Breuß-Dorn Newsletter * März 2007
26.08.2007
Ein Artikel von Michael Rau
Breuß-Dorn Newsletter * März
2007
*******************************************************************
NSC-Natural Spinal Care®
Ausbildungszentrum für Breuß und
Dorn
& alles für die Therapien
nach Rudolf Breuß und Dieter Dorn
76448 Durmersheim, Römerstr. 56
Telefon: 07245-93719 -5 e-mail: info[at]breuss-dorn-shop.de
Telefax: 07245-93719 -4 Internet: www.breuss-dorn-shop.de
********************************************************************
Breuß-Dorn NEWSLETTER März 2007
Dateigröße 160 KB Bei Ausdruck ca. 8 Seiten
Inhalt dieses Newsletters:
EINLADUNG ZU UNSEREM STAND AUF
DEM HP-KONGRESS IN BADEN-BADEN
FAZIT ARBEITSKREIS
WIRBEL UM DEN SCHIEBER?!?!
ÄNDERUNGEN IM
PROGRAMM/PREISANPASSUNGEN
WIKIPEDIA & DORN ? KRITISCHER
LINK ZUR DORMETHODE
VERANSTALTUNGSHINWEIS: ADVEDA - KONGRESS
FÜR ENERGIEMEDIZIN
UNTERSTÜTZUNG: DR: BÖSSER
PRÄPATRATE
IMPRESSUM
EINLADUNG ZU UNSEREM STAND AUF
DEM HP-KONGRESS IN BADEN-BADEN
Auf dem 40.
Heilpraktikerkongress Thema: "Warum so krank" (Vom Umgang mit sich
selbst und anderen) vom 31.03-02.04 finden Sie unseren Stand im Erdgeschoss mit
der Standnummer E20. Wir laden alle unsere Leser ein uns an unserem Stand zu
besuchen. Wir sind für Sie da zum Informationsaustausch, freuen uns auf Ihre
Fragen und stellen Ihnen gerne unsere Seminare und Produkte vor.
Der Kongress wird organisiert vom FDH- Fachverband Deutscher
Heilpraktiker e. V.. Sie finden weitere Informationen zum Vortrags- und
Seminarprogramm und zu weiteren Ausstellern direkt auf den Seiten des FDH .
Die Industrieausstellung inclusive unserem Stand können Sie kostenfrei
besuchen.
Für die Vorträge, Seminare, etc. belaufen sich die Eintrittspreise auf:
Vorverkauf Sa ? 35.- / So 25.- / Sa+So 40.-
Tageskasse Sa ? 40.- / So 30.- / Sa+So 50.-
Einzelvortrag / Seminarkarte Vorverkauf ? 15.- / Tageskasse 20.-
Geselllschaftsabend max. 2 Karten 20.- jede weitere 30.-
FAZIT ARBEITSKREIS
Am 02.03 haben wir zu unserem Arbeitkreis "Herausforderung
Gleitwirbel, oder Wirbel die nach vorn, oder hinten verschoben sind"
eingeladen.
Fazit:
- Wirbel, die nicht klassisch nach links, oder rechts verschoben sind
kommen viel seltener vor, als darum "Wirbel" gemacht wird.
In unserer Praxis kommen wir auf Fallzahlen bei Wirbel, die nach vorn,
oder hinten verschoben sind im Bereich von 2-3%. Bei Gleitwirbel sogar nur auf
2-3 Promille.
Natürlich sind unsere Fallzahlen nicht repräsentativ. Es wäre für uns
und die Newsletterleser interessant, wie die Fallzahlen in anderen Praxen
vorkommen. Teilen Sie uns bitte Ihre Erfahrungen mit, die für alle Dornanwender
interessant sind.
- Wirbel die nach hinten verschoben sind lassen sich mit einem
senkrechten Druck auf den Dornfortsatz und die dynamische Pendelbewegung des
Patienten korrigieren. Wobei es keine Rolle spielt auf welcher Seite der
Patient pendelt. Im BWS-Bereich kann der Patient auch auf beiden Seiten
pendeln.
Die Behandlung von Wirbeln, die zum Bauchraum verschoben sind gestaltet
sich schwieriger, da der Behandler nicht am Wirbel ziehen, oder durch den
Bauchraum drücken kann.
Aus diesem Grund haben Dorntherapeuten und ?anwender verschieden
Techniken entwickelt, um dem Wirbel einen Impuls zu geben sich in die
ursprünglich richtige Position zurück zu positionieren.
Zuerst haben Behandler versucht den Wirbel durch drücken auf der linken
und rechten Seite herauszuhebeln, was für die Patienten oft sehr schmerzhaft empfunden
wird.
Dann sind die Behandler dazu übergegangen die angrenzenden Wirbel ober-
und unterhalb nach oben, bzw. nach unten zu drücken, um den Wirbel dazwischen
Luft zu schaffen.
Breuß-Behandler lassen ihre Patienten ein gerolltes Handtuch, oder eine
Rolle unter den betroffenen Wirbel nach empfinden legen. Dadurch wird der
Rücken ein wenig überstreckt. Durch die sanften Dehnungen und Streckungen bei
den Griffen der Breuß-Massage wird ein Impuls in die richtige Richtung gesetzt.
Auf dem Dorn-Kongress 2005 hat unser Kollege Gamal Raslan einen Vortrag
und Workshop zu diesem Thema gehalten. Gamal Raslan hat mit Schröpfköpfen das
Gewebe und den Halteapparat des betroffenen Wirbels so beeinflusst, dass er
wieder in die richtige Position wandert.
Seit dieser Zeit haben wir den Schröpfkoffer bei uns im Sortiment:
http://www.breuss-dorn-shop.de/schroepfkoffer.html
Den Vortrag und die Zusammenfassung des Workshops finden Sie
ausführlich Kongressbericht 2005:
http://www.breuss-dorn-shop.de/kongress05.html
- Die Meinungen bei der Behandlung von Gleitwirbel reichen von
"Kontraindikation" und "Finger weg lassen", bis: "bei
der richtigen Anwendung der Dorn-Methode kann nichts passieren".
Ein gewissenhafter Behandler klärt in der Anamnese und mit Aufnahmen ab
und kann dadurch verantwortungsbewusst einschätzen, ob er mit seiner Erfahrung
behandelt, oder die Finger davon lässt.
"WIRBEL" UM DEN
SCHIEBER?!?!
Das Thema unseres Arbeitskreises am 26.01.07 "Arbeiten mit
Hilfsmitteln z.B. Schieber" hat unvorhergesehene Wellen ausgelöst.
Es haben sich Dorntherapeuten und Dornanwender bei uns und bei Kollegen
gemeldet, die den Umgang mit dem Schieber positiv, wie auch kritisch
gegenüberstehen. Die Rückmeldungen kamen auch von Patienten, die von nicht
richtig ausgebildeten Anwendern mit dem Schieber förmlich misshandelt wurden.
