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Das Panik-Projekt


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12.08.2008

Ein Artikel von Rudolf Müller-Schwefe

Das Panik-Projekt: Schnelle Hilfe und dauerhafte Veränderung bei Panikattacken Vor einigen Jahren entdeckte der amerikanische Bioenergetik-Psychotherapeut Dr. Ron Robbins einen bis dahin unbekannten Mechanismus bei Panikattacken: eine Körper-Bewegung, die der emotionalen Erregung sowie den beängstigenden Gedanken vorausgeht.. Er hatte beobachtet, dass Klienten, die etwas genauer von einer Panikattacke (PA) erzählen, eine muskuläre Reaktion zeigen: eine bestimmte Bewegung (von mehreren möglichen), die das Bevorstehen einer Gefahr signalisiert. Diese Bewegung mag subtil sein und ist der Person nicht bewusst, kann aber von einem geschulten Beobachter wahrgenommen werden: sie ist der ?Anlasser? für den physischen Aspekt einer PA, der den Körper in die Lage versetzt, eine Attacke durchzuführen ? wie der Anlasser einen Motor startet und damit die Voraussetzung zum Fahren schafft. Ohne die Bewegung findet keine PA statt. Hier setzt das Panik-Programm an: in einem sorgfältig aufgebauten Lernprozess wird die Klientin ihrer ?Anlasser?-Bewegung bewusst, löscht deren Verbindung zu den Panikreaktionen und lernt starke emotionale Reaktionen ohne den ?Anlasser? und die Folgen von Panik auszu-drücken. Das Verfahren ist sicher, achtet Grenzen und Werte der Klienten und provoziert keine PA. In zwei kleinen Studien waren 75 bzw. 80% im Folgemonat sowie 75 bzw. 100% nach einem Jahr frei von PA. Bei allen anderen kam es zu einer deutlichen Reduktion der Panikattacken. Das Panik Projekt besteht in der Durchführung des Panik Programms und eine begleitende Auswertung, durch die der Erfolg kontrolliert und das Programm verbessert werden soll.

Weitere Informationen:
http://www.augsburger-institut.de

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