten Wirkung zeigen, die hieran glauben, ist sie bei vielen anderen Beschwerdebildern außerordentlich gefährlich. Eine ältere Dame, welche ich vor einigen Jahren in meiner Praxis behandelt habe, durfte dies am eigenen Leib schmerzlich erfahren, als ihr von ihrem eigenen Ehemann unter der fachkundigen Anleitung eines Heilpraktikers auf einem gemeinsam besuchten Dorn-Kurs die Wirbelsäule um fast 10 mm in den Bauchraum hinein verschoben wurde. Die arme Dame musste noch am gleichen Tag notfallmäßig in die Orthopädie der Städtischen Kliniken in Frankfurt-Höchst eingeliefert werden, nachdem der Heilpraktiker mit fester Überzeugung verkündet hatte, es gäbe keinerlei Kontraindikationen bei der Anwendung der Dorn-Methode! Ich hoffe, liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen, Sie werden jetzt verstehen, warum mein Team und ich nicht bereit sind, die Dorn-Methode in unser Leistungsangebot aufzunehmen und uns stattdessen auf jene Methoden verlassen, die wir uns in unseren sehr umfangreichen und international anerkannten Fort- und Weiterbildungen angeeignet haben. Es ist zwar schade um das viele Geld, was uns durch die Nichtanwendung der Dorn-Methode ?durch die Lappen? geht, aber wenn es uns in unserem Tun allein ums Geld ginge, hätten wir unseren Beruf sicher nicht in diesem unserem deutschen Gesundheitswesen gewählt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Gesundheit und die nötigen Abwehrkräfte gegenüber der Versuchung, Ihr Geld für überflüssige Therapiemaßnahmen aus dem Fenster hinauszuwerfen! Herzlichst, Michael Lierke mailto:mili36[at]t-online.de http://www.mtk-physio.de/ VERANSTALTUNGSHINWEIS: ADVEDA - KONGRESS FÜR ENERGIEMEDIZIN Motto: "Mit neuen Perspektiven in eine sichere Zukunft" für unser Gesundheitswesen - Energiemedizin als Chance und Herausforderung - der Kongress findet in der Zeit vom 17.? bis 20.05.2007 in Überlingen/Bodensee statt und hat die Themen Energiemedizin und Engel. Es werden international bekannte Referenten und Autoren sprechen u.a. der Präsident und Gründer des Präventologenverbandes? Roland Frank, zum Thema betriebliche und private Prävention ? Chancen für Existenzgründer in psychosozialen Berufen. Ellis Huber, ehemaliger Präsident der Ärztekammer Berlin und Gründer der Securitas Krankenkasse. Adveda e.V. Maggistr. 7 78224 Singen Tel 07731 148 1270 www.adveda.de info[at]adveda.de UNTERSTÜTZUNG: DR: BÖSSER PRÄPATRATE Dr. med. Bösser - Präparate LOTHAR HOFFMANN ? Präparate-Vertrieb biologischerer - pharm. Arzneimittel: y«, Dr. med. Bösser Lothar Hoffmann - Präparate-Vertrieb 214o6 Barnstedt üb. Lüneburg. Mühlenkampweg 2 Fernruf: 04134/7913 Telefax: 04134/8495 Sehr geehrte Damen und Herren! Betr.: Herzhormon Dr. Bösser N Am Freitag, dem 16.3.2007, um 1045 Uhr findet im Verwaltungsgericht Köln, Appelhofplatz, Eingang Burgmauer, Saal 136, 1. Stock, die mündliche Verhandlung statt für Herzhormon Dr. Bösser N. Herzhormon Dr. Bösser N, Basicin A und Basicin B, Entsäuerungssalz nach Dr.med. Friedrich Bösser sind bereits im Jahre 2005 mit Versagungsbescheiden des BfArM in Bonn wegen therapeutischer Unwirksamkeit abgelehnt worden. Nun findet erst einmal die mündliche Verhandlung für Herzhormon statt, da ich gezwungen war, Klage gegen die Versagungsbescheide zu erheben. Die Ablehnungsbescheide sind ergangen, weil ich finanziell nicht in der Lage war, pro Präparat 1,5 Millionen Euro für randomisierte Doppelblindversuche, toxikologische und pharmakologische Versuche