Von unserer Seite stellen wir nochmals klar:
- das Hauptarbeitgerät ist und bleibt der Daumen
- wir halten den Schieber für eine sinnvolle Ergänzung
- Therapeuten, die mit dem Schieber arbeiten sollten gewissenhaft mit
dem Therapiegerät vertraut und vor allem entsprechend ausgebildet sein, was wir
in unseren Seminaren gewährleisten
- es wird nur das gemacht, was dem Patienten gut tut
Wir bitten die Leser unseres Newsletters bei Rückmeldungen, Fragen,
Kritiken und Anmerkungen zu den von uns veröffentlichten Themen diese bitte uns
direkt zukommen zu lassen. Sie machen den Kollegen nur unnötige Arbeit, wenn
sie uns die Rückmeldungen weiterleiten müssen, oder sich sogar die Mühe machen
und die Zeit aufwenden antworten zu müssen.
ÄNDERUNGEN IM
PROGRAMM/PREISANPASSUNGEN
Zum 01.04.07 werden wir unser Angebot den aktuellen Entwicklungen
anpassen.
Zwei Produkte werden aus terminlichen bzw. logistischen Gründen aus
unserem Programm verschwinden.
Die Herstellung des kandierten Meerretiches ist sehr zeitintensiv und
arbeitsaufwendig. Wir werden nach wie vor das Rezept meiner Großmutter für den
Hausgebrauch bewahren. Wenn einer unserer Leser einen Hersteller größerer
Mengen kandierter Meerrettich kennt, bzw. einen Hersteller kandierter
Köstlichkeiten, der unser Rezept in sein Programm aufnehmen möchte, sind wir
gerne bereit als Wiederverkäufer die Spezialität wieder in unser Programm für
alle Kunden aufzunehmen.
Das allg. Massageöl NSC-Huile Tournesol ist in der Bevorratung und Lagerung zu
platz- und kostenintensiv. Das Produkt erfüllt alle unsere hohen Ansprüche auf
Qualität und Verträglichkeit. Die Kosten für Bevorratung und Lagerung stehen
aber nicht im Verhältnis zu den Einnahmen, geschweige denn zum Gewinn. Aus
diesem Grund nehmen wir dieses Produkt mit Bedauern aus dem Programm.
Zum 01.04. werden wir die Preise für unsere Öle anheben müssen. Die
aktuelle Preisentwicklung durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer haben wir durch
Bevorratung ein wenig hinauszögern können. Durch eine gesteigerte Nachfrage im
ersten Quartal 2007 sind die Vorräte zur Neige gegangen und wir haben in Anfang
März unseren Einkauf mit erheblicher Preissteigerung tätigen müssen. Wir wollen
die Qualität unserer Produkte eher steigern, als durch qualitativ
minderwertigere Rohstoffe am falschen Ende einzusparen und unsere Kunden und
ihre Patienten zu verprellen. Aus diesem Grund wollen wir das Vertrauen, das
unsere Kunden in uns setzen nicht aufs Spiel zu setzen und sind gezwungen
unsere Preise zu erhöhen.
Unser Gesamtprogramm mit allen Produkten finden Sie unter
http://www.breuss-dorn-shop.de/care-katalog.pdf
WIKIPEDIA & DORN ? KRITISCHER
LINK ZUR DORMETHODE
Auf den Seiten der freien Enzyklopädie Wikipedia, bei der sich
jeder berufene als Autor austoben kann finden sich auch Einträge zur Dorn-Therapie. Die
Autoren haben die Dornmethode in kurzer Form sachlich, informativ dargestellt.
Auf dieser unabhängigen Plattform kommen auch kritische Beiträge zu Wort, oder
werden verlinkt. Wer Artikel ergänzen, oder verändern will, muss das den
anderen Begründen: Diskussion:Dorn-Therapie.
So ist über einen kritischen Link zur Dornmethode ein Streit entbrannt. Die
Befürworter löschen den kritischen Link immer wieder und die Kritiker setzen
ihn wieder ein.
Wir von der Newsletterredaktion wollen unseren Lesern die Kritik an der
Dornmethode nicht vorenthalten und den Artikel in unserem Newsletter
veröffentlichen. Nicht nur um die Diskussion anzuregen, sondern wir wollen damit
die Dorntherapeuten und ?anwender informieren, wie die Dornmethode in der
Öffentlichkeit diskutiert wird. Jeder, der mit der Methode arbeitet muss sich
auch Kritik und Skepsis stellen und sachlich, fundiert Gegenargumentieren
können. Aus diesem Grund befürworten wir auch den Vorstoß auf dem letzten
Ausbildertreffen am 02./03.02.07 in Würzburg ein Gremium, bzw. einen Ausschuss
zu bilden, der fachliche Fragen klärt und einen Leitfaden erstellt, was die
Dornmethode ausmacht, bzw. Richtlinien, was die Ausbildung beinhaltet. Die
Ergebnisse werden auf der Seite www.dornfinder.org veröffentlicht, der
offiziellen Seite der Dorn-Bewegung.
Der Artikel ist vollständig, ungekürzt und unzensiert. Wir haben uns
nur erlaubt ein paar kleine Rechtschreibfehler zu korrigieren. Der Artikel
spiegelt die Meinung des Autors und muss nicht mit der Meinung der
Newsletterredation übereinstimmen.
<i>Dorn-?Therapie?</i>
<i>oder die
Entmystifizierung der Theorie vom angeblichen Beckenschiefstand als Folge einer
Hüftgelenksluxation</i>
<i> </i>
<i>Liebe
Besucher dieser Web-Site,</i>
<i>immer wieder
werden wir von Patienten gefragt, ob zu unserem Leistungsangebot auch die sog.
?Dorn-Methode? gehört. Früher haben wir noch laut gelacht, wenn derlei Anliegen
an uns herangetragen wurden, inzwischen sind wir es aber Leid, immer wieder
erklären zu müssen, warum wir diese Methode nicht anwenden bzw. deren Anwendung
sogar strikt ablehnen. Von einem Kollegen aus Barsinghausen habe ich sogar
erfahren, dass dort einige Ärzte die Dorn-Methode ausdrücklich auf Rezept
verordnen, weil sie fälschlicherweise davon ausgehen, dass es sich hierbei um
eine verordnungsfähige und besonders sanfte Behandlungstechnik handeln würde.
