Breuß-Dorn Newsletter * Dezember 2007

Breuß-Dorn Newsletter * Dezember 2007

 

 

  Breuß-Dorn Newsletter  *  Dezember 2007

 

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NSC-Natural Spinal Care®

Ausbildungszentrum für Breuß und Dorn

& alles für die Therapien nach Rudolf Breuß und Dieter Dorn

76448 Durmersheim, Römerstr. 56

Telefon: 07245-93719 -5    e-mail: info@breuss-dorn-shop.de

Telefax: 07245-93719 -4    Internet: www.breuss-dorn-shop.de

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Breuß-Dorn NEWSLETTER Dezember 2007

Dateigröße 340 KB    Bei Ausdruck ca. 13 Seiten


Inhalt dieses Newsletters:

TERMINE 2008

FAZIT ARBEITSKREIS

DORN-KONGRESS-BERICHT 2007

PRESSEMELDUNGEN NR.8 DORN-KONGRESS 2007

ERÖFFNUNGSVORTRAG DORN-KONGRESS 2007

GEMEINSCHAFTSPRAXIS IN ETTLINGEN SUCHT KOLLEGE/IN

EU-GERICHTSURTEIL: KNOBLAUCHKAPSEL SIND KEINE ARZNEIMITTEL

IMPRESSUM


 

TERMINE 2008

 

Es ist soweit, die Termine für das Jahr 2008 stehen fest.

Wir haben für unsere Newsletterleser eine genaue Übersicht unserer Dorn-Seminare, Arbeitskreise und Messetermine und Vorträge zusammengestellt:


Fr 18.01.2008

16.30-19.00 "Arbeitskreis - Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn"

Thema: "Panek Therapiegeräte"

Sa 19.01.2008

09.30-17.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil I Grundlagen

So 20.01.2008

09.30-16.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil II Aufbaukurs für Fortgeschrittene

 

Fr 29.02.2008

16.30-19.00 "Arbeitskreis - Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn"

Thema: "Skoliosen"

Sa 01.03.2008

09.30-17.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil I Grundlagen

So 02.03.2008

09.30-16.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil II Aufbaukurs für Fortgeschrittene

 

29-30.03.2008

41. Heilpraktikerkongress Baden-Baden Thema: "Warum so krank" (Vom Umgang mit sich selbst und anderen)

Besuchen Sie unseren Stand mit der Nummer E20.

 

17.04.2008 Vortrag

"Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß"

Do 19.30 Gasthof Klosterscheuer, Bad Herrenalb

 

Referent:         Michael Rau, Heilpraktiker

                  Römerstr. 56, 76448 Durmersheim, Tel.: 07245/937193

                  www.naturheilpraxis-rau.de

 

Organisation:     Naturheilverein Bad Herrenalb, Dobel und Umgebung

                  Ulricke Magenreuter / Neue Herrenalber Str. 39 / 75335 Dobel

                  Tel.: 07083/524293

 

Fr 25.04.2008

16.30-19.00 "Arbeitskreis - Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn"

Thema: "Erfahrungsaustausch"

Sa 20.04.2008

09.30-17.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil I Grundlagen

So 21.04.2008

09.30-16.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil II Aufbaukurs für Fortgeschrittene

 

14-15.06.2008

Bundeskongress der deutschen Heilpraktikerverbände Karlsruhe

Besuchen Sie unseren Stand mit der Nummer 155

 

Fr 04.07.2008

16.30-19.00 "Arbeitskreis - Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn"

Thema: "Erfahrungsaustausch"

Sa 05.07.2008

09.30-17.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil I Grundlagen

So 06.07.2008

09.30-16.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil II Aufbaukurs für Fortgeschrittene

 

Fr 26.09.2008

16.30-19.00 "Arbeitskreis - Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn"

Thema: "Wird noch bekannt gegeben"

Sa 27.09.2008

09.30-17.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil I Grundlagen

So 28.09.2008

09.30-16.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil II Aufbaukurs für Fortgeschrittene

 

Fr 21.11.2008

16.30-19.00 "Arbeitskreis - Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn"

Thema: "Wird noch bekannt gegeben"

Sa 22.11.2008

09.30-17.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil I Grundlagen

So 23.11.2008

09.30-16.30 "Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß" Teil II Aufbaukurs für Fortgeschrittene

 

Veranstaltungsort:

Pfarrzentrum St. Dionysius   Seminarraum Untergeschoß

Speyererstr. 57, 76448 Durmersheim

 

Leitung:

Michael Rau, Heilpraktiker, Römerstr. 56, 76448 Durmersheim

 

Anmeldung:

Natural Spinal Care®    Ausbildungszentrum für Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn

Tel.: 07245/93719 -5  Fax: 07245/93719 -4

www.breuss-dorn-shop.de

 

Anmeldung per Mail mit der Betreffszeile ANMELDUNG ARBEITSKREIS, SEMINAR I und/oder SEMINAR II, telefonisch, per Fax, oder Briefpost.

Zum Ausdrucken und Faxen, bzw. absenden der Seminar-/Arbeitskreisanmeldung unter:

http://www.breuss-dorn-shop.de/Arbeitskreis-Anmeldung.pdf

http://www.breuss-dorn-shop.de/Breuss-Dorn-Anmeldeformular.pdf

 

 

NSC-Natural Spinal Care®

Ausbildungszentrum für Breuß und Dorn

& alles für die Therapien nach Rudolf Breuß und Dieter Dorn

76448 Durmersheim, Römerstr. 56

Telefon: 07245-93719 -5     e-mail: info@breuss-dorn-shop.de

Telefax: 07245-93719 -4     Internet: www.breuss-dorn-shop.de

 

Für Fragen zu unseren Seminaren und Produkten stehen wir Ihnen jederzeit auch telefonisch gerne zur Verfügung.

