Depression bei Kindern und Jugendlichen – Symptome, Hintergründe und Unterstützung
Depression bei Kindern und Jugendlichen – Symptome, Hintergründe und Unterstützung
27.01.2026
Depressive Erkrankungen treten nicht nur im Erwachsenenalter auf, sondern können bereits im Kindes- und Jugendalter entstehen. Dabei zeigen sich depressive Symptome bei jungen Menschen häufig anders als bei Erwachsenen und werden deshalb nicht immer frühzeitig erkannt.
Während Erwachsene oft über anhaltende Traurigkeit oder Niedergeschlagenheit berichten, äußern Kinder depressive Belastungen nicht selten über Verhaltensveränderungen. Dazu gehören Rückzug von Freunden, Interessenverlust, erhöhte Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder schulische Leistungsabfälle. Jüngere Kinder klagen zudem häufig über körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen, ohne dass eine organische Ursache gefunden wird. Jugendliche können vermehrt Grübeln, Hoffnungslosigkeit, Selbstwertprobleme oder ein Gefühl innerer Leere entwickeln.
Depressive Symptome entstehen in der Regel nicht durch einen einzelnen Auslöser. Vielmehr wirken biologische, psychische und soziale Faktoren zusammen. Belastende Lebensereignisse, schulischer Leistungsdruck, soziale Unsicherheiten, Konflikte im familiären Umfeld oder einschneidende Veränderungen können zur Entstehung beitragen. Auch eine erhöhte emotionale Sensibilität oder Schwierigkeiten in der Emotionsregulation können das Risiko erhöhen.
Für Eltern ist es oft schwer zu unterscheiden, ob es sich um eine vorübergehende Entwicklungsphase oder um eine behandlungsbedürftige psychische Belastung handelt. Entscheidend ist, ob die Symptome über mehrere Wochen bestehen bleiben, sich verstärken oder den Alltag des Kindes deutlich beeinträchtigen. In solchen Fällen kann eine psychotherapeutische Unterstützung sinnvoll sein.
In der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht es darum, Gefühle besser zu verstehen, belastende Gedankenmuster zu erkennen und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Gleichzeitig werden Ressourcen gestärkt und das Selbstwertgefühl gefördert. Eltern werden in den therapeutischen Prozess einbezogen, um den Alltag unterstützend gestalten zu können.
Wichtig ist: Depressive Symptome sind kein Zeichen von Schwäche oder mangelnder Motivation, sondern Ausdruck einer seelischen Belastung. Eine frühzeitige Unterstützung kann dazu beitragen, chronische Verläufe zu verhindern und die emotionale Entwicklung positiv zu beeinflussen.
Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Kind oder Ihren Jugendlichen machen und psychotherapeutische Unterstützung in Betracht ziehen, finden Sie weitere Informationen zu meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf meiner Homepage.
Mareike Winklmann,
Psychologin M.Sc. & Heilpraktikerin für Psychotherapie
Weitere Informationen:
https://www.mareikewinklmann.de/psychotherapie-kinder-und-jugendliche/
Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Mareike Winklmann, Psychologin und Heilpraktikerin Psychotherapie,
Mareike Winklmann, 84088 Neufahrn in Niederbayern
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