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Tina Henssen, Coach, Henssen Coaching, 60599 Frankfurt am Main
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Kommentare zu diesem Artikel

Diana Schmidt schrieb am 08.08.16 dazu:

Ich finde de Artikel gut, aber für mich ist es schwer zu verstehen warum meine Mutter so kalt und herzlos ist, ich habe das Gefühl ihre Welt würde sich nur um sich selbst drehen. Ich dagegen bin sehr emotional schon von klein auf hat es mir sehr zugesetzt, dass sie immer so abweisend war. Sie ist zwar "Mutter" im Sinne von "erfüll deine Pflichten als Mutter" aber in anderen Sachen und nicht etwa auf emotionaler Basis. Das macht mich sehr traurig ich liebe sie eigentlich tief im Inneren, deshalb verletzt es mich so, dass sie kaum etwas übrig hat für mich.

Maria T schrieb am 26.02.15 dazu:

Meine Mutter und Großmutter stehen schon seit ich denken kann in so einem Konflikt, und das ist für mich (32) sehr schwierig, weil ich immer dazwischen stand. Ich bin ein sehr friedvoller Menschen, meine Mutter ist sehr dominant und meine Oma hat halt vieles falsch gemacht, weil sie auch (wie oben beschrieben) im Krieg groß wurde, und schlimmes erlebt haben muss. Ich ertrage einfach nicht mehr, immer wieder der Puffer zwischen den beiden zu sein. Fast jedes Einzelgespräch mit Mama oder Oma dreht sich um den jeweilig anderen im Negativen. Keiner versteht den anderen richtig. Meine Oma ist nun mal auch sehr primitiv, sie kann sich nicht gerade wortgewannt ausdrücken. Und meine Mutter hat ihren Dickschädel und verharrt in ihrem Tunnelblick. Derweil geht meine Mutter meiner Oma aus dem Weg. Und meine Oma jammert, warum meine Mutter sich nie meldet. Sie ist schon sehr alt, und glaubt, sie könnte jeden Moment sterben (obwohl sie noch sehr fit ist), und hat das Gefühl, niemand würde sich um sie kümmern, wenn sie mal selbst nicht mehr in der Lage dazu ist. ... Ach ich könnte diese Erzählung noch ewig fortsetzen, .... Jedenfalls finde ICH den obrigen Artikel sehr interessant, ich werde ihn vielleicht meiner Mutter zu lesen geben, in der Gefahr, mir wieder eine lange Predikt anhören zu können, warum sie Oma so hasst. Ach ja, und ich glaube das alles hat auch sehr mit Mamas immer wieder scheiternden Beziehungen zu tun... Aber was soll ich denn tun... langsam hab ich es echt schon satt... Das wird nie aufhören, bis meine Oma irgentwann wirklich nicht mehr lebt. :-( ...

Tina Henssen schrieb am 26.02.15 dazu:

Liebe Maria T, kleiner Tipp: geben Sie den Artikel gerne Ihrer Mutter, aber hören Sie sich anschließend keine "stundenlangen Predikten" an. Sie soll es einfach nur lesen und ihre Kommentare für sich behalten. Großer Tipp: der Platz zwischen den Fronten ist undankbar! Gehen Sie da raus und geben Sie diesen Platz frei - das muß möglich sein. Sie lieben offensichtlich beide Frauen, aber Sie müssen nicht der Puffer sein. Sie haben sich vielleicht selbst diese Rolle zugeschrieben, aber da werden Sie im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben. Machen Sie das beiden ganz klar, dass dies das Thema der beiden Frauen ist und NICHT IHR THEMA und dass Sie ab sofort nicht mehr den Vermittler spielen werden. Viel Erfolg!

Steffi Wessel schrieb am 22.02.15 dazu:

Das funktioniert auch nur wenn die Mutter ihre Fehler einsieht, sich nicht ständig als Opfer sieht. Es bringt nichts, wenn nur die Tochter alles macht.

Evin Maxim schrieb am 30.01.15 dazu:

Ich finde auch, dass unter dieser Perspektive die Opfer-Täter Rolle mal wieder verdreht wird. Meine Mutter war gewalttätig und hat mich vernachlässigt. Jahrelang habe ich versucht dafür Verständnis aufzubringen und sie zu entschuldigen. Sie hatte selbst eine sehr schlimme Kindheit. Aber: Ich werde so nie heilen, wenn ich dem verletzten Kind in mir nie zu seinem Recht verhelfe. Ich wurde verletzt. Meine Mutter hat sich dafür nie entschuldigt sondern auch noch Dankbarkeit erwartet. Jetzt in der Therapie kann ich mich von ihr distanzieren und erstmals unter all der Angst mich selbst wahrnehmen. Ich werde mich hüten schon wieder sie zu meinem Zentrum zu machen. Der obige Ansatz ignoriert m. E. die Verletzung des Opfers/ Kindes. Das ist nicht richtig.

Maximilian Winkler schrieb am 30.10.14 dazu:

Toller Artikel. Meiner Meinung nach ist der direkte Dialog innerhalb einer Mutter Tochter Beziehung unheimlich wichtig. Auch wenn es manchmal Meinungsverschiedenheiten gibt, ist die eigene Akzeptanz und die der Mutter ausschlaggebend für den Erfolg der Beziehung. Denn häufig werden die Erfahrungen der Mutter an die Tochter weitergegeben. Das Verständnis der Umstände durch den anderen ist dabei ausschlaggebend. Herzlichst, Maximilian Winkler

Oberdorf Anke schrieb am 20.06.13 dazu:

Wenn ich jahrelang von meiner Mutter verletzt werde, sie meine Meinung nie zugelassen hat, habe ich keine Kraft und Energie, auch noch Verständnis für ihre Kindheit zu haben. Da hört es total auf. Ich bin die Tochter,die Mutter soll dafür da sein, das Kind zu verstehen, auf es einzugehen und zu stärken und nicht umgekehrt. Warum soll eine Mutter nicht lernen, sich zu ändern ? Nichts auf der Welt gibt einer Mutter das Recht, eine Tochter lieblos und egoistisch zu erziehen.

Henssen Tina schrieb am 20.06.13 dazu:

Wie in meinem Artikel beschrieben, gehört Großmut dazu. Wenn einer sich ändert, ändert sich immer auch das Umfeld. Fazit: wenn Sie etwas ändern möchten, fangen Sie damit an! Und wenn Sie wissen möchten, warum Ihre Mutter Sie "lieblos und egoistisch" erzogen hat, sollten Sie das Gespräch suchen, denn es scheint viele Verletzungen für Sie gegeben zu haben. Falls Sie es trotz allem nicht alleine schaffen, auf Ihre Mutter zuzugehen, holen Sie sich bitte Hilfe bei einem Coach oder Therapeuten. Alles Gute!

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