 

Wir wünschen unseren Lesern eine besinnliche Advents-, und Weihnachtszeit.

 

 

 

FAZIT ARBEITSKREIS

 

Am 16.11 haben wir zu unserem Arbeitkreis "Erfahrungsaustausch" eingeladen.

 

Aus der Erfahrung der letzen Arbeitkreise, haben wir diesmal zum Thema "Erfahrungsaustausch" eingeladen. Bisher haben wir immer ein Thema vorbereitet. Der Erfahrungsaustausch hat zum Teil soviel Zeit eingenommen, dass die vorbereiteten Themen nur noch am Rande, bzw. auf die Schnelle abgehandelt worden sind. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen diesen Mal einen Arbeitskreis stattfinden zu lassen, bei dem wir uns ohne vorgegebenes und vorbereitetes Thema austauschen können.

 

Aus aktuellem Anlass haben wir uns mit dem Spynamics Sacro Aligner? - der Kreuzbeinschaukel unseres Kollegen Thomas Zudrell beschäftigt. Das neue Dorn-Therapiegerät hatte auf dem Dorn-Kongress seinen Product-Launch und ist seitdem auch bei uns in unserem Sortiment erhältlich s.u. Jeder Teilnehmer des Arbeitskreises hatte die Möglichkeit das neue Dorn-Therapiegerät selbst auszuprobieren und am eigenen Körper zu erfahren.

 

Sie finden den Spynamics Sacro Aligner? bei uns neu im Sortiment:

http://www.breuss-dorn-shop.de/spynamics.html

 

Unser Gesamtprogramm mit allen Produkten finden Sie unter

http://www.breuss-dorn-shop.de/care-katalog.pdf

 

Gerade auch das macht unseren Arbeitkreis aus. Die Teilnehmer können sich nicht nur austauschen und gegenseitig Griffe und Übungen demonstrieren, sondern auch Therapiegeräte testen, Ölzusammensetzungen fühlen, Bücher in die Hand nehmen und vieles mehr.

 

Aus diesem Grund wollen wir am Freitag den 18.01.08 im Rahmen unseres Arbeitskreises, abgesehen vom Erfahrungsaustausch, die Panek Therapiegeräte ausprobieren, am eigenen Körper erfahren und uns darüber austauschen.

 

Termine und Themen 2008:

18. Januar 2008 "Panek Therapiegeräte"

29. Februar 2008 "Skoliosen"

25. April 2008 "Wirbelschröpfen"

04. Juli 2008 "Erfahrungsaustausch"

26. September 2008 ? Thema wird noch bekannt gegeben

21. November 2008 ? Thema wird noch bekannt gegeben

Termine 2009 in Planung

 

Dauer:

Fr 16.30 bis ca. 19.00 Uhr

 

Veranstaltungsort:

Pfarrzentrum St. Dionysius   Seminarraum Untergeschoß

Speyererstr. 57, 76448 Durmersheim

 

Leitung:

Michael Rau, Heilpraktiker, Römerstr. 56, 76448 Durmersheim

 

Anmeldung:

Natural Spinal Care®    Ausbildungszentrum für Wirbelsäulentherapie nach Breuß und Dorn

Tel.: 07245/93719 -5  Fax: 07245/93719 -4

www.breuss-dorn-shop.de

 

Anmeldung per Mail mit der Betreffszeile ANMELDUNG ARBEITSKREIS, telefonisch, oder per Fax.

Zum Ausdrucken und Faxen Seminar-/Arbeitskreisanmeldung unter:

http://www.breuss-dorn-shop.de/Arbeitskreis-Anmeldung.pdf

 

 

 

DORN-KONGRESS-BERICHT 2007

 

Am 04.12 hat sich das Organisationskomitée des Dorn-Kongresses zusammengefunden. Unter anderem wurde das Thema des Dorn-Kongress-Berichtes aufgegriffen. Die einhellige Meinung des Organisationsteam lief darauf hinaus diesmal keinen Bericht zusammenzustellen und zu drucken. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Zeit und Arbeit, ganz abgesehen von den Investitionskosten nicht in Relation stehen zu den verkauften Exemplaren. Diesmal haben die Interessenten auch die Möglichkeit die Hauptvorträge auf DVD zu bestellen: Sie erhalten jeden der Vorträge für 13.- ? pro DVD.

Sie finden die Infos zu den Vorträgen und Bestellbedingungen unter:

http://dorn-kongress.fuerihrenerfolg.de/

Senden Sie einfach eine E-Mail mit den gewünschten DVD´s an folgende Adresse: Stephan.Petrowitsch@gmx.de

Sie erhalten diese per Rechnung zzgl. Versandkosten zugesandt.

 

Da wir daran interessiert sind die Vorträge und Workshops für Interessenten verfügbar zu machen, bitten wir die Referenten Ihre Skripte, Zusammenfassungen, oder Kurzinfos an uns zu schicken. Wir werden dann nach und nach in unserem Newsletter Vorträge und Workshops veröffentlichen. Angedacht ist eine Gesamtzusammenstellung als kostengünstige pdf-Datei. Mit diesem Anliegen  werden die Referenten des Dorn-Kongresses 2007 in Würzburg und die Referenten des ersten Schweizer Dorn-Kongress 2006 in Zürich persönlich anschreiben.

 

In diesem Newsletter veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung von Joachim Wohlfeil und Helmuth Koch den gesamten Artikel: "Mein Körper als Ausdruck meines Bewusstseins" der zum größten Teil dem Eröffnungsvortrag des Dorn-Kongresses 2007 entspricht.

