Ebola-Verschwörung, Fluch oder natürlicher Virus?

Ebola-Verschwörung, Fluch oder natürlicher Virus?

Das Ebolafieber, dessen Namensgebung auf den Fluss Ebola in der Republik Kongo zurückgeht, wird durch das Ebolavirus ausgelöst. Diese Infektionskrankheit gilt deshalb als besonders heimtückisch, da ihr Verlauf in 50 – 90% der Fälle tödlich endet und die Wissenschaft noch weit davon entfernt ist, die komplexe Wirkung des Virus im menschlichen Körper abschließend zu erforschen.

Doch handelt es sich gar nicht um ein Virus natürlichen Ursprungs sondern vielmehr um einen biologischen Kampfstoff, der wie (so behauptet es unter anderem der Verschwörungstheoretiker Leonard Horowitz) das AIDS auslösende HI-Virus, in den USA entwickelt und als Impfstoff getarnt nach Afrika gelangte?

Viele Fragen, Theorien und Mythen ranken sich um das Ebolafieber!

Die Geschichte

Das Ebolavirus hat seinen Ursprung in den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas und Südostasiens Entdeckt wurde es 1976 in Yambuku (Demokratische Republik Kongo). Fast zeitgleich trat es auch im Sudan auf. In 55 Dörfern entlang des Flusses Ebola starben damals 280 Menschen – nur 18 Infizierte überlebten! Bis zum diesjährigen Ausbruch von Ebola am 09. Februar 2014 gab es 1749 bekannte Todesfälle weltweit. Seit Februar dieses Jahres sind bereits über 4000 Todesfälle bekannt!

Das Virus

Das Ebola Virus gehört zur Familie der Filoviridae, der fadenförmigen Viren. Es kann eine Länge von bis zu 14000nm (Nanometer) erreichen – das entspricht 0,014 mm - hat allerdings einen konstanten Durchmesser von 80nm.

Es sind bisher 5 Virenstämme des Ebola Virus bekannt, von denen 4 einen Krankheitsausbruch beim Menschen verursachen können.

Ebola Viren können sich in so gut wie jeder Zelle vermehren. Wurde der Zellstoffwechsel der Wirtszelle nach dem Befall mit dem Ebolavirus umgestellt, entsteht ein Viruskristall, der vom Bereich des Zellkerns nach außen dringt und einzelne Viren nach dem Zerfall der Zelle freilässt.

Als Haupt-oder auch Reservoirwirt des Ebolavirus gilt der Nilflughund, eine Fledermausart. Ein Reservoir Wirt trägt das Virus zwar in sich, erkrankt aber nicht daran. Auch Menschenaffen gelten als Träger dieser Viren.

Die Übertragung  

Die Übertragung des Erregers ist nur durch direkten Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten eines Infizierten möglich. Bei Tieren kommt es durch das Ausscheiden von Urin oder Speichel durch eine Verbreitung des Virus. Eine Übertragung des Erregers von Tier zu Mensch kann daher durch den Verzehr von Wildtierprodukten erfolgen.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch den Kontakt mit  Blut oder anderen Körperflüssigkeiten eines an Ebola Fieber erkrankten oder verstorbenen Menschen. Eine Übertragung durch die (Atem)luft ist nicht möglich. Auch außerhalb des Körpers bleiben Ebola-Viren einige Tage infektionsfähig. Daher kann eine Ansteckung auch über kontaminierte Gegenstände erfolgen.

Die Inkubationszeit

Nach Infizierung mit dem Ebolavirus kann es zwischen 2 und 21 Tage dauern bis das Ebolafieber ausbricht. Wer das Virus „nur“ in sich trägt ist nicht ansteckend. Allein während Krankheitsphase kann der Erreger übertragen werden. Dabei steigt die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit der Intensität der Krankheit. Eine Übertragung der Viren kurz nach dem Tod eines Erkrankten ist daher keine Seltenheit.

Die Symptome und der Krankheitsverlauf

Anfänglich ist der Ausbruch des Ebola-Fiebers nicht mit dem Auftreten einer von grippeähnlichen Erkrankungen zu unterscheiden. Plötzliches Auftreten von Fieber, Übelkeit, Erbrechen, gehen einher mit Durchfall, Kopf- und Gliederschmerzen. Auch das Auftreten von Rachenentzündungen Hautausschlägen wurde beobachtet.