Da hier Aufklärung wirklich Not tut, wir diese Aufklärung aber aus Zeitgründen
nicht immer wieder in der gebotenen Ausführlichkeit in unserer Praxis
durchführen können, habe ich diese Zeilen zu Ihrer Information im Internet
veröffentlicht.</i>
<i>Bei der
Dorn-Methode (Den Begriff ?Therapie? möchte ich in diesem Zusammenhang
möglichst vermeiden) handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die auf den
Sägewerks-Besitzer Dieter Dorn aus dem Allgäu zurückgeführt wird. Die
Dorn-Methode wird von ihren Anwendern auch gern als besonders ?sanfte
Wirbelsäulen-Therapie nach Dorn? vermarktet. Zumindest im Vergleich zu so
mancher Hau-Ruck-Einrenkerei kann man diesen Standpunkt durchaus vertreten, bei
näherer Betrachtung erscheint dies zumindest dennoch zweifelhaft, wenn man
beispielsweise bedenkt, dass Anwender der Dorn-Methode die Wirbelsäule ihrer
Patienten teilweise mit Holzwerkzeugen traktieren, wenn sie mit der Kraft ihrer
Hände allein nichts ausrichten können. Da es sich bei ihr um eine Methode ohne
jederlei rationalen Hintergrund und ohne nachgewiesene Wirksamkeit handelt,
kann sie natürlich nicht ärztlich zu Lasten einer Krankenkasse verordnet
werden. Die meisten Anwender der Dorn-Methode sehen hierin allerdings keinen
Nachteil, da der Phantasie über ein angemessenes Behandlungshonorar keinerlei
Grenzen gesetzt sind, sofern kein Vergleichswert einer kassenärztlich verordneten
Therapie vorliegt. So ist es denn auch kaum verwunderlich, das Dorn-Anwender
teilweise astronomische Behandlungshonorare für ihre Leistungen verlangen und
damit die derzeit künstlich geschürte Nachfragesituation geschickt ausnutzen.
Die Höhe dieser Behandlungshonorare steht allerdings im krassen Gegensatz zum
Ausbildungsaufwand, den man betreiben muss, um sich Dorn-Therapeut nennen zu
dürfen. Lediglich einen Tag muss man in die Ausbildung investieren, wobei es
nicht vorausgesetzt wird, das man bereits eine Ausbildung in einem
medizinischen Heil- oder Hilfsberuf zuvor absolviert hat. Aus reiner Neugier
hat eine ehemalige Mitarbeiterin meiner Praxis, Janine Kennard, einen solchen
Dorn-Kurs absolviert und festgestellt, dass fast die Hälfte des Kurses in der
Verlesung von Dankesschreiben und Selbst-Schulterklopfen des Heilpraktikers
bestand, der diesen Kurs hielt. Nachvollziehbare Behandlungstechniken wurden
auf dem dem Kurs hingegen nicht vermittelt.</i>
<i>Erlernt
werden kann die Dorn-Methode in diesen eintägigen Seminaren von jedermann, ohne
dass hierzu irgendwelche medizinischen Kenntnisse vorausgesetzt werden. Selbst
die Dozenten, bei denen man die Dorn-Therapie erlernen kann, sind in aller
Regel medizinische Laien, die bestenfalls über einen Heilpraktikerschein
verfügen. Entgegen der Vorstellung der meisten Leser dieser Zeilen ist ein
Heilpraktikerschein jedoch nicht unbedingt ein Garrant für das Vorhandensein
medizinischen Fachwissens. Inzwischen wird die Dorn-Methode bei ansonsten
gleichen Ausbildungsinhalten auch in zweitägigen Kursen unterrichtet, wobei der
Grund hierfür vermutlich in der Möglichkeit liegt, höhere Kursgebühren
abrechnen zu können. Auch gibt es zahlreiche Trittbrettfahrer, die die Methode
mit anderen Inhalten vermischen und dann beispielsweise als
?Dorn-Breuss-Methode? oder ?Dorn-Hock-Methode? und ähnliches vermarkten. Um
Ihnen ungefähr einen Vergleich bieten zu können, sollten Sie wissen, dass
beispielsweise zur Erlangung der Befähigung zur Ausübung der Manuellen
Therapie eine Fortbildung mit einem Umfang von 260 bis 350 Stunden (je nach
Ausbildungsinstitution) und das Bestehen einer umfangreichen Prüfung
erforderlich ist. Als sehr bedenklich empfinde ich es, dass beispielsweise
einer der Berufsverbände der Masseure und Med. Bademeister, der VPT, Kurse in
der Dorn-Methode anbietet. Wahrscheinlich tut er dies, um hierdurch an der
gegenwärtigen Nachfragesituation wirtschaftlich partizipieren zu können. Auf
der Fachmesse ?medica? in Düsseldorf wurde mir 2004 von einem VPT-Funktionär
bestätigt, dass man mit der Dorn-Methode im Augenblick ?richtig Kasse machen?
könne, da die Patienten bereit seien, fast jeden Preis für eine Dorn-Behandlung
zu zahlen. Solche Worte ausgerechnet aus dem Mund eines VPT-Funktionärs hören
zu müssen, lässt tief blicken. Den Schaden, den der VPT für das Ansehen dieses
ansonsten sehr ehrenwerten Berufsbildes durch das Anbieten von Dorn-Kursen
anrichtet, vermögen die verantwortlichen Herren offenbar gar nicht abzusehen. </i>
<i>Die große
Nachfrage nach der Dorn-Methode ist darauf zurückzuführen, dass in der
Fernseh-Talkshow ?Fliege? mehrmals über das Thema ?Alternative
Behandlungsmethoden? bzw. ?Wunderheilung? berichtet wurde. Hierbei wurde auch
auf die Dorn-Methode eingegangen, wobei Seitens der Fernsehverantwortlichen
leider keinerlei Recherche vor Ausstrahlung der Sendung betrieben oder
fachkundige Beratung eingeholt wurde. Wie so oft, ging es allein um die reine
Sensationsberichterstattung mit dem Ziel möglichst hoher Einschaltquoten. In
einer dieser Talk-Shows, die mir einer meiner Patienten dankenswerter Weise auf
Video aufgezeichnet hat, trat der eher medienscheue Namensgeber der Methode,
Dieter Dorn, höchstpersönlich auf, um dem Fernsehpublikum die anscheinend
verblüffende Wirksamkeit seiner Methode zu präsentieren. Dieter Dorn
verbreitete hierbei seine Theorie, dass ein Großteil der heutigen Rückenleiden
darauf zurückzuführen sei, dass es regelmäßig zu einem Herausrutschen eines der
Hüftgelenke aus der Gelenkpfanne kommen würde, woraus eine Beckenschiefstellung
resultieren würde. Auf der Internetseite www.dorntherapeuten.de kann man sogar
nachlesen, dass der Hüftkopf nach der festen Überzeugung der Dorn-Anwender bei
ganz banalen Tätigkeiten wie etwa dem Übereinanderschlagen der Beine oder
einfachem Autofahren um bis zu vier cm (!!!) aus der Gelenkpfanne
herausrutschen würde. Sollten Sie diese Darstellung auf der o.g. Website nicht
mehr finden können, kann ich Ihnen gern einen Screenshot dieser
Veröffentlichung per E-Mail zukommen lassen. </i>
<i>Um Dieter
Dorns Theorie von der Beckenschiefstellung zu belegen, wurde einer der bei