 

 

 

PRESSEMELDUNGEN NR.8 DORN-KONGRESS 2007

 

DORN BEWEGT DIE MENSCHEN

Der 6. Deutsche Wirbelsäulenkongress der DORN-Methode

am 27./28.Oktober 2007

im Congress Gentrum Würzburg

 

 1

Viele interessante Behandlungsdemonstrationen mit vielen interessierten Zuschauern und Mitmachern an beiden Tagen im Praxissaal und in über 40 Workshops und 10 Vorträgen.

 

 2

Ein belebender Gastvortrag von MdL Barbara Rütting zu einem heiteren ernsten Thema von dem wir alle betroffen sind: Iss und lach Dich gesund!

 

 3

Dieter Dorn, zum ersten Mal in Würzburg, stellte sein neues Buch vor: "Die ganzheitliche Methode Dorn. Die Sprache des Körpers verstehen. Haltung und Bewegung harmonisieren"

 

 4

Richtete auf: Ökumenischer Gottesdienst am Samstagabend mit Pfr. Stefan Philipp u. Pfr. Jürgen Fliege. nach dessen Vortrag.

 

 5

Ein Praxis-Kongress, vor allem für die Betroffenen, die Hilfe suchen und finden wollen. HP Albert Tremmel zeigt, wie in der DORN-Methode Betroffene und Helfer zusammenarbeiten.

 

 6

Der Hamburger Orthopäde Dr.M.Hansen - ein Seminar bei Dieter Dom vor 7 Jahren änderte sein Leben: 'Vorher brauchte ich täglich 30 Spritzen für meine Patienten. seither brauche ich im Monat keine 30 Spritzen mehr."

 

 7

Über 80 Aussteller mit Beiträgen zur Gesundheit. Hier der Tischler Jörg-Albert Klingenberg aus Klein-Lüsewidtz bei Rostock mit seiner "Kuezbank".

 

 8

"Oben, unten, hinten, vorn ...hilft dir die Methode Dorn!" ?Conférencier Yobus und das Publikum im Saal sagen mit Franz Josef Neffe die Botschaft des Dorn-Kongresses an alle.

 

www.dorn-kongress.de

Organisation: Joachim Wohlfeil 03681-303413

Presse: F.J.Neffe 07302-5580

 

 

 

ERÖFFNUNGSVORTRAG DORN-KONGRESS 2007

 

In diesem Newsletter veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung von Joachim Wohlfeil und Helmuth Koch den gesamten Artikel:"Mein Körper als Ausdruck meines Bewusstseins" der zum größten Teil dem Eröffnungsvortrag des Dorn-Kongresses 2007 entspricht:

 

 

"Mein Körper als Ausdruck meines Bewusstseins"

 

Mein Körper ist, wie mein ganzes Wesen, um mein Wohl bemüht. Ja mehr sogar noch, er zeigt mir den Weg zu meiner persönlichen Entwicklung im Dienste des Lebens.

 

 

Alle Religionen und Philosophien haben diesen Weg beschrieben. Sie geben uns eine Vision der Weiterentwicklung für uns Menschen. In dem Weltbild der abendländischen, polaren Philosophie erleben wir uns in Polaritäten. Tag und Nacht, Oben und Unten, Weiblich und Männlich, Innen und Außen, Seelisch und Körperlich. Dieses denken in Polaritäten und gerade die Trennung von Seele und Körper hat zu Vorstellungen geführt, die für mich nicht hilfreich sind. Der Körper ist demnach verbunden mit der materiellen Existenz auf der Erde und die Seele ist verbunden mit dem was wir Göttlich nennen. Der Körper ist der schlechte, schmutzige, reparaturbedürftige Teil von mir, die Seele ist verbunden mit dem göttlichen.

Ich empfinde mich aber als ein Mensch und alle Teile von mir sind körperliche Existenz und gleichzeitig beseelt. Sie sind Träger der kosmischen Ganzheit, so wie alles was um mich herum ist, Teil dieser Ganzheit ist. Mein Weg ist, wie der Weg allen Seins der Weg der Entwicklung. So stellt sich mir die Frage:

 

?Wie kann ich mich und mein Bewusstsein entwickeln??

 

Es ist einfach und doch so schwer. Entwicklung geschieht durch wahrnehmen. Ich schaue auf alles was existiert, nehme wahr und mein Bewusstsein wird weiter. Ich entwickle mich. Das was ich anschaue und wahrnehme wird zur Entwicklungschance für mich.

 

Ich kann auf meinen Körper achten und er zeigt mir wie es weitergeht,

wie ich mich entwickeln kann.

 

Durch Müdigkeit zum Beispiel macht er mich Aufmerksam auf die Notwendigkeit zu schlafen und alles erlebte auf allen Bewusstseinsstufen zu verarbeiten. Er zwingt mich geradezu zum Schlafen, da es der ?Herr den Seinen im Schlaf? eingeben möchte. Im Schlaf und im Traum bin ich mit dem Ganzen, mit dem Göttlichen mehr verbunden. Auch die Teile meines Bewusstseins, die mein Tag-Bewusstsein normalerweise nicht erreichen kann (das sind immerhin über 90%) werden im Schlaf zusammengefügt. Der Schlaf ist nach alter Überlieferung die kleine Vorwegnahme der Ewigkeit. Die Ewigkeit, die noch auf mich wartet. Sie erwartet mich wirklich und ich werde es erleben.

 

Die Protonen meines Körpers, leben nach wissenschaftlichen Schätzungen, auch nach unserem Tod, noch 10 hoch 28 sec., also mindestens 150 Trillionen Jahre weiter.

