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Elektrosmog im Kinderzimmer?


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28.09.2009

Ein Artikel von Ralf Holtrup

Gerade wenn Kinder im Haushalt wohnen ist es sinnvoll, jede mögliche Gefahrenquelle auszuschalten, darunter Elektrosmog. Viele Kinder stehen förmlich unter Strom bei Nacht. Als Elektrosmog bezeichnet man alle künstlich erzeugten elektrischen oder magnetischen Spannungen – und natürlich auch die Funkwellen. Überall wo Strom fliest, fliest auch automatisch ein elektromagnetisches Feld mit und das ist nahezu überall der Fall. Elektrische Felder entstehen, wenn Elektrogeräte am Stromnetz angeschlossen sind, selbst wenn sie ausgeschaltet sind. Zusätzlich entstehen magnetische Felder durch fließenden elektrischen Strom in den Geräten, wenn diese eingeschaltet sind. Am besten beginnt man im Kinderzimmer, denn Elektrosmog kann bei Kindern besonders die Nachtruhe stören. Wenn Sie Ihr Kind morgens am Fußende oder querliegend im Bett vorfinden, kann das ein Signal sein. Oft versuchen Kleinkinder im Schlaf, den Strahlungen durch eine Veränderung der Schlafposition auszuweichen. Elektrosmog wirkt sich negativ auf das Befinden von Kindern aus, sie reagieren weitaus sensibler auf elektromagnetische Felder als Erwachsene. Wenn Ihr Kind beispielsweise unter Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Bettnässen oder Schweißausbrüchen in der Nacht leidet und tagsüber Konzentrationsstörungen hat, kann Elektrosmog die Ursache sein.

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"Es gab Studien, die darauf hinweisen, dass ein Zusammenhang besteht mit einer Dauerbelastung mit diesen magnetischen Wechselfeldern und erhöhten Leukämieraten bei Kindern." Diesen Verdacht bestätigt auch der Wissenschaftsladen Bonn, der sich seit Jahren mit dem Thema Strahlenbelastung beschäftigt.

Schutzmaßnahmen im Kinderzimmer Durch einfache Maßnahmen am Spiel-, Arbeits- und Schlafplatz Ihres Kindes können irritierende Strahlungen reduziert werden. Sorgen Sie Ihrem Kinde zu Liebe für einen strahlungsarmes Kinderzimmer. Ein harmonisch ablaufender Biorhythmus bewirkt Wohlbefinden und Gesundheit. Faustregel: Abschirmen, Abschalten, Abstand halten. Die wichtigste und zugleich einfachste Schutzmaßnahme lautet Abstand zu Elektronik halten, denn mit doppelter Entfernung sinkt die elektromagnetische Feldstärke auf ein Viertel.

Hier einige Ratschläge zur Reduzierung von Elektrosmog im Kinderzimmer:

  • Möglichst keine elektrischen Geräte im Kinderzimmer (besonders ungünstige sind vor allem Trafos z.B. für Halogenlampen, Eisenbahnen und Rennbahnen).
  • Kein dimmbares Nachtlicht, keine Verlängerungskabel unter oder neben dem Bett.
  • Schalten Sie alle Elektrogeräte nach Gebrauch immer aus – also kein Stand-by.
  • Ein Mindestabstand von 1 bis 2 Metern gilt für Babyfone
  • Möglichst kein Computer, Fernseher und Handy im Schlafzimmer, wenn ja – nur mit großen Abstand zum Bett und nachts komplett ausstellen!

Stellen Sie das Kinderbett nicht in unmittelbarer Nähe von Steckdosen auf. Vermeiden Sie Metallteile im Bett.

Aber bei allen Maßnahmen bedenken Sie: Oft steckt der „Teufel“ im nicht vermuteten Detail und Elektrosmog geht auch durch Wände! So kommt oft eine zusätzliche Belastung von Nebenräumen, den lieben Nachbarn oder von außen durch Funkwellen.

Daher empfiehlt sich eine baubiologische Schlafplatzuntersuchung, bei der alle Elektrosmogfelder im Detail nach baubiologischen Richtlinien untersucht und protokolliert werden. Im Anschluss erfolgt die ausführliche Beratung zur Reduzierung der Elektrosmog-Felder.

Als Baubiologe komme ich zu Ihnen nach Hause und messe die Belastungen. In vielen Fällen sind es kleine Veränderungen, die das Kind wieder ruhig schlafen oder trocken werden lassen und den Familiensegen wieder ins rechte Licht rücken...

Weitere Infos unter www.schlafplatzanalyse.de Ihr Baubiologe Ralf Holtrup aus Sassenberg, Tel. 02581-784635. Für andere Regionen empfehle ich Ihnen gerne einen Fachmann – oder informieren Sie sich über www.biolysa.de

Weitere Informationen:
http://www.baubiologie-holtrup.de

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