?Fliege? anwesenden Studiogäste auf die Bühne gebeten und vor dem staunenden
Publikum vom großen Dorn-Meister persönlich ?untersucht?. Hierzu wurde der
Studiogast (den ich hier der Einfachheit halber ?Patient? nenne)
gebeten, sich auf eine Liege zu legen, über der eine Fernsehkamera angebracht
war. Der Fernsehzuschauer konnte hier deutlich erkennen, dass eines der Beine
des Patienten tatsächlich länger als das andere war! Dieter Dorn nahm nun das
?längere? Bein, beugte es in der Hüfte maximal an den Oberkörper des Patienten
heran, legte es anschließend wieder neben dem anderen Bein ab und erklärte den
Patienten als geheilt! Unter dem frenetischen Applaus der Studiogäste konnte
sich jeder auf dem Fernsehschirm davon überzeigen, dass nun tatsächlich beide
Beine die gleiche Länge hatten! Dieter Dorn erläuterte hierauf seine bereits
erwähnte Theorie vom Hüftkopf, der aus der Pfanne gerutscht und von ihm nun
wieder in dieselbe zurück befördert worden sei. Unter dem Applaus des Publikums
war Dieter Dorn der Held des Nachmittags, wohingegen die anderen geladenen
Wunderheiler diese Wirkung beim Publikum nicht erzielen konnten. Rückendeckung
erfuhr Herr Dorn durch einen im Publikum anwesenden Orthopäden, der sich voll
des Lobes über den demonstrierten Behandlungserfolg zeigte. Über die Reaktion
des Orthopäden war ich höchst überrascht, da ich mir nicht vorstellen konnte,
dass ein Orthopäde sein Fach derart schlecht beherrschen könnte. Möglicherweise
zählte er gar selbst zur großen Schar derer, die durch Privatliquidation für
die Anwendung der Dorn-Methode viel Geld an den Beschwerden ihrer Patienten
verdienen?</i>
<i>Nach dieser
sensationellen Wunderheilung gab Dieter Dorn noch eine Empfehlung zur
Selbstbehandlung für alle Menschen zum Besten, die nach einer längeren
Autofahrt über Schmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule klagen. Hierzu solle
man sich rücklings auf die Motorhaube seines Autos legen (bei meinem Auto geht
dies zum Glück nicht, da ich Smart-Fahrer bin!), so dass die Beine und auch das
Becken freischwebend über die Motorhaube hinausragen. Damit man nicht von der
Motorhaube abrutschen würde, solle man sich an der Kante der Motorhaube
festhalten, wo die Scheibenwischer befestigt sind. Anschließend solle man beide
Knie maximal an die Brust ziehen und danach wieder ruckartig über die
Motorhaube hinaus zurückschleudern. Durch diese Methode könne man, so Dieter
Dorn bei ?Fliege? Rückenschmerzen sofort beseitigen!</i>
<i>Leibe
Leserinnen und Leser dieser Zeilen, ich kann Sie nur eindringlich davor warnen,
eine solche ?Selbstbehandlung? tatsächlich auszuprobieren. Etwa 8 % der
Bevölkerung leiden an einer angeborenen knöchernen Instabilität der
Wirbelsäule, aus der sich unter ungünstigen Bedingungen ein ?Gleitwirbel?
(Fachbegriff: Spondylolisthese) entwickeln kann. Mindestens bei diesen Menschen
besteht bei der Anwendung der von Dieter Dorn vorgeschlagenen Methode ein
erhöhtes Verletzungsrisiko, bis hin zur Querschnittlähmung. Für die anderen 92
% der Menschen ist die Methode nicht ganz so gefährlich; das Spektrum der
möglichen Nebenwirkungen wird sich hier auf Nervenwurzelkompressionen, Gelenkstauchungen,
Überdehnung der Bänder oder einfach nur einer Zerrung der Bauchmuskulatur
beschränken. Im Falle einer Osteoporose können Sie hier jedoch durchaus mit
Wirbel- und Rippenbrüchen rechnen!</i>
<i>Doch nun
zurück zu unserem Beispiel mit der Beinlänge: Wie kommt es, dass Dieter Dorn
die Beinlängendifferenz des Patienten mit nur einem einzigen Handgriff
korrigieren konnte? Um Ihnen dies Verständlich zu machen, erlauben Sie mir
bitte einen kleinen Exkurs in die menschliche Anatomie:</i>
<i>Das angeblich
aus der Gelenkpfanne herausrutschende Hüftgelenk hat seinen Ausgangspunkt am
Beckenknochen, genauer gesagt an einer der beiden Beckenhälften. Zusammen mit
dem Kreuzbein bilden unsere beiden Beckenhälften den Beckengürtel. Dieser ist
an seiner Rückseite über zwei Gelenkflächen mit der rechten und linken Seite
des Kreuzbeines verbunden, wo sie das sog. ?Kreuz-Darmbeingelenk? (Fachbegriff
?Ilio-Sacralgelenk?, abgeleitet aus den lateinischen Begriffen ?Ilium? für
Darmbein und ?Sacrum? für Kreuzbein) bilden. Das Kreuzbein selbst bildet das
untere Fundament unserer Wirbelsäule und besteht selbst aus mehreren
miteinander verwachsenen Wirbeln. Auf der Vorderseite der Beckenhälften besteht
keine Gelenkverbindung, sondern ein mechanischer Zusammenhalt durch einen
starken aber elastischen Gelenkknorpel am Ende des vorderen Schambeinastes.
Die Gelenkpfannen der Hüftgelenke befinden sich an der unteren Außenseite der
beiden Beckenhälften. Die Gelenkköpfe sitzen tief im Inneren der sie zu einem
großen Anteil umgebenden Gelenkpfanne. Diese Gelenkverbindung ist
außerordentlich stabil, ja sie ist sogar die stabilste unseres Körpers.
Gewährleistet wird diese Stabilität nicht nur durch die umgebende Muskulatur,
sondern vor allem durch einen sehr starken und spiralförmig angelegten
Bandapparat sowie einen hohen Unterdruck im Inneren des durch seine
Gelenkkapsel hermetisch nach außen abgeschlossenen Gelenkes. Der Unterdruck in
unserem Hüftgelenk ist derart hoch, dass es bei Implantation eines künstlichen
Hüftgelenkes zweier kräftiger Chirurgen bedarf, um dieses Gelenk bei einem
vollnarkotisierten Patienten nach chirurgischer Eröffnung der Gelenkkapsel
überhaupt aus der Pfanne herauslösen zu können! Dies allein widerlegt schon die
These der Dorn-?Therapeuten? (bitte entschuldigen Sie die Anführungszeichen,
aber es würde zu weit führen, die Anwender der Dorn-Methode tatsächlich als
Therapeuten zu bezeichnen), das Hüftgelenk würde einfach aus der Gelenkpfanne
um bis zu vier cm herausrutschen. Unter rein biomechanischen Gesichtspunkten
kann man sich eine Lösung des Hüftkopfes von seiner Gelenkpfanne um etwa 1 mm
erklären.</i>
<i>Wodurch kommt
es dann zu der Beinlängendifferenz, deren Spontanheilung doch Millionen von
Fernsehzuschauern mit eigenen Augen live mitverfolgen konnten? Nun, auch um
dies zu verstehen, bedarf es einiger Grundkenntnisse der menschlichen Anatomie.