 

Mein Körper kann aber heute schon noch mehr. Er weist mich weist hin, auf die Notwendigkeit der Bearbeitung von anstehenden Lebensthemen, die meiner Entwicklung dienen. Da er nicht mit mir reden kann benutzt er eine andere Form der Kommunikation, die uns zwar sehr vertraut ist, die wir doch oft nicht entschlüsseln können. Wie eine Fremdsprache, die wir nicht sprechen, die uns aber vertraut erklingt, da wir sie schon oft gehört haben und nur manchmal etwas verstehen.

 

Mein Körper benutzt dazu seine Signale, die als Empfindungen und Gefühle wahrnehme, fällt es leicht, geht es schwer, ist es im Fluss oder stockt es, zieht es mich nach oben oder unten, stärkt es mich oder schwächt es mich und stärkere Signale wie zum Beispiel  Schmerzen!

Zum Beispiel unter dem Fuß. Auf was weist er mich hin. Was ist seine Ursache. Wenn ich mich selber bewusst wahrnehme komme ich darauf. Weiter unten sehen sie, wie das gehen könnte.

Also noch mal: Mein Körper ist ein lebendiger, atmender Organismus mit Intelligenz. Er kommuniziert mit mir, um mich zu motivieren, etwas für mich zu tun. Bei Hunger oder Durst ist es klar, der Körper braucht Brennstoff. Wenn der Tank leer ist dann sehen wir das an der Tankuhr. Wenn das moderne Auto ein anderes Problem hat, dann erscheint vor ihren Augen auf dem Armaturenbrett ein Schriftzug ?bitte in Werkstatt bringen?. Die schließen jetzt den Computer an und stellen fest was fehlt. Ist es bei Schmerzen oder den Symptomen einer Krankheit nicht auch so? Ich gehe zu Arzt oder in die Klink, bekomme eine Menge unverständlicher Werte über meinen Körper und erfahre was kaputt ist. Manchmal kann man es reparieren und manchmal heißt es, damit müssen sie jetzt leben.

Doch die Fragen, die sich mir wirklich stellen, darauf erhalte ich keine Antworten. Außer im Sinne von: War wohl ein Montagsauto, oder: Ist Verschleiß muss man austauschen.

 

 

Im Gegensatz zu Autos regeneriere ich mich als Mensch, von alleine.

Wenn ich mich nicht daran selber hindere oder gehindert werde.

 

 

 

 

 

Leider bleiben wir oft bei der Untersuchung des Rückenschmerzes bei den Knochen, bei den Nerven und den Bandscheiben stehen. Weil es eine (unbewusste) Übereinkunft von dem Behandler mit dem Menschen gibt, der Schmerzen hat. Diese unbewusste Vereinbarung heißt ausschließlich nach Veränderungen im knöchernen Skelett, in der Muskulatur und den Bandscheiben zu suchen, die die Schmerzen verursacht haben.

 

 

Eine emotional bedingte Komponente wird nicht in Betracht gezogen, weil seelische Phänomene die Tendenz haben sich abzuschotten, sie wollen nicht gelöst werden, sie haben ja eine Aufgabe zu erfüllen, Schutz bei Angst oder Bindung an das Gewissen. Da wo der meiste Widerstand ist, ist wahrscheinlich auch das Problem und die Lösung. Als Behandelter will ich nicht an mein wirkliches Problem und als Behandler schütze ich mich vor dem was dann hochkommen könnte.

 

Also noch mal, unsere oft ausschließlich an den tastbaren und sichtbar zu machenden Körperteilen orientierte Vorgehensweise führt dann leicht zu einem immer wieder zu beobachtenden Phänomen. Die Erklärung für den Schmerz wird nur auf der körperlichen Ebene gesucht. Die hier zu finden Tatbestände sind aber die Auswirkungen und nicht die Ursachen. Die falsche Zuordnung des Gefundenen: ?Hier ist das Problem? entlasten mich als ?Behandler? oder als ?Behandelten? davon, den eigentlichen, nämlich emotionalen, spirituellen Hintergründen der Schmerzentstehung nach zu gehen und genauer wahrzunehmen.

 

Unsere Seele braucht Hilfe, durch genaues Wahrnehmen,

für ihre Weiterentwicklung, die ihre Lebensaufgabe ist.

Die Hilfe kommt durch das Symptom, das einmal ?wirklich? erkannt,

auch zur Aufarbeitung drängt.

 

Wie kann ich kann durch das Symptom erfahren was eigentlich los ist? Indem ich mein Wahrnehmen durch Fragen verbessere:

 

 - Womit habe gerade ich mir dieses Problem eingehandelt?

- Warum passiert es mir gerade jetzt?

- Wann hat es mich zum ersten Mal getroffen?

- Warum betrifft mich gerade dieses?

- Welches wiederkehrende Muster meines Lebens deutet

   sich in diesem Symptom an?

- Was zeigt sich, was ich nicht wahrhaben will?

- Auf welche Aufgabe auf der emotionalen/spirituellen

   Ebene meines Seins weist mich das Symptom hin?

- Was lehrt mich das Symptom?

- Was erfahre ich jetzt auf der Körperebene was ich

    im Spirituellen nicht sehen konnte oder wollte?

- Was darf ich jetzt in Freiheit und Demut tun,

   von was mich mein gewissen vorher angehalten hat?

 

 

 

Das Symptom beinhaltet schon die Deutung.

Wir helfen mit unseren Fragen nur beim Entschlüsseln und Verstehen.

 

Bei Rückenschmerzen ist es oft Angst, die hinter dem Symptomen steckt. Angst versucht uns vor etwas zurück zu halten. Das ist manchmal sinnvoll, doch oft ist die Situation schon vorbei und wir benötigen die Zurückhaltung nicht mehr, aber die Verhaltensspeicherung auf der Körperebene ist noch nicht gelöscht.