Nach ein paar Tagen treten bei vielen der Erkrankten erste Blutungen, unter anderem im Magen-Darm-Trakt auf. Auch Blutungen unter der Haut sind möglich. Ebenso kann es Nierenversagen, Hirnödeme und Schädigungen der Leber hervorrufen. Am Ende des Krankheitsverlaufs kommt es zu Organversagen oder auch Hirnentzündungen. Als Todesursache gilt in den meisten Fällen das Herzversagen.

Die Behandlung

In wenigen Tagen bereits soll an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf der erste Impfstoff gegen das Ebola Virus getestet werden. Bisher allerdings konnte noch keine wirksame Therapie gegen das Ebola Fieber gefunden werden. Die üblichen Behandlungen von Viruserkrankungen mit antiviralen Medikamenten haben auch keine großen Erfolge erzielt, weshalb die Sterblichkeitsrate nach Ausbruch der Krankheit weiterhin sehr hoch ist. Es gibt bislang noch keine standardisierte Behandlungsempfehlung für an Ebola erkrankte Menschen. Patienten mit einer Ebola-Infektion müssen in jedem Fall intensiv-medizinisch versorgt werden. Flüssigkeitszufuhr mit und Elektrolytversorgung sind unerlässlich. Um ein Organversagen zu verhindern müssen schnellstens Maßnahmen wie die Dialyse bei Nierenversagen oder andere Organersatzverfahren in die Wege geleitet werden. Allerdings sind diese aufwendigen und intensivmedizinischen Verfahren in den hauptsächlich von Ebola betroffenen Ländern, oft nicht verfügbar. Auch das sind Gründe dafür, dass Ebola in 50 bis 90 Prozent der Fälle zum Tode führt. Die meisten der Infizierten sterben schon wenige Tage nach Ausbruch der Krankheit.

Die Verschwörungstheorie

Der Kampf gegen Ebola ist nicht nur ein Kampf gegen das Virus! Immer mehr entwickelt er sich zu einem Kampf gegen Verschwörungstheoretiker.

Eine große liberianische Tageszeitung soll auf ihrem Titelblatt berichtet haben, dass das Ebola Fieber nicht einfach so ausgebrochen ist, sondern vom US Verteidigungsministerium entwickelt wurde und nun in Westafrika auf seine Wirksamkeit an Menschen getestet wird. Als Impfstoffe getarnt soll Ebola, mit dem Wissen von Frankreich, Großbritannien und Kanada, nach Afrika gebracht worden sein. Eine absurde Behauptung oder Realität? Der bekannte Verschwörungstheoretiker Leonard Horowitz jedenfalls behauptet,  dass es in den USA verschieden Einrichtungen gäbe, in denen an biologischen Kampfstoffen geforscht wird. Auch die Aum-Sekte wollte ihren Anschlag auf die U-Bahn von Tokio im Jahr 1995, bei dem 12 Personen getötet und 5500 mit dem Nervengift Sarin verletzt wurden, mit dem Ebola-Virus durchführen – scheiterte allerdings an deren Beschaffung. Schon damals wurde über die künstliche Herstellung des Erregers durch die USA berichtet.

Der Aberglaube

Ein anderer Gegner der Helfer in den von Ebola befallenen Gebieten ist der Aberglaube der Bevölkerung. Viele Menschen in Westafrika  glauben, Ebola sei eine Art „Zauberei“, ein Fluch und somit legen sie oft größeren Wert auf die „Künste“ der Voodopriester und selbsternannter Wunderdoktoren als auf die moderne Medizin. Gerüchte wie das, nach dem ein an Ebola-Fieber Verstorbener auf dem Weg zu seiner eigenen Beerdigung auferstanden und wieder lebendig geworden sei, schüren diese Anschauung. Oft werden Helfer sogar bedroht und ihre Ankunft in den Krankheitsgebieten sogar verhindert.

Ebola als Waffe

Eine aktuelle Meldung berichtet von einer neuen Variante der Nutzung von Ebola als Waffe. Demnach halten Experten es für möglich, dass IS-Kämpfer (Terrormiliz „Islamischer Staat“) die Selbstmordanschläge verüben, es planen, sich absichtlich mit dem Ebola-Virus infizieren um ihre Gegner mit der tödlichen Krankheit anzustecken.

Zwar erhärten sich auch die Meinungen, dass dieses Vorhaben in seiner Ausführung vermutlich scheitern würde da nicht abzuschätzen sei, ob die Kämpfer nicht sterben, bevor sie ihre Gegner mit dem Virus infiziert haben – bedenklich ist diese Entwicklung allerdings schon. Ob diese Theorie realistisch wird sicher weiter ausführlich diskutiert werden.