Grundkenntnisse, die den Anwendern der Dorn-Methode offensichtlich nicht
geläufig sind:
Das Becken besitzt durch seine oben erwähnten Verbindungen zwar keine große
Beweglichkeit aber dennoch eine gewisse Elastizität, die wir vor allem
benötigen, um von außen einwirkende Kräfte, wie sie beispielsweise beim Laufen
auftreten, besser absorbieren und darurch von unserer Wirbelsäule fernhalten zu
können. Diese Elastizität ist es, die auch eine Verdrehung des Gelenkes in
verschiedene Richtungen erlaubt. Auslöser für diese Verdrehung ist insbesondere
die Zugwirkung der hier verlaufenden Bänder und großen Muskelgruppen der Hüfte,
wobei ich mich in dieser verkürzten Darstellung auf die Muskeln beschränken möchte,
die im Hüftgelenk eine Beugung bzw. Streckung ermöglichen. Diese Muskeln
gehören zu den mit Abstand stärksten Muskeln unseres Körpers. Auf der
Vorderseite, bzw. im Innenraum des Beckens liegen die Beugemuskeln, die das
Bein in der Hüfte nach vorn anheben. Diese Muskeln sind sowohl innen an der
Beckenschaufel, als auch an der Vorderseite der Lendenwirbelsäule angewachsen
und verlaufen durch ein kräftiges Band in der Leistenbeuge hindurch zum oberen
Teil des Oberschenkels. Auf der Rückseite befindet sich die Steckmuskulatur der
Hüfte, welche im Gegensatz zur Beugemuskulatur von Außen gut sichtbar ist. Es
handelt sich um diejenige Muskulatur, auf welcher Sie wahrscheinlich in diesem
Augenblick sitzen, während Sie diese Zeilen lesen.
Bedingt durch die anatomische Lage dieser Muskelgruppen haben diese einen
entscheidenden Einfluß auf die Stellung der beiden Beckenhälften bzw. auf die
Bewegung, die die Beckenhälften ausführen. So bewirken die Beugemuskeln eine
Kippung des Beckens nach vorn, die Sreckmuskeln hingegen eine Aufrichtung des
Beckens bzw. eine Drehung nach hinten. Je nach Aktivität der Hüftmuskeln können
unter diesem Einfluß unterschiedliche Positionen der einen oder anderen
Beckenhälfte resultieren.</i>
<i>Rufen wir uns
nun wieder unter Einbeziehung unserer anatomischen Kenntnisse den von Dieter
Dorn im Fernsehen ?geheilten? Patienten in Erinnerung. Was ist mit diesem
Patienten tatsächlich passiert? Nun, die Lösung ist ganz einfach: Der Patient
wurde von Herrn Dorn aufgefordert, sich in Rückenlage auf eine Therapieliege zu
legen. Der Bewegungsablauf des Hinlegens verlief bei unserem TV-Patienten
genauso wie bei fast jedem von uns, der aufgefordert wird, sich auf eine Liege
zu legen: Zunächst legte der Patient eines seiner Beine auf die Therapieliege,
legte sich dann auf den Rücken und zog anschließend das andere Bein nach, um es
neben dem ersten Bein abzulegen. Betrachten wir nun diesen Bewegungsablauf
unter dem Aspekt der jeweiligen Muskelaktivität der Hüfte, so können wir
feststellen, dass der Patient sich, nachdem er das erste Bein abgelegt hatte,
mit der Ferse dieses Beines auf der Bank abstützte. Hierdurch kam es in diesem
Bein zu einer erhöhten Aktivität der Hüftstreckmuskulatur. Wie Sie nun bereits
wissen, dreht die Hüftstreckmuskulatur die zugehörige Beckenhälfte in eine
relative Position nach hinten, bzw. in eine Beckenaufrichtung. Die Aufrichtung
dieser Beckenhälfte hat zur Folge, dass das zugehörige Hüftgelenk durch die
Drehung des Beckens weiter nach oben wandert. Ich möchte hierbei betonen, dass
Hüftgelenkspfanne und Hüftgelenkskopf diese Bewegung gemeinsam durchführen und
nicht etwa der eine Teil den anderen verlässt, wie es sich in den Köpfen der
Dorn-Anwender abzuspielen scheint. Nachdem sich der Patient also mit dem einen
Bein auf der Liege abstützt, hebt er anschließend sein anderes Bein auf die
Liege. Dies tut er mit Hilfe der Hüftbeugemuskulatur dieses Beines. Die
muskuläre Aktivität dieser Seite stellt also das genaue Gegenteil der anderen
Seite dar, da hier nun unter der Zugwirkung der Beugemuskulatur die
Beckenhälfte dieser Seite in eine Kippung nach unten gerät. Das zugehörige
Hüftgelenk wandert also in diesem Fall als logische Folge der Beckenbewegung
ebenfalls weiter nach unten und zwar auch wieder mit beiden Gelenkanteilen,
Hüftgelenkskopf und Hüftgelenkspfanne.</i>
<i>Das Ergebnis
dieser einfachen biomechanisch asymmetrischen Beeinflussung des Beckens konnte
der Zuschauer bei unserem Patienten am Fernsehschirm in Form zweier scheinbar
unterschiedlich langer Beine live miterleben. Alles, was der große Wunderheiler
Dieter Dorn nun im Fernsehen tat, war eine Beugung des ?längeren? Beines an den
Oberkörper des Patienten heran, wodurch die Beckenhälfte dieser Seite nun in
die gleiche Position gebracht wurde, wie das Becken der anderen Seite. In logischer
Konsequenz erschienen die tatsächlich gleichlangen Beine auch für den
Fernsehzuschauer in gleicher Länge. Auf der Grundlage seiner primitiven
Vorstellung von der menschlichen Anatomie glaubte Herr Dorn natürlich
tatsächlich, dem Patienten sein aus der Pfanne herausgerutschtes Bein wieder in
die Gelenkpfanne gedrückt zu haben. Ich garantiere Ihnen allerdings, dass der
Fernsehsender, wäre tatsächlich das Hüftgelenk des Patienten aus der Pfanne
herausgerutscht gewesen, die Sendung ?Fliege? hätte unterbrechen müssen, um den
entsetzten Zuschauern die Schmerzensschreie des Patienten zu ersparen.</i>
<i>Herrn Dorn
kann man für sein Handeln sicher keinen Vorwurf machen. Er wusste es einfach
nicht besser und als Sägewerksbesitzer muss er es eigentlich auch nicht wissen,
denn es gehört zum Glück nicht zum täglichen Brot eines Sägewerksbesitzers,
sich um die Belange schmerzgeplagter Rückenpatienten kümmern zu müssen. Anders
verhält es sich allerdings bei solchen Mitmenschen, die nach einer fundierten
medizinischen Fachausbildung, sei es als Arzt oder als Physiotherapeut über
eine umfassende Kenntnis in Anatomie und Biomechanik verfügen sollten. Wer
einer dieser Berufsgruppen angehört und dennoch die Dorn-Therapie anwendet,
beweist hiermit nicht unbedingt, dass er ein Meister seines Faches ist.