Viele unserer Muskeln sind ständig in Arbeit. Manche nehmen wir dabei wahr und andere bewegen sich ohne dass wir das bewusst wahrnehmen. Wenn Muskeln Haltearbeit verrichten, kostet das Energie und sie brauchen den Wechsel um sich zu erholen, also halten - anspannen und loslassen ? entspannen. Zurückhaltung bedeutet jedoch permanente Haltearbeit der Muskulatur, ununterbrochen, ohne loslassen und Erholung.

Die Spiralmuskelgruppen richten uns zum Beispiel ständig wieder auf. Die Arbeit verrichten dabei die spiralförmig um den Körper verlaufenden Muskeln (?.) die sich im Anspannen und Entspannen mit den langen Rückenstreckermuskeln ablösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Skelettmuskulatur, das Muskelsystem unseres Bewegungsapperates verfügt gegenüber den anderen Muskelarten des Körpers (z.B. der Organe) über eine physiologische und biochemische Besonderheit für ständige Anspannungssituationen. Sie können auch ohne direkte Sauerstoffzufuhr, durch die Bewegung - anaerob - arbeiten. Dabei wird das Stoffwechselendprodukt Laktat gebildet. Je mehr Laktat sich im Muskelgewebe ansammelt, desto mehr verhärtet sich der Muskel, Salze werden durch die Pufferung der Laktatsäure gebildet und als Schlacken eingelagert. Im Laufe der Zeit zeigen sich Veränderungen der Muskelfasern und wenn wir die eigentlichen weichen Muskeln ertasten, finden wir Fasern und Faserbündel, die sind so fest wie Drahtseile, mal dünner und mal dicker.

Also noch mal zur Wiederholung:

 

Ein Muskel spannt an und erschlafft im Wechsel. Wenn er unter dauernder Anspannung steht dann degeneriert er. Und das ist Ausdruck einer ständig angespannten Haltung. Fehlhaltungen entstehen und werden durch unsere fehlerhaften Bewegungsabläufe im Alltag noch unterstützt. Wir haben verlernt oder nicht gelernt, herauszufinden was der Körper haben will um wieder glücklich und entspannt seine Arbeit tun zu können.

 

Wissenschaftler, die sich intensiv mit der Messung und Aufzeichnung von Muskelreaktionen beschäftigen, können durch die Auswertung ihrer Messungen an Menschen verschiedene gefühlsmäßige Zustände wie Depression, Fröhlichkeit oder Ärger unterscheiden. Ohne Messungen aber mit Kinesiologie lassen sich die Zusammenhänge noch leichter aufzeigen. Der Körper lügt nicht und zeigt durch die Muskulatur die Zustände an. Zustimmung gibt Kraft, der Oberarmmuskel (Deltamuskel) bleibt stark. Ablehnung, der Oberarmmuskel verspannt sich, Schmerz leicht, wird schwach und gibt nach. Anspannung ist Ablehnung der Muskel wehrt sich, verhärtet und kann dem Druck nicht standhalten.

Messungen der Muskelspannung wurde auch bei ?Schmerzpatienten? durchgeführt. Dabei zeigt sich, dass wir Menschen "Gewohnheitstiere" sind. Wir reagieren scheinbar je nachdem wie wir es gewohnt sind, auf gleiche Reize, in unterschiedlichen körperlichen Regionen. Versuchspersonen wurde ?gleiche? emotionalen Situationen durch Bilder gezeigt und sie reagierten in unterschiedlichen Körperregionen mit Anspannung. Rückenschmerzpatienten hatten erhöhte Anspannungen überwiegend in der Rückenmuskulatur, während Gesichtsschmerzpatienten eine Erhöhung der Muskelspannung überwiegend im Gesicht hatten.

Stellt sich die Frage wieso wir auf das gleiche Bild unterschiedlich reagieren? Was hat zu dieser Gewöhnung geführt? Das Erste und Wichtigste woran wir uns gewöhnt haben ist unsere Familie, hier übernehmen wir unsere Gewohnheiten. Deswegen reagieren Menschen, auf gleiche Stresssituationen, unterschiedlich, je nachdem wie sie es gelernt haben, bzw. gewohnt sind zu reagieren. Wir lernen am Anfang unseres Lebens, in der Familie alles. Krabbeln, Aufstehen, Laufen, die aufrechte Haltung, die krumme Haltung und noch viel mehr. Gesundheit und Krankheit. Wenn wir Eltern und Kinder zusammen laufen sehen, können wir beobachten, wie gleich sie sich bewegen. Wie der Laufstil übernommen wird, so werden auch Symptome übernommen. Ihre Mutter hatte schon Knieschmerzen, AHA. Ihre Großmuter auch, AHA. Und sie meinen jetzt ihre Knieschmerzen sind ererbt. Nein, die sind übernommen. Aus Liebe zu den Eltern machen wir es wie sie, wie sollten wir es auch sonst tun.

 

 

 

Innere Haltung und körperlicher Ausdruck sind miteinander verbunden, das eine lässt sich nicht vom anderen trennen.

