Edith Kramer - Pionierin der Kunsttherapie: Wien. New York. Grundlsee Gebundenes Buch – 7. September 2016 von Edith Kram

Edith Kramer - Pionierin der Kunsttherapie: Wien. New York. Grundlsee Gebundenes Buch – 7. September 2016 von Edith Kram

M.A.C. College - Multimodale KunsttherapieDie Entstehung, Gründung und Etablierung des Colleges

Der Ansatz und die Vision des Colleges

Die Vision des Colleges ist Personen auszubilden, die mit der Kunst sowohl die Schönheit, die Freude und die Liebe zum Leben neu erkennen als auch Lösungsmöglichkeiten und Formen des Umgangs für Ihre Anliegen und Probleme durch die Künste entwickeln und umsetzen.

Wenn Klienten mit einem Anliegen kommen, dann vergessen wir oft, dass diese die wahren Experten des Anliegens sind. Denn bevor sich manche in die Therapie/Beratungsprozess begeben, haben sie Ihr Problem wohl eingehend analysiert und studiert! Daher ist statt einer Konzentrierung auf die bisherigen Sicht- und Vorgehensweisen eine Dezentrierung notwendig. Seit vielen Jahren zeigen Psychologen auf, dass ein schöpferisches und produktives Denken ein Zurücktreten und Loslassen von festgefahrenen Strukturen voraussetzt. Dies führt vorübergehend zu Unsicherheiten und Unbekanntem. In dieser Unordnung können andere Dinge sichtbar werden und Neues entstehen. Dies beschreibt den Weg vom vorübergehenden Chaos zur neu entstanden Ordnung.

Eine humorvolle Karikatur, die Paolo Knill in seinem Buch „Lösungskunst“ verwendet bringt es sehr gut auf den Punkt. Zwei Manager laufen in Panik auf zwei nebeneinander liegenden Schienen vor einem hinter Ihnen herannahenden Zug davon und rufen sich laut zu: „Wenn nicht bald eine Weiche kommt, sind wir verloren!“ Die Idee, dass beide von den vorgegebenen Schienen leicht abweichen könnten, um in nicht vorgegebene Wege der Natur auszuweichen fällt ihnen nicht ein.

Die Frage, wie wir noch schneller vor dem Zug weglaufen können versperrt oft den Blick auf neue unkonventionelle Sichtweisen. Die Kunst mit Ihrem Charakteristikum des Überraschendem, Neuen und Unkonventionellen zeigt uns diese neuen Lösungsmöglichkeiten auf. Als Künstler stehen wir immer wieder vor dem Neuen und Unbekannten; einer weißen Leinwand, einem stillen Raum oder einem leeren Blatt Papier. Dies ist eine der großen Potentiale der Kunst, die für die Therapie nutzbar gemacht werden können. Bei unserem Ansatz geht es darum, wie Personen aus ihren vergessenen Ressourcen Gebrauch machen können, um Lösungen zu finden.

Unsere Aus– und Weiterbildung basiert auf dem systemischen und dem kunst– und lösungsorientierten Ansatz! Die AusbildungskandidatInnen lernen über die künstlerischen Medien und aus den daraus entstandenen Werken Lösungen für die Klienten abzuleiten! Dabei geht es um das Betrachten des Anliegens aus verschiedenen Blickwinkeln und um die Findung neuer Perspektiven und Lösungen! Der systemische Ansatz bringt Licht in die vielfältigen Verstrickungen und Beziehungsabläufe und gibt gemeinsam mit der Kunst Ideen für neue Handlungsweisen, die aus den Ressourcen des Einzelnen entspringen. Der Perspektivenwechsel und die Betrachtung des Anliegens aus verschiedenen Blickwinkeln sind die zentralen Merkmale dieses Ansatzes.

Theorie und Praxis des Ausbildungskonzeptes basieren auf der Zusammenarbeit mit der European Graduate School EGS in der Schweiz und deren Forschungsergebnissen, die seit mehr als 30 Jahren auf der Lesley University, Cambridge USA, und an der EGS gemacht werden. Prof. Dr. Margo, Ph.D und Prof. Dr. h.c. Paolo J. Knill, Ph.D, Gründer und wissenschaftlicher Berater dieser Schule, hat dieses Konzept stark mitgeprägt.

Weitere Informationen:
http://https://www.amazon.de/Edith-Kramer-Pionierin-Kunsttherapie-Grundlsee/dp/3222135460/ref=sr_1_2/258-7006118-8612860?s=books&ie=UTF

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http://www.therapeutenfinder.com/therapeuten/.html

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