Andererseits muss man auch eingestehen, dass es durch die Einschnitte in die
medizinische Versorgung der Bevölkerung drastische finanzielle Einbußen bei
vielen Therapeuten gegeben hat und manchem in dieser Not jedes Mittel recht zu
sein scheint, seinen Umsatzrückgang zu kompensieren. Was liegt da näher, als
eine Therapie anzubieten, die im Moment ?en Vogue? ist und für die viele
Menschen bereit sind, sehr viel Geld zu bezahlen, insbesondere, nachdem die
Methode von unserem Fernseh-Prediger Fliege so über den grünen Klee gelobt
wurde? Der Glückliche Umstand, dass man zur Erlernung der Dorn-Methode nur
einen einzigen Tag investieren muss, kommt diesen Schmalspur-Therapeuten
zusätzlich noch sehr entgegen!</i>
<i>Selbstverständlich
haben auch die Dorn-Anwender ihre Behandlungserfolge, die sie in diversen
Internet-Foren (z.B. unter www.physio.de)
tapfer mit dem Slogan ?Wer heilt, hat Recht!? in Ermangelung sachlicher
Argumente verteidigen. Dies kann diesen armen Seelen auch niemand absprechen,
denn die Erfolgsquote der Dorn-Therapie liegt in etwa so hoch, wie bei jedem
anderen Placebo auch! Gefährlich wird es aber vor allem für die Patienten, die
unter ganz bestimmten Störungen der Wirbelsäule leiden, von deren spezifischer
Problematik Dorn-Anwender in aller Regel nicht den Funken einer Ahnung haben.
Mag die Dorn-Methode bei rein psycho-somatisch bedingten Schmerzen zumindest
bei den Patienten Wirkung zeigen, die hieran glauben, ist sie bei vielen
anderen Beschwerdebildern außerordentlich gefährlich. Eine ältere Dame, welche
ich vor einigen Jahren in meiner Praxis behandelt habe, durfte dies am eigenen
Leib schmerzlich erfahren, als ihr von ihrem eigenen Ehemann unter der
fachkundigen Anleitung eines Heilpraktikers auf einem gemeinsam besuchten
Dorn-Kurs die Wirbelsäule um fast 10 mm in den Bauchraum hinein verschoben
wurde. Die arme Dame musste noch am gleichen Tag notfallmäßig in die Orthopädie
der Städtischen Kliniken in Frankfurt-Höchst eingeliefert werden, nachdem der
Heilpraktiker mit fester Überzeugung verkündet hatte, es gäbe keinerlei
Kontraindikationen bei der Anwendung der Dorn-Methode! </i>
<i>Ich hoffe,
liebe Leserinnen und Leser dieser Zeilen, Sie werden jetzt verstehen, warum
mein Team und ich nicht bereit sind, die Dorn-Methode in unser Leistungsangebot
aufzunehmen und uns stattdessen auf jene Methoden verlassen, die wir uns in
unseren sehr umfangreichen und international anerkannten Fort- und
Weiterbildungen angeeignet haben. Es ist zwar schade um das viele Geld, was uns
durch die Nichtanwendung der Dorn-Methode ?durch die Lappen? geht, aber wenn es
uns in unserem Tun allein ums Geld ginge, hätten wir unseren Beruf sicher nicht
in diesem unserem deutschen Gesundheitswesen gewählt.</i>
<i>In diesem
Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Gesundheit und die nötigen Abwehrkräfte
gegenüber der Versuchung, Ihr Geld für überflüssige Therapiemaßnahmen aus dem
Fenster hinauszuwerfen!</i>
<i>Herzlichst,</i>
<i>Michael
Lierke</i>
<i>mailto:mili36[at]t-online.de</i>
http://www.mtk-physio.de/
VERANSTALTUNGSHINWEIS: ADVEDA -
KONGRESS FÜR ENERGIEMEDIZIN
Motto: "Mit neuen Perspektiven in eine sichere Zukunft"
für unser Gesundheitswesen - Energiemedizin als Chance und
Herausforderung -
der Kongress findet in der Zeit vom 17.? bis 20.05.2007 in
Überlingen/Bodensee statt und hat die Themen Energiemedizin und Engel. Es
werden international bekannte Referenten und Autoren sprechen u.a.
der Präsident und Gründer des Präventologenverbandes? Roland Frank, zum
Thema betriebliche und private Prävention ? Chancen für Existenzgründer in
psychosozialen Berufen.
Ellis Huber, ehemaliger Präsident der Ärztekammer Berlin und Gründer
der Securitas Krankenkasse.
Adveda e.V.
Maggistr. 7
78224 Singen
Tel 07731 148 1270
www.adveda.de
info[at]adveda.de
UNTERSTÜTZUNG: DR: BÖSSER
PRÄPATRATE
Dr. med. Bösser - Präparate
LOTHAR HOFFMANN ? Präparate-Vertrieb
biologischerer - pharm. Arzneimittel:
y«, Dr. med. Bösser
Lothar Hoffmann - Präparate-Vertrieb
214o6 Barnstedt üb. Lüneburg. Mühlenkampweg 2
Fernruf: 04134/7913
Telefax: 04134/8495
Sehr geehrte Damen und Herren!
Betr.: Herzhormon Dr. Bösser N
Am Freitag, dem 16.3.2007, um 1045 Uhr findet im Verwaltungsgericht
Köln, Appelhofplatz, Eingang Burgmauer, Saal 136, 1. Stock, die mündliche
Verhandlung statt für Herzhormon Dr. Bösser N.
Herzhormon Dr. Bösser N, Basicin A und Basicin B, Entsäuerungssalz nach
Dr.med. Friedrich Bösser sind bereits im Jahre 2005 mit Versagungsbescheiden
des BfArM in Bonn wegen therapeutischer Unwirksamkeit abgelehnt worden.
Nun findet erst einmal die mündliche Verhandlung für Herzhormon statt,
da ich gezwungen war, Klage gegen die Versagungsbescheide zu erheben.