 

 

Am Beispiel der Angst möchte ich noch genauer beschreiben wie diese Verkoppelung zustande kommt. Die Realangst, also die Angst vor einer realen äußeren Bedrohung, ist zum Überleben als Mensch unerlässlich. Viele sinnvolle Reaktionen, wie Flucht oder Kampf, erhöhte Aufmerksamkeit, Anspannung, Adrenalinausschüttung usw. sind damit verbunden. Wenn diese Reaktionen nach der Angst-Stresssituation ausgelebt werden, in der anschließenden Bewegung zu Ende geführt werden, dann ist die Angst wieder aufgelöst. Die Auflösung kann auch später nachgeholt werden. Die konfiktive Angst im Gegensatz zur Realangst ist eine Angst aus einer innerlich erlebten Bedrohung, einer traumatischen Situation oder einem verinnerlichten Konflikt. Auch diese Angst führt zu ähnlichen körperlichen Folgen, sie werden auf körperlicher Ebene aber nicht in Bewegung umgesetzt oder ausgelebt. Diese Ängste bleiben dann als Spannung im Körper. Man könnte sagen sie wurden anstatt sie zu leben in den Körper verschoben.  Dann sind wir bei Rüdiger Dahlke angelangt, für den unsere Krankheitssymptome der Ausdruck der auf die Körperebene verschobenen nicht gelebten seelischen Muster sind.

 

Ein aktueller Konflikt, ?die auslösende Situation" wenn sie zu einem körperlichen Symptom wird, ist gleicht den gespeicherten Muster und führt mich so immer wieder zurück auf den noch ?zu erlösenden? Bereich meines Innersten, der sich dann weiterentwickeln darf.

 

Nicht immer kommt ein Symptom sofort heftig und mit großem Schmerz. Oft kündigt es sich leise und langsam an. Den so genannten Bandscheiben bedingten, ersten heftigen Schmerzattacken geht gewöhnlich eine chronische "latente" Phase milder Rückenbeschwerden voraus. Ich hatte so eine gelegentliche, morgendliche Steifigkeit, nach den ersten Bewegungen wurde es besser, oft war ich zeitweilig müde, es zeigten sich leichte Spannungen im Rücken und auch mal ein Schwächegefühl oder einschlafen der Beine. Diese Vorboten habe ich bagatellisiert und verdrängt. Aber auch mal meine Frau Dorn mache lassen, dann ging es wieder besser und ich habe nicht mehr darüber nachgedacht. Nach einem halbe Jahr, fast chronisch gewordener Verspannungen, die sich aber wie gesagt immer wieder lösen ließen, brauchte es noch eine einschneidende Situation um mich meinen ersten bewussten Bandscheibenvorfall erleben zu lassen. Der sicher geglaubte Boden auf dem ich stand wurde mir unter dem rechten, meinem starken und aktiven Bein sozusagen weggezogen. Ich hatte plötzlich Missempfindungen unter meinem rechten Vorfußballen, ziehenden Schmerzen an der Außenseite und den allseits bekannten Ischiasschmerz. Interpretation der Fachleute Bandscheibenvorfall.

 

 

 

Was ist auf der körperlichen Ebene passiert?

 

 

 

Die Rückenmuskulatur vornehmlich die kleinen  für die Drehbewegungen zuständigen Muskeln werden vom Hauptnervenstrang versorgt und sind eng verbunden mit dem Sympathikus, dem Teil unseres Nervensystems, das uns emotional steuert. Auf diesem Weg erhalten die Rückenmuskeln Impulse des Sympathikus. Der Sympathikus ist für die Weiterleitung unserer psychischen Befindlichkeiten zuständig. Emotionen werden so an die Rückenmuskulatur vermittelt. Die Nerven sind eine Schnittstelle über die unsere Stimmungslage, unsere Haltung usw. an unsere Rückenmuskulatur weitergegeben wird und sich dann in der Daueranspannung von Muskeln und der Verschiebung von Wirbeln ausdrückt.

 

 

Wie können wir an die seelischen Inhalte gelangen die durch das Symptom aufgezeigt werden wollen, um sie zu leben und zu heilen. Dann bräuchte der Körper die Symptome oder schmerzen nicht mehr und sie könnte einfach verschwinden. Ausgehend von den oben aufgeführten Fragen ergibt sich eine mögliche Vorgehensweise:

 

Wahrnehmen und Erkennen des Themas.

Wahrnehmen und Bearbeiten des Themas.

Behandeln der LWS mit der Dornmethode. Es ist unsere Erfahrung, dass die manuelle Arbeit in Verbindung mit dem Wahrnehmen, die emotionale Heilung um ein vielfaches erleichtert.

Selber weiterarbeiten am emotionalen/spirituellen Thema im Alltag.

Selbsthilfeübungen und Schlacken/Lasten lösen.

Weitergehen auf dem Weg der Wahrnehmung und Entwicklung.

 

 

 

So mit ist uns auch klar warum mehr als ein Drittel aller Bandscheibenbedingten LWS-Patienten von wiederholten Gastritiden, Magen‑ oder Duodenalulzera berichten. Sie befinden sich in einem chronischen, emotionalen Dauerstress, zum Beispiel haben sie einen Brocken nicht verdaut oder Angst ist ihnen auf den Magen geschlagen oder ?. Und diese Stresssituationen können an den Rücken weitergegeben werden.

Mentale Prozesse haben den entscheidenden Anteil an körperlichen Vorgängen. Wenn mir z. B. die ?Angst im Nacken sitzt?, wenn ich ?den Hals nicht vollkriegen kann? (Angst zu kurz zu kommen) oder ich die ?Last auf den Schultern? nicht mehr tragen kann (Angst der Verantwortung nicht gerecht zu werden) dann wirkt sich das auf die Muskulatur im Halsbereich aus. Die Schädigung der Muskeln des Nackens und des Schultergürtel führen zu einem sehr weit verbreiteten Phänomen, nämlich dem Kopfschmerz. Der geläufige Begriff des ?Muskelkontraktionskopfschmerzes? weist auf die Schmerzauslösung durch Verspannungen der Muskulatur im Kopf‑ und Halsbereich hin, der Schmerz wird jedoch nur teilweise an den Muskeln direkt empfunden, sondern oft in den Kopf projiziert.