aufzubringen und diese durchführen zu lassen oder anderes wissenschaftliches Ekenntnismaterial vorzulegen, z.B. bereits anerkannte und veröffentlichte Versuche einer anderen Firma für deren Präparat mit den gleichen Inhaltsstoffen wie im Herzhormon Dr. Bösser. (§ 22 Abs.3 tr.2 u.EuGH Rs C 440f93, TJrt.v.5.10 1995, Versuche zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführt worden sind). Dieses Urteil wird immer wieder erwähnt bei allen Ablehnungsbescheiden und Klageabweisungen. Auch die kontrollierten 111 Beobachtungsanwendungen für Herzhormon bei der Firma DABIO, die 796 Erfahrungsberichte in dem Buch "Erfahrungen III", die Gutachten von Dr.Weyers, Confarma, die Gutachten von Dr.med. Geske sind als "wissenschaftliches Erkenntnismaterial" nicht anerkannt worden. Von 1998 bis 2007 habe ich für alle vier Präparate insgesamt 146660.- Euro opfern müssen, alles war bis jetzt umsonst. Nun besteht vielleicht in der mündlichen Verhandlung die letzte Möglichkeit, dass doch noch die Wirksamkeit von Herzhormon Dr. Bösser N aufgrund von Zeugenaussagen oder eidesstattlicher Versicherungen mit notarieller Beglaubigung von Ärzten und Heilpraktikern, die die Präparate angewendet haben, am Verhandlungstage vom Gericht anerkannt und der Klage stattgegeben wird, dass das BfArM einen neuen Bescheid erteilen muss, und zwar für die Nachzulassung. Daher möchte ich Sie bitten, entweder, wenn es Ihnen möglich ist, am Verhandlungstag anwesend zu sein oder eine notariell beglaubigte eidesstattliche Versicherung im Original an den mich vertretenden Rechtsanwalt, Herrn Herbert Wartensleben, Gut Gedau, 52223 Stolberg, Tel.02402/ 81122, einzusenden und auch eine Fotokopie an mich zu schicken, damit wir alles getan haben, um die Wirksamkeit des Herzhormon Dr. Bösser zu beweisen und dieses sehr gute Präparat für die Patienten zu erhalten. Herzlich danke ich Ihnen im Voraus für Ihre freundliche Mithilfe und verbleibe mit freundlichen Grüßen Lothar Hoffmann Die eidesstattliche Versicherung könnte folgendermaßen lauten: "Ich versichere an Eides Statt, dass ich "Herzhormon Dr. Bösser N" eingesetzt habe bei Patienten bei den in der Fachinformation angegebenen Indikationsgebieten, z.B. bei ......................... und auch bei anderen Indikationsgebieten, wie .............................. die nicht in der Fachinformation genannt sind." Die Beschreibung kann auch noch weiter ausgeführt werden. Eine solche Versicherung an Eides Statt wird auch noch benötigt für die mündliche Verhandlung für Basicin A und B und die für Entsäuerungssalz nach Dr.med. Friedrich Bösser. Die eidesstattlichen Versicherungen können für jedes einzelne Arzneimittel, aber auch, einzeln aufgeführt, für alle 4 Präparate abgegeben werden und vom Notar unterzeichnet werden. Beispiel in der Anlage. Wichtig wäre, dass eine genügende Anzahl von Ärzten und Heilpraktikern: bei der mündlichen Verhandlung anwesend ist, damit das Gericht nicht einfach die Klage abweist. Auch die in der mündlichen Verhandlung anwesenden Ärzte und Heilpraktiker(innen) sollten solch eine eidesstattliche Versicherung mitbringen, falls das Gericht eine Zeugenanhörung ablehnen sollte. Anlage Ärztliche Stellungnahme als Beispiel: Dr- Armin Altenbuchner 86633 Neuburg/Donau, 23.1.2001 Am Eichet 1 08431/45410 Fax 08431138941 Facharzt für Allgemeinmedizin Ärztliche Stellungnahme zu den Dr. Bösser-Präparaten Gesamtübersicht: Herzhormon Dr. Bösser Seit 1995 habe ich in meiner Praxis ca. 400 