Die Ablehnungsbescheide sind ergangen, weil ich finanziell nicht in der
Lage war, pro Präparat 1,5 Millionen Euro für randomisierte
Doppelblindversuche, toxikologische und pharmakologische Versuche aufzubringen
und diese durchführen zu lassen oder anderes wissenschaftliches
Ekenntnismaterial vorzulegen, z.B. bereits anerkannte und veröffentlichte
Versuche einer anderen Firma für deren Präparat mit den gleichen Inhaltsstoffen
wie im Herzhormon Dr. Bösser. (§ 22 Abs.3 tr.2 u.EuGH
Rs C 440f93, TJrt.v.5.10 1995, Versuche zu einem früheren Zeitpunkt
durchgeführt worden sind). Dieses Urteil wird immer wieder erwähnt bei allen
Ablehnungsbescheiden und Klageabweisungen.
Auch die kontrollierten 111 Beobachtungsanwendungen für Herzhormon bei
der Firma DABIO, die 796 Erfahrungsberichte in dem Buch "Erfahrungen
III", die Gutachten von Dr.Weyers, Confarma, die Gutachten von Dr.med.
Geske sind als "wissenschaftliches Erkenntnismaterial" nicht
anerkannt worden. Von 1998 bis 2007 habe ich für alle vier Präparate insgesamt
146660.- Euro opfern müssen, alles war bis jetzt umsonst.
Nun besteht vielleicht in der mündlichen Verhandlung die letzte
Möglichkeit, dass doch noch die Wirksamkeit von Herzhormon Dr. Bösser N
aufgrund von Zeugenaussagen oder eidesstattlicher Versicherungen mit
notarieller Beglaubigung von Ärzten und Heilpraktikern, die die Präparate angewendet
haben, am Verhandlungstage vom Gericht anerkannt und der Klage stattgegeben
wird, dass das BfArM einen neuen Bescheid erteilen muss, und zwar für die
Nachzulassung.
Daher möchte ich Sie bitten, entweder, wenn es Ihnen möglich ist, am
Verhandlungstag anwesend zu sein oder eine notariell beglaubigte
eidesstattliche Versicherung im Original an den mich vertretenden Rechtsanwalt,
Herrn Herbert Wartensleben, Gut Gedau, 52223 Stolberg, Tel.02402/ 81122,
einzusenden und auch eine Fotokopie an mich zu schicken, damit wir alles getan
haben, um die Wirksamkeit des Herzhormon Dr. Bösser zu beweisen und dieses sehr
gute Präparat für die Patienten zu erhalten.
Herzlich danke ich Ihnen im Voraus für Ihre freundliche Mithilfe und
verbleibe mit freundlichen Grüßen Lothar Hoffmann
Die eidesstattliche Versicherung könnte folgendermaßen lauten:
"Ich versichere an Eides Statt, dass ich "Herzhormon Dr.
Bösser N" eingesetzt habe bei Patienten bei den in der Fachinformation
angegebenen Indikationsgebieten, z.B. bei ......................... und auch
bei anderen Indikationsgebieten, wie .............................. die nicht
in der Fachinformation genannt sind."
Die Beschreibung kann auch noch weiter ausgeführt werden.
Eine solche Versicherung an Eides Statt wird auch noch benötigt für die
mündliche Verhandlung für Basicin A und B und die für Entsäuerungssalz nach
Dr.med. Friedrich Bösser.
Die eidesstattlichen Versicherungen können für jedes einzelne
Arzneimittel, aber auch, einzeln aufgeführt, für alle 4 Präparate abgegeben
werden und vom Notar unterzeichnet werden.
Beispiel in der Anlage.
Wichtig wäre, dass eine genügende Anzahl von Ärzten und Heilpraktikern:
bei der mündlichen Verhandlung anwesend ist, damit das Gericht nicht einfach
die Klage abweist.
Auch die in der mündlichen Verhandlung anwesenden Ärzte und
Heilpraktiker(innen) sollten solch eine eidesstattliche Versicherung
mitbringen, falls das Gericht eine Zeugenanhörung ablehnen sollte.
Anlage Ärztliche Stellungnahme als Beispiel:
Dr- Armin Altenbuchner 86633
Neuburg/Donau, 23.1.2001
Am Eichet 1 08431/45410 Fax
08431138941 Facharzt für Allgemeinmedizin
Ärztliche Stellungnahme zu den Dr. Bösser-Präparaten
Gesamtübersicht:
Herzhormon Dr. Bösser
Seit 1995 habe ich in meiner Praxis ca. 400 Patienten mit ?Herzhormon"
behandelt. Dieses entspricht einer Injektionszahl von ca. 6000 Amp. Der
Verbrauch verteilt sich auf folgende Indikationen:
- Latente und manifeste Herzschwäche nach Ausschöpfung aller bekannten
schulmedizinischen Medikationen mit ca. 70% der Ampullen. Beurteilung:
Unersetzliches Medikament, Patienten spüren schon nach wenigen Injektionen die
nachhaltige Wirkung. Ein wahrer Wirkstoff-
schatz
- neurovegetative Störungen, Neuritiden und chronische Schmerzsyndrome,
besonders wichtig hier die Tumorschmerzen mit ca. 30% der Ampullen.
Beurteilung: Es bedarf intensiverer, differenzierter Behandlung, dann
tritt Wirkung auf; Die Tumorprogression wird gestoppt, sehr wertvolles
Mittel.
Beobachtete Nebenwirkungen: Keine.
Basicin A und Basicin B
Seit 1995 in Gebrauch, ca. 600 Verschreibungen
Indikation: Herzschwäche, Hypotonie, Bradykardie, Tachykardie,
Infektspätfolgen
Beurteilung: Sehr nützlich zur Dauertherapie.
Nebenwirkungen: Keine.
Entsäuerungssalz nach Dr. med. Friedrich Bösser
Seit 1995 ca. 500 Verordnungen
Indikation: Gastritiden, saure Stoffwechsellage.
Beurteilung: Sehr nützlich zur Unterstützung der Therapie von
chronischen Krankheiten.
Nebenwirkung: Keine
Hiermit erkläre ich meine Bereitschaft, mich mündlich und schriftlich
zur Befragung bezüglich der obigen Daten zu äußern.
Die Entfernung dieser Medikamente vom Markt würde einen großen Schaden
für die Menschheit bedeuten. Bitte, setzen Sie alle Kräfte ein, um dieses zu
verhindern.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Altenbuchner
***************************************
I M P R E S S U M (Breuß-Dorn-Newsletter)
***************************************
NSC-Natural Spinal Care®
Ausbildungszentrum für Breuß und Dorn
& alles für die Therapien nach Rudolf Breuß und Dieter Dorn
Inhaber: Michael Rau
76448 Durmersheim, Römerstr. 56
Telefon: 07245-93719 -5 e-mail: info[at]breuss-dorn-shop.de
Telefax: 07245-93719 -4 Internet: www.breuss-dorn-shop.de
Ust-IdNr.: Entfällt durch Kleinunternehmerregelung
Handelsregister-Nummer: entfällt
nicht im Handelsregister eingetragenes
Kammermitglied der IHK-Karlsruhe
***************************************
Unser Newsletter ist ein Informationsmedium für Neuigkeiten der
Methoden nach Breuß und Dorn und unserem Ausbildungszentrum.
