Kaufsucht in der Corona - Pandemie

Kaufsucht in der Corona - Pandemie

Gefahrenquelle Online Shopping

Kaufsucht, glaubt man der statistischen Auswertung der Schuldnerberatungsstellen, ist vor allem ein Problem des mittleren Alters. Besonders betroffen sind demnach Menschen zwischen 20 und 44 Jahre. - Mit dem Smartphone / PC die Welt entdecken, und dabei auch noch gleich mal auf Du und Du mit Konsumanimateuren (Influencern) zu sein, die es zumeist im richtigen Leben bestenfalls zum Dauerbezug von Sozialhilfe gebracht hätten, hat bei den meisten Betroffenen bereits in den Kinderzimmern begonnen. Mit ein paar Bildern / Videos schnelles Geld verdienen, durch die Welt zu düsen wann und wie lange man will, viele "schicke" Dinge einfach mal so ganz nebenbei genießen zu dürfen, klingt irgendwie schön und damit auch erstrebenswert. So schön, dass man mit Freundinnen und Freunden immer wieder gerne die bereits im Kinderzimmer entdeckte Leidenschaft teilt. Stets und ständig teure Marken "Gassi" zu führen, vielleicht sogar selbst zum Trendsetter und damit leider auch schleichend zum Konsumtroll zu werden, scheint zur Lebensaufgabe, sich zum erstrebenswerten Ziel zu manifestieren. Mein Haus, mein Boot, mein Schuldnerberater. Der Weg ist vorgezeichnet.

 

Ein Keller voller Schuhe

Stehen Frauen eher auf Klamotten, Schuhe, Schmuck und Kosmetik, so geben Männer ihr Geld vorzugsweise für teure Autos, Technik und oder Sportartikel aus. Geschlechterunabhängig wirft die genannte Zielgruppe in einer gemeinsamen Schnittmenge zudem, nebst der genannten Artikel, ihr Geld und oder den Dispofreibetrag für Reisen, Partys und oder Luxus-Restaurants mehr oder weniger zum Fenster raus. Für Dinge, die moderat genutzt, sicherlich Freude bereiten und gleichsam auch das Girokonto nicht über Gebühr belasten würden. Der berühmte Keller voller Schuhe ist daher leider auch kein Einzelfall.

 

Kaufsucht ist eine substanzungebundene Abhängigkeit

Im Gegensatz zu Rauchern, Alkoholikern, Kokain -, Heroin -, [...] Abhängigen, machen bei Kaufsüchtigen nicht bestimmte Substanzen süchtig, sondern die Handlung, der Einkauf und oder das Zuschaustellen selbst. Wie bei der substanzgebundenen Sucht wird auch bei der Kaufsucht haargenau das gleiche Belohnungssystem im Gehirn konfrontiert und ausgereizt. Ob Drogen- oder Kaufsucht, die betroffen Synapsen haben immer nur eine Adresse im menschlichen Gehirn. Im Gegensatz zur Spielsucht, die ebenfalls eine substanzunabhängige Abhängigkeit ist, wird die Kaufsucht von vielen Menschen weltweit als "Sucht" belächelt und besonders in maximal auf Konsum ausgerichteten Ländern, also beispielsweise in Deutschland, daher auch nicht wirklich als Krankheit flächendeckend behandelt. Wer sich überschuldet, so der Wille unserer Regierung, soll schnell wieder entschuldet werden, um nach einer kurzen Stillhaltezeit erneut auf die vermeintlich erstrebenswerte Shoppingpirsch gehen zu können. Staat und Gesellschaft leben davon. Krankheitsbewältigung geht anders. - Ein Teufelskreis.

 

Gesellschaft - Persönlichkeit - Problembewältigung

Wenn das Einkaufsverhalten zur Belastung, zur Sucht wird, ist schnelles Eingreifen erforderlich. Wird / wurde zu Corona Zeiten in der Pandemie der Online Kauf von vielen übelst übertrieben, und dabei die EC- oder Kreditkarte zum Glühen gebracht, kann und darf das gesteigerte Kaufverhalten nicht nur mit Langeweile abgetan werden. Währt die Freude auf neue Dinge nur kurz, überwiegt schnell der Drang nach mehr. Mehr Shopping, mehr Schuhe, mehr Nippes. Schaffen Sie den Absprung nicht mehr alleine, so gehen Sie am besten umgehend in Therapie. Gehen Depressionen, Alkohol oder andere Drogenprobleme mit dem "Kaufrausch" einher, sollten Betroffene -ohne wenn und aber- sowieso besser umgehend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Zum Beispiel in meiner Suchtberatung.

 

 

Weitere Informationen:
http://www.raucherentwoehnung-am-wochenende.de/blog

Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Dipl. Soz. Wiss., Stefan Mehler, Paartherapeut, Familienberater und Suchtexperte bei Alkohol- / Nikotinsucht, Paartherapie in Bottrop | TelePraxis | Sexualberatung, 45481 Mülheim an der Ruhr
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