Stressbewältigung, Stress als Bürde oder Chance

Stressbewältigung, Stress als Bürde oder Chance

Ich werde immer wieder mit der Frage konfrontiert „Warum setzte ich mich so unter Stress?“

Grundsätzlich sind Stressbelastungen jeglicher Art für einen erst mal negativ. Sie sind aber auch ein Hinweis darauf, dass wir etwas nicht gelernt haben oder nicht die richtigen Handlungsmechanismen einsetzen. Mit den Fähigkeiten, die wir bis zu diesen Zeitpunkt erworben haben, versuchen wir Lösungsansätze zu finden, mit mehr oder weniger Erfolg.

Unsere Persönlichkeit und Lebenserfahrung entscheidet, ob wir uns den Problemen stellen oder die Flucht ergreifen. Erlebt man in solchen Situationen negative Erfahrungen, zieht man sich immer mehr vom aktiven Handeln zurück oder entwickelt Vermeidungsstrategien. Man entwickelt mit der Zeit Frustration, setzt sich immer mehr unter Stress, hat das Gefühl, dass vieles einen auf den Magen schlägt oder an die Nieren geht, die Leistungsfähigkeit und Lebensfreude sinkt.

Stress wird als Bürde empfunden, den man nicht „entrinnen“ kann, den man nicht „abstellen“ kann, den man „ertragen“ muss. Dies führt zu weiteren negativen Empfindungen und Erfahrungen, bis zu dem Punkt, das sich das ganze Leben nur noch um diese Themen dreht und Burnout vorprogrammiert ist.

Stress ist aber auch die Chance, dass einem gezeigt wird, wo noch Handlungsbedarf besteht für sich aktiv zu werden. Entscheidend ist, wie man mit der Stresssituation umgeht und wie man fähig ist, dafür Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Keine Situation ist aussichtslos.

Das einem das nicht in die Wiege gelegt wird, ist klar. Man lernt wirklich sein ganzes Leben. Wie oft höre ich von Schulabgängern oder nach dem Berufsabschluss, …“jetzt sind endlich Lernen und Prüfungen vorbei, ich will nur noch Geld verdienen und es soll mir gut gehen“…

Das dieses „es soll mir gut gehen“ mit selbstständigen bewusst aktiven Handeln einhergeht, wird dabei nicht bedacht. Die Erwartungshaltung, schon genügend getan zu haben und jetzt sollen mal die anderen ran, ist weit verbreitet. So beginnt ein Weg der oft in Frustration, Stress und Burnout endet.

Das man nicht für jedes Problem gleich die richtige Lösung hat, ist normal. Aktives Handeln heißt auch, professionelle Hilfe anzunehmen, sich Rat zu holen, neue Strategien zu lernen und therapeutisches Wissen für die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu nutzen, um sich das Leben einfacher und leichter zu gestalten, um fähig zu sein, viele Lösungsmöglichkeiten für sein Leben zu entwickeln.

Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Uta Bölsch, Psychologische Praxis für Prävention - Individualpsychologie, Paartherapie, Organisationspsychologische Beratung Magdeburg, 39110 Magdeburg
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