Was ist Psychosynthese
27.12.2007
Ein Artikel von Gerhard Schobel
Was ist Psychosynthese? *Anzeige
Psychosynthese wurde von Dr. Roberto Assagioli, einem italienischen Psychiater, zu Beginn dieses Jahrhunderts initiiert. Nach seiner anfänglichen Begeisterung für die Psychoanalyse von S. Freud, die er als einer der Ersten in Italien einführte, distanzierte er sich davon. Für ihn war die Grundhaltung der Psychoanalyse zu begrenzend, da sie sich seines Erachtens zu stark an den Defiziten und Störungen der menschlichen Psyche orientiert. So entwickelte er die Psychosynthese als eine Methode, die den Menschen in seinen verschiedenen Dimensionen der personalen und transpersonalen Erfahrung wahrnimmt. Ursprünglich war dabei Assagiolis Ansatz sehr eklektisch. Er versuchte die unterschiedlichen Bereiche der menschlichen Erfahrung und die verschiedenen Möglichkeiten der Verarbeitung dessen zu integrieren. Assagioli sah die Psychosynthese in einem sehr weiten Spektrum von Anwendungsfeldern; sei dies in Psychotherapie, Pädagogik, Medizin, Beratung/Coaching und Soziologie um nur einige der Felder zu nennen.
Er sah Psychosynthese als
· eine Methode seelischer Entwicklung und Selbstverwirklichung,
· als eine Methode für psychische und psychosomatische Störungen,
· als eine Methode ganzheitlicher Erziehung und auch
· als ein individueller Ausdruck eines umfassenden Prinzips.
Weitere Informationen:
http://www.aeon.ch
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