 

Meine eigentliche Chance liegt nicht im deuten der Botschaften des Körpers für andere Menschen, sondern darin die Botschaften meines Körpers an mich selbst zu verstehen.

 

 

Alles was auf die Körperebene verschoben wurde war mir nicht möglich auf der emotionalen, spirituellen Ebene zu lösen. Mein Innerstes hat mich in dieser Emotion festgehalten. Dafür wurde Energie aufgewendet, konservative, konservierende Energie. Mein innerstes gebunden an mein gutes Gewissen wollte keine Änderung. Das erklärt auch unsere Tendenz alles Unangenehme und Schwierige nach außen zu legen und dort zu bearbeiten, bzw. zu bekämpfen. Und je stärker diese festhaltende Energie ist umso mehr Energie ist nötig um darüber hinaus zu wachsen. Es geht meist nicht ohne Anstrengung und oft nicht ohne Tränen.

 

Als Dornanwender wissen wir, dass es wesentlich ist, wenn die »Knochen gerade stehen«. Das bedeutet, gerade im Leben zu stehen, aufrecht zu sein, aufrecht in jedem Sinne, zu mir und zu den Anderen. Wenn wir Menschen, die »ver-rückt« sind, deren Wirbel verrückt sind, mit der Dorn-Methode helfen, dann arbeiten wir »somatopsychisch«. Wir helfen Ihnen auf allen Ebenen. Natürlich wirkt die Psyche auf den Körper. Unsere Erfahrung zeigt, dass man das aber auch noch in der anderen Rich­tung betrachten muss. Wenn man am Körper arbeitet, vor allem in der Bewegung, dann kommt Bewegung auch in die Seele. Es ist Ihnen bestimmt schon passiert, wenn Sie eine Dorn-Anwendung machen, dass Leute anfangen zu weinen oder dass sie beginnen zu erzählen, dass durch die körperliche Berührung auch ihre Seele berührt wird. Es gilt zu erkennen welche Emotionen hinter körperlichen Symptomen stecken!

 

 

Es geht um folgende Schritte:

- Einfühlen und Zuhören.

- das begleiten mit Dorn und Breuß

- das finden der emotionalen Haltungen/Muster

- das beachten des familiensystemischen Hintergrundes

- das finden  zielorientierter Lösungen

- prüfen mit Psycho-Kinesiologie

- das familiensystemischen Hintergrund

- integrieren von Ängsten und Emotionen

- die Begeleitung zur Entwicklung (religio) zur Einheit.

 

So gesehen ist unsere Dornarbeit eine zutiefst Religiöse Arbeit.

 

 

 

Helmuth Koch, HP

Lindauer Zentrum für die DORN-METHODE

88131 Lindau, Webergasse 13

Tel: 08382/23319

Fax: 946239

Email: info@dornmethode.com

Internet: www.dornmethode.com

 

Joachim Wohlfeil

Vorsitzender von Rückgrad e.V. Berufsverb. u. Selbsthilfeorg.

98527 Suhl, Grüner Weg 20

Tel: 03681/303413

Fax: 303417

Email: grosserwohlfeil@rueckgrad.com

Internet: www.rueckgrad.com

 

Bildnachweise können bei den Referenten angefordert werden.

 

 

 

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Naturheilpraxis

Bettina Winter

Heilpraktikerin

Rheinstr.78 * 76275 Ettlingen

Fon 0 72 43 / 3 07 12 / mobil 0173 313 8329

e-mail BettinaWinter@gmx.de

 

 

 

EU-GERICHTSURTEIL: KNOBLAUCHKAPSEL SIND KEINE ARZNEIMITTEL

 

Auf die Vertragsverletzungsklage der Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am 15.11.2007 entschieden, dass die Einstufung von Knoblauchkapseln als Arzneimittel eine nicht gerechtfertigte Beschränkung des freien Warenverkehrs darstellt.

 

Dem Fall lag die Beschwerde eines Unternehmens zugrunde, dessen Antrag nach § 47 a Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMGB) (Anmerkung: nunmehr abgelöst durch das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch - LFGB) auf Erteilung einer Allgemeinverfügung zur Einfuhr und zum Vertrieb eines Knoblauchpräparats in Kapselform vom Bundesgesundheitsministerium mit der Begründung abgelehnt wurde, dass es sich bei dem Produkt nicht um ein Lebensmittel, sondern um ein Arzneimittel handele. Die Kommission leitete deshalb ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland ein. Sie beantragte in ihrer Klageschrift die Feststellung, dass die Bundesrepublik Deutschland dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus den Artikeln 28 EG und 30 EG verstoßen habe, dass sie ein Knoblauchpräparat, dass in Kapseln abgefüllt sei und nicht unter die Definition des Arzneimittels gemäß Artikel 1 Nr. 2 der Richtlinie 2001/83 falle, als Arzneimittel einstufe.

 

Die Bundesrepublik Deutschland stufte das Knoblauchpräparat als Arzneimittel ?nach der Funktion? ein. Sie verwies auf die pharmakologischen Eigenschaften des Produktes, auf die gesundheitlichen Risiken bei dessen Einnahme, auf den Vertrieb in Kapselform und auf zahlreiche, in Deutschland auf dem Markt befindliche Produkte mit Wirkstoffen wie Knoblauchzwiebelpulver, die allesamt als Arzneimittel eingestuft seien.

 

Der Europäische Gerichtshof gelangte zu einer anderen Einschätzung. Er stellt zunächst fest, dass im Zuge einer Harmonisierung die Definition des ?Arzneimittels? in Artikel 1 Nr. 2 der Richtlinie 2001/83 als abschließend zu betrachten sei. Dies habe zur Folge, dass die Mitgliedsstaaten bei der Einstufung von Arzneimitteln an diese Definition gebunden seien, auch wenn das Erzeugnis in den Anwendungsbereich einer anderen, weniger strengen Gemeinschaftsregelung falle.

