Was ist Schamanismus?

Was ist Schamanismus?

Schon unsere Ahnen wandten diese spirituelle Methode vor Zehntausenden von Jahren erfolgreich an. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 1980 die Bedeutung schamanischer Methoden offiziell anerkannt.

Die Grundlage des Schamanismus ist ein ganzheitliches, naturverbundenes Denken. Die schamanische Philosophie geht davon aus, dass Alles, was existiert, miteinander verbunden ist und in steter Wechselwirkung steht.

Schamanismus ist keine Religion, sondern eine ganzheitliche Heilweise, welche wohl mit jedem Religionsbekenntnis zu vereinbaren ist.

Schamanen versetzen sich mittels diverser Hilfsmittel (Rhythmus, Beten, Drogen) in einen veränderten Bewusstseinszustand (Trance), und reisen dann durch andere Welten und Wirklichkeiten.

Beim Core-Schamanismus nach Michael Harner (Kern-Schamanismus), den ich anwende, wird dieser andere Bewusstseinszustand (Trancezustand) durch Trommeln erzeugt.

Core-Schamanismus bedeutet auch, dass schamanische Techniken angewandt werden, welche weltweit bei indigenen Völkern (Sibirier, Asiaten, amerikanischen Ureinwohner) vergleichbar sind.

Diese Techniken lassen sich in zwei Arten unterscheiden: der Schamane nimmt etwas Blockierendes weg (Extraktion) oder er holt etwas aus der nichtalltäglichen Wirklichkeit zurück (Krafttiere, Seelenteile, Kraftmuster.)

Grundsätzliche wird dabei davon ausgegangen, dass alle Krankheiten, seien sie seelischer und/oder körperlicher Natur einen seelischen Ursprung haben.

Schamaninnen und Schamanen haben Zugang zu Informationen, welche jenseits der materiellen Realität liegen. Dieses archaische Wissen liegt in jedem von uns; allerdings ist es meist durch Erziehung und/oder gesellschaftliche Konventionen verschüttet.

Auf der sogenannten schamanischen Reise bereisen schamanisch Arbeitende die nicht-alltägliche Wirklichkeit. Letztere wird in drei verschiedene Welten (untere, mittlere und obere Welt) unterteilt. In diesen Welten fragen Schamanen ihre spirituellen Verbündeten, die Krafttiere und geistigen Helfer, um Rat für Ihre Klientinnen und Klienten.

Diese Welten werden in vielen indigenen Kulturen in Form eines Weltenbaums dargestellt:

Die Baumkrone steht für die obere Welt, die Welt der Weisen. Die Baumwurzeln stehen für die untere Welt, die Welt der Krafttiere. Der Stamm des Baumes, der diese beiden Pole miteinander verbindet, entspricht der mittleren Welt, der Realität, in der wir uns im täglichen Leben bewegen.

Gleichzeitig steht der Weltenbaum aber auch als Symbol für den Menschen, der genau so wie ein Baum, durch sein Sein, Dasein und Wachsen, das Oben und das Unten verbinden soll.

"Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier, wacht auf im Menschen."

Weitere Informationen:
http://www.moonspirit.ch

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Kommentare zu diesem Artikel

arno meno schrieb am 05.09.12 dazu:

Hey, klasse. Wo finde ich das auf der Website der WHO, das der Schamanismus anerkannt ist?

Lieben Dank.
Arno

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