Quellen:

faz.net
netdoktor.de
merkur-online.de
wikipedia.org
www.20min.ch
www.bild.de

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Kommentare zu diesem Artikel

Christiane Keller schrieb am 14.10.14 dazu:

Ich glaube nicht an irgendwelche Verschwörungstheorien. Warum sollte jemand auf die Idee kommen, eine tödliche Krankheit zu verbreiten? Schließlich setzt man sich dann selber der Gefahr aus. Ich glaube, Leute die sowas verbreiten wollen nur, dass man ihre Bücher kauft und ihnen zuhört. Solche Verschwörungstheoretiker haben alle Profilneurosen und wollen sich darstellen. Schlimme Krankheiten gab es schon immer. Die Pest z.B. Hat da auch schon im Mittelalter jemand rumgeforscht und die entwickelt? Wohl eher nicht. Völliger Quatsch! Ebola ist ein Virus der eben da ist. Ich lasse mir keine Angst machen dass irgendwelche Regierungen die Finger im Spiel haben!

Michael Stoltz schrieb am 14.10.14 dazu:

Liebes Fräulein Keller, ich wähle diese Anrede an sie weil ich schätze, sie haben das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht. Wie ich darauf komme? Weil man nur mit solch kindlicher Naivität auf diesen einen solchen Kommentar kommen kann!!! Haben sie sich einmal mit der Frage beschäftigt, wem eine Epidimie wie Ebola, HIV oder auch die Schweingrippe etwas bringt? Nein? Nun, dann will ich ihnen auf dem Wege des erwachsenwerdens, und auch allen anderen die meinen, dieser und andere Viren wären nur ein schlechter Scherz der Natur, etwas auf die Sprünge helfen. Es geht der Menschheit im Allgemeinen um nichts anderes als Macht und Geld. Wer Geld hat hat Macht und wer Macht hat hat Geld. Menschen sind so gestrickt. Und die größen Verdiener dieser und anderer Epidemien sind die Pharmakonzerne!!! Krankheiten werden auf den Markt geschmissen und den Menschen wird Angst und Panik gemacht. Und dann stellen sich die Pharmariesen als unsere "Retter in der Not" dar und entwickeln Impfstoffe, Medikamente und suggerieren uns damit, dass sie alles wieder in Ordnung bringen. Und wissen sie was? Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass diese Mittelchen schon lange in den Regalen der Konzerne liegen und auf den richtigen Moment warten um auf die Menschheit losgelassen zu werden. Noch ist die Angst nicht groß genug. Es gibt noch zu wenig Tote und die, die die Krankheit schon dahingerafft hat, sind zu weit weg um für uns, die reichen Länder, eine echte Gefahr zu bedeuten. Also warten sie wie die Spinne in der Zimmerecke auf den richtigen Moment. Auf den Gipfel der Panik und erst dann werden wir mit ihren großartigen Impfstoffen in Sicherheit gewogen! Das ist meine feste Überzeugung. Und warum das alles? Weil der Mensch ein raffgieriges und durchtriebenes Wesen ist wie es sich kein Horrorautor besser hätte ausdenken können!

claudia streit schrieb am 14.10.14 dazu:

Ich bin auf der Seite von Horowitz! Und die Pharmaindustrie lacht sich ins Fäustchen, weil sie ganz zufällig binnen kürzester Zeit schon eine Impfung gegen den Virus auf den Tisch gezaubert hat....

Thomas Rippert schrieb am 13.10.14 dazu:

"No one would have believed in the last years of the nineteenth century that this world was being watched keenly and closely by intelligences greater than man's and yet as mortal as his own; that as men busied themselves about their various concerns they were scrutinised and studied, perhaps almost as narrowly as a man with a microscope might scrutinise the transient creatures that swarm and multiply in a drop of water." Was sich die Wissenschaftler in aller Herren Länder so einfallen lassen um uns auszurotten, wird sicher immer das sahnige Geheimnis einer jeden Regierung bleiben. Ich bin der festen Überzeugung das vieles künstlich generiert wurde und das die Fehlschläge bei der Erschaffung des "ultimativen Soldaten" die Krematorien diverser Labore in ständiger Arbeit halten. Der Mensch ist doch stets darauf bedacht sich weiter zu entwickeln, welches allerdings fast nie in sozialem Verhalten geschieht, sondern stets von der animalischen Natur des Homo Sapiens ausgeht: Vermehren, beherrschen, survial of the fittest

Hartmut Breuer schrieb am 13.10.14 dazu:

Drum sag ich ja immer, es benötigt kein Krieg mit Waffen. Einfach mal nen reagenzglas fallen lassen und Ruhe ist

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