 

Nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs liegt weder ein Arzneimittel nach der Bezeichnung noch ein solches nach der Funktion vor:

 

Bei der Frage, ob ein Arzneimittel nach der Bezeichnung vorliege, sei auf die für den Verbraucher erkennbare Zweckbestimmung durch den Hersteller abzustellen. Anders als die Bundesregierung annimmt, spricht dabei die Kapselform, in der das Knoblauchpräparat vertrieben wird, nicht für die Einstufung als Arzneimittel.

 

Das Gericht stellte zudem fest, dass mangels wissenschaftlich feststellbarer pharmakologischer Eigenschaften auch kein Funktionsarzneimittel vorliege. Allein die Tatsache, dass das streitgegenständliche Erzeugnis eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, reichte den Richtern nicht aus, um diese pharmakologische Wirkung zu bejahen. Der EuGH kommt damit zu dem Schluss, dass mit den Knoblauchpräparaten ein Erzeugnis vorliegt, das nicht unter die gemeinschaftsrechtliche Definition des Arzneimittels gemäß Artikel 1 Nr. 2 der Richtlinie 2001/83 fällt.

 

Das Verbot der Einfuhr der Knoblauchkapseln stelle weiter eine ungerechtfertigte Einschränkung der Warenverkehrsfreiheit dar. Denn eine Beschränkung des Warenverkehrs nach Art. 30 EG aus Gründen des Gesundheitsschutzes scheide aus. Der bloß pauschale Verweis der deutschen Regierung auf eventuelle Gesundheitsrisiken, die sich aus dem Verzehr von Knoblauch unter sehr spezifischen Lebensumständen ergeben können, sei nicht hinreichend, um eine derart einschneidende Maßnahme wie die Versagung des Marktzugangs zu rechtfertigen.

 

Quelle:

 

Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 15.11.2007, Rechtssache C 319/05 >>

 

Weiterführende Informationen:

 

Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 06. November 2001 zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel >>

 

Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel >>

 

Verordnung (EG) Nr. 178/2002 des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 28. Januar 2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit >>

 

 

Kommentar zum Urteil von Gerd Schaller http://www.naturepower.ch:

 

Deutschland hatte entschieden, dass jegliche Knoblauchkapseln als Humanarzneimittel zu betrachten seien. Diese Entscheidung basierte auf der Tatsache, dass Knoblauch eine medizinische Wirkung hat. Trotzdem ist es doch ein Nahrungsmittel, das in jedem Laden gekauft werden kann! Nach der Logik des deutschen Gesundheitsamtes müsste praktisch jedes Nahrungsmittel als Humanarzneimittel eingestuft werden -- zumindest wenn es in Kapselform vorliegt. Deutschland argumentierte, dass wegen der Kapselform das Produkt "als Humanarzneimittel präsentiert" worden sei.

 

Man muss sich der Tragweite dieser Ansicht bewusst werden: Nur schon die Anmeldung eines einzelnen Produktes als Humanarzneimittel kostet zwischen ?86'00 und ?225'000. Keine Summe, die sich ein gängiges Kleinunternehmen leisten kann, wenigstens nicht für mehrere Produkte. Von den Kosten des Erstellens des verlangten Dossiers, die meist noch höher liegen, und der notwendigen Studien, die eingereicht werden müssen, noch gar nicht zu sprechen. Natürlich gibt es für dieses ganze Geld keine Garantie, dass der Antrag angenommen wird. Schließlich müssen Humanarzneimittel in einem viel aufwändigeren Verfahren produziert werden, welches die Produktionskosten um ein Vielfaches erhöht. Was hat der Kunde von diesem ganzen administrativen Prozedere? Eigentlich nichts.

 

Zum guten Glück hat der europäische Gerichtshof letzten Monat in diesem wichtigen Präzedenzfall gegen Deutschland entschieden. Erstaunlich ist aber, dass so ein Fall überhaupt geführt werden muss. Wie weit sind wir gekommen, wenn man die höchste gerichtliche Instanz anrufen muss, um Knoblauch in Kapseln verkaufen zu dürfen??? "Freiheit" ist definitiv ein Fremdwort in Europa, wenn es um Gesundheit geht. Unter einem dünnen Deckmäntelchen des "Konsumentenschutzes" wird hier der Einzelne in erschreckendem Ausmaß entmündigt. Ins Fäustchen lachen dürften sich dazu vor allem die pharmazeutischen Multis, welche auch einen großen Einfluss auf diese ganze Gesetzgebung ausgeübt haben, indem sie in fast allen wichtigen Kommissionen einsitzen.

 

Neue dunkle Wolken ziehen am Ergänzungsmittelhimmel allerdings schon auf. Die EU Richtlinie über Nahrungsergänzungsmittel, die schon in Kraft ist, hatte zwar bisher noch kaum Auswirkungen auf den Markt. Die Definition von erlaubten Höchstdosierungen steht allerdings noch aus und wird zurzeit beraten. Dabei zeichnet sich ab, dass viele Länder darauf drängen, die Höchstdosierungen nicht nach Risiken festzulegen, sondern an den empfohlenen Tagesdosierungen zu orientieren. Damit würden sämtliche hoch dosierten Vitamine zu Medikamenten, welche wiederum mit den oben erwähnten Problemen als Humanarzneimittel angemeldet werden müssten.

 

Die britische Alliance for Natural Health kämpft wie ein Löwe gegen diese Einschränkungen, wie erfolgreich sie sein wird, wird sich erst noch zeigen:

http://www.alliance-natural-health.org/index.cfm?action=news&ID=299

 

 

 

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