Patienten mit ?Herzhormon" behandelt. Dieses entspricht einer Injektionszahl von ca. 6000 Amp. Der Verbrauch verteilt sich auf folgende Indikationen: - Latente und manifeste Herzschwäche nach Ausschöpfung aller bekannten schulmedizinischen Medikationen mit ca. 70% der Ampullen. Beurteilung: Unersetzliches Medikament, Patienten spüren schon nach wenigen Injektionen die nachhaltige Wirkung. Ein wahrer Wirkstoff- schatz - neurovegetative Störungen, Neuritiden und chronische Schmerzsyndrome, besonders wichtig hier die Tumorschmerzen mit ca. 30% der Ampullen. Beurteilung: Es bedarf intensiverer, differenzierter Behandlung, dann tritt Wirkung auf; Die Tumorprogression wird gestoppt, sehr wertvolles Mittel. Beobachtete Nebenwirkungen: Keine. Basicin A und Basicin B Seit 1995 in Gebrauch, ca. 600 Verschreibungen Indikation: Herzschwäche, Hypotonie, Bradykardie, Tachykardie, Infektspätfolgen Beurteilung: Sehr nützlich zur Dauertherapie. Nebenwirkungen: Keine. Entsäuerungssalz nach Dr. med. Friedrich Bösser Seit 1995 ca. 500 Verordnungen Indikation: Gastritiden, saure Stoffwechsellage. Beurteilung: Sehr nützlich zur Unterstützung der Therapie von chronischen Krankheiten. Nebenwirkung: Keine Hiermit erkläre ich meine Bereitschaft, mich mündlich und schriftlich zur Befragung bezüglich der obigen Daten zu äußern. Die Entfernung dieser Medikamente vom Markt würde einen großen Schaden für die Menschheit bedeuten. Bitte, setzen Sie alle Kräfte ein, um dieses zu verhindern. Mit freundlichen Grüßen Dr. Altenbuchner *************************************** I M P R E S S U M (Breuß-Dorn-Newsletter) *************************************** NSC-Natural Spinal Care® Ausbildungszentrum für Breuß und Dorn & alles für die Therapien nach Rudolf Breuß und Dieter Dorn Inhaber: Michael Rau 76448 Durmersheim, Römerstr. 56 Telefon: 07245-93719 -5 e-mail: info[at]breuss-dorn-shop.de Telefax: 07245-93719 -4 Internet: www.breuss-dorn-shop.de Ust-IdNr.: Entfällt durch Kleinunternehmerregelung Handelsregister-Nummer: entfällt nicht im Handelsregister eingetragenes Kammermitglied der IHK-Karlsruhe *************************************** Unser Newsletter ist ein Informationsmedium für Neuigkeiten der Methoden nach Breuß und Dorn und unserem Ausbildungszentrum. Wir wenden uns damit an Therapeuten, Ärzte, Heilpraktiker, Gesundheitsberater, Interessierte, Betroffene, etc. - für alle, die die BREUß- und DORN-Methoden anwenden und sich für die Methoden interessieren, zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Sie finden in unserem Newsletter Neuigkeiten, Erfahrungsberichte, Studien, Termine, Buchvorstellungen, Produktneuheiten, u.a.. Wir veröffentlichen gerne auch Ihre Neuigkeiten, die für allen anderen Leser interessant sind, wobei sich die Newsletterredaktion das Recht vorbehält Artikel zu kürzen, abzulehnen, oder terminlich in einer anderen Ausgabe zu veröffentlichen. Copyright 2006 NSC-Natural Spinal Care®. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, wenn nicht anders angegeben, mit Quellenangabe: www.breuss-dorn-shop.de frei. Der Bezug der Newsletter ist kostenlos und kann jederzeit beendet werden. In unserer Bezugsdatei werden nur die e-mail-Adressen ohne jeden weiteren Personenbezug gespeichert. 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Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Michael Rau, Heilpraktiker, Natural Spinal Care®, 76448 Durmersheim
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