Wir wenden uns damit an Therapeuten, Ärzte, Heilpraktiker,
Gesundheitsberater, Interessierte, Betroffene, etc. - für alle, die die BREUß-
und DORN-Methoden anwenden und sich für die Methoden interessieren, zum
Informations- und Erfahrungsaustausch.
Sie finden in unserem Newsletter Neuigkeiten, Erfahrungsberichte,
Studien, Termine, Buchvorstellungen, Produktneuheiten, u.a..
Wir veröffentlichen gerne auch Ihre Neuigkeiten, die für allen anderen
Leser interessant sind, wobei sich die Newsletterredaktion das Recht vorbehält
Artikel zu kürzen, abzulehnen, oder terminlich in einer anderen Ausgabe zu
veröffentlichen.
Copyright 2006 NSC-Natural Spinal Care®. Alle Rechte vorbehalten.
Nachdruck, wenn nicht anders angegeben, mit Quellenangabe: www.breuss-dorn-shop.de frei.
Der
Bezug der Newsletter ist kostenlos und kann jederzeit beendet werden. In
unserer Bezugsdatei werden nur die e-mail-Adressen ohne jeden weiteren Personenbezug
gespeichert. Es ist daher erforderlich, dass eine Abbestellung von der
Empfängeradresse erfolgen muss. Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten
wollen, drücken Sie einfach auf BEANTWORTEN und schreiben in die Betreffzeile
LÖSCHEN. Wir werden Sie dann aus der Datenliste der Empfänger streichen.
Der regelmäßige Versand unserer Newsletter erfolgt 1x pro Monat. Bei
einer Netzüberlastung können sich die Übertragungszeiten verschieben. Haben Sie
jedoch einmal keinen Newsletter auf ihrem Rechner, bitten wir um Information.
Der Bezug des Newsletters wird von uns aus beendet, wenn Ihr
e-mail-Programm oder Ihr Provider den Bezug zurückweist (Fehlerhafte
Programmierung eines Spam-Schutzes, der Mailbox oder der Abrufparameter).
Sollte der Newsletter fehlerhaft ankommen (Steuerzeichen statt Umlauten),
teilen Sie uns dies bitte mit.
Haben Sie den Newsletter von jemand anderem erhalten und sind nicht in
der Verteilerliste, senden Sie uns eine e-mail und schreiben einfach NEWSLETTER
NEU.
Wenn Sie der Meinung sind, dass ein anderer Kollege oder eine andere
Kollegin unseren Newsletter ebenfalls erhalten sollte, schreiben Sie bitte
EMPFEHLUNG NL und die e-mail-Adresse des neuen Empfängers. Wir nehmen diese
Adresse dann in unsere Newsletter-Datei auf und versenden den letzten aktuellen
Newsletter. Newsletter-Versand-Adressen werden von uns ausschließlich für diese
Zwecke gespeichert und enthalten keinen weiteren Personenbezug. Sie werden
Dritten nicht weitergegeben.
Alle bisher erschienen Newsletter finden Sie auf unsere Seite:
http://www.breuss-dorn-shop.de/newsletter.html
Weitere Informationen:
http://www.breuss-dorn-shop.de/newsletter.html
Weitere Artikel von Michael Rau
- 02.10.2011: Breuß-Dorn Newsletter * Juli 2011
- 30.06.2011: Breuß-Dorn Newsletter * April 2011
- 30.06.2011: Breuß-Dorn Newsletter * Mai 2011
- 30.06.2011: Breuß-Dorn Newsletter * Juni 2011
- 24.03.2011: Breuß-Dorn Newsletter * März 2011
- 28.02.2011: Breuß-Dorn Newsletter * Dezember 2010
- 28.02.2011: Breuß-Dorn Newsletter * Januar 2011
- 28.02.2011: Breuß-Dorn Newsletter * Februar 2011
- 16.12.2010: Breuß-Dorn Newsletter * November 2010
- 28.10.2010: Breuß-Dorn Newsletter * Juli 2010
- 28.10.2010: Breuß-Dorn Newsletter * August 2010
- 28.10.2010: Breuß-Dorn Newsletter * September 2010
- 28.10.2010: Breuß-Dorn Newsletter * Oktober 2010
- 30.06.2010: Breuß-Dorn Newsletter * Juni 2010
- 19.06.2010: Breuß-Dorn Newsletter * Mai 2010
- 30.04.2010: Breuß-Dorn Newsletter * März 2010
- 30.04.2010: Breuß-Dorn Newsletter * April 2010
- 27.02.2010: Breuß-Dorn Newsletter * Februar 2010
- 31.01.2010: Breuß-Dorn Newsletter * Dezember 2009
- 31.01.2010: Breuß-Dorn Newsletter * Januar 2010
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * März 2009
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * April 2009
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * Mai 2009
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * Juni 2009
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * Juli 2009
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * August 2009
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * September 2009
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter*Sondernewsletter Kongress
- 09.12.2009: Breuß-Dorn Newsletter * November 2009
- 04.05.2009: Breuß-Dorn Newsletter * Februar 2009
- 03.05.2009: Breuß-Dorn Newsletter * Januar 2009
- 28.04.2009: Breuß-Dorn Newsletter * Dezember 2008
- 17.04.2009: Breuß-Dorn Newsletter * November 2008
- 13.04.2009: Breuß-Dorn Newsletter * Oktober 2008
- 05.01.2009: Breuß-Dorn Newsletter * September 2008
- 26.10.2008: Breuß-Dorn Newsletter * Sondernewsletter 01-2008
- 26.10.2008: Breuß-Dorn Newsletter * August 2008
- 15.10.2008: Breuß-Dorn Newsletter * Juli 2008
- 26.06.2008: Breuß-Dorn Newsletter * Mai 2008
- 26.06.2008: Breuß-Dorn Newsletter * Juni 2008
- 06.05.2008: Breuß-Dorn Newsletter * April 2008
- 03.04.2008: Breuß-Dorn Newsletter * März 2008
- 24.02.2008: Breuß-Dorn Newsletter * Februar 2008
- 30.01.2008: Breuß-Dorn Newsletter * Januar 2008
- 18.12.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Dezember 2007
- 14.11.2007: Breuß-Dorn Newsletter * November 2007
- 21.10.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Oktober 2007
- 22.09.2007: Breuß-Dorn Newsletter * September 2007
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Oktober 2006
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * November 2006
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Dezember 2006
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Januar 2007
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Februar 2007
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * April 2007
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Mai 2007
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Juni 2007
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * Juli 2007
- 26.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * August 2007
- 25.08.2007: Breuß-Dorn Newsletter * September 2006
Anzeige








