Institut für Mathematisches Lernen

Rechenschschwäche Dyskalkulie Therapiezentrum

Institut für Mathematisches Lernen Michael Wehrmann Braunschweig

Dr. Michael Wehrmann

Integrativer Dyskalkulietherapeut

Steinweg 4
38100 Braunschweig
Niedersachsen, Deutschland

Telefon 1:(0049) 0531 - 12167750
Fax:(0049) 0531 - 12167759
eMail:zum Kontaktformular
Internet:http://www.zahlbegriff.de
Internet:http://www.arbeitskreis-lernforschung.de



Leistungen

Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen Dozenten Familie & Partnerschaft Institute Lerntherapie Schulen, Aus- und Weiterbildung

 

Persönliches Profil

Diagnostik, Therapie und Frühförderung bei Rechenschwäche - Dyskalkulie - Arithmasthenie -
Rechenstörungen in der Region Braunschweig, Wolfenbüttel, Wolfsburg, Salzgitter, Gifhorn,
Peine und Helmstedt. 

Besondere Therapieangebote

Beratungs- und Forschungseinrichtung für Diagnostik, Therapie und Prävention der
Rechenschwäche/Dyskalkulie

IML – Institut für Mathematisches Lernen Braunschweig

Beratungs- und Forschungseinrichtung zur Diagnose, Therapie und Prävention der
Rechenschwäche/Dyskalkulie

 * Qualitative Förderdiagnose
 * Wissenschaftliche Beratung
 * Integrative Lerntherapie
 * Spezifische Lehrerfortbildung

Das Institut für Mathematisches Lernen ist eine Facheinrichtung für Diagnose, Beratung
und Therapie bei Lernschwierigkeiten im mathematischen Grundlagenbereich. Wir fördern
rechenschwache Kinder und Jugendliche, wenn der Rahmen der schulischen Möglichkeiten
überschritten wird und beim Schüler keine medizinischen Maßnahmen angezeigt sind.

Schüler mit auffallend "unerklärlichen" Fehlern beim Rechnen sollten auf eine mögliche
Rechenschwäche untersucht werden. Hauptziel der Diagnose- und Beratungstätigkeit unseres
Instituts ist es, Dyskalkulie möglichst frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

 == Was ist Rechenschwäche? ==
Rechenschwäche (Arithmasthenie/Dyskalkulie) ist eine Lernstörung im Bereich des
Erlernens, Verstehens und Anwendens mathematischer Grundkenntnisse. Die
Erscheinungsformen und der individuelle Ausprägungsgrad können sehr verschieden und
vielfältig sein. Eines haben betroffene Kinder und Jugendliche gemeinsam: Das Verständnis
der grundlegenden Logik der Zahlen und der mathematischen Operationen ist nicht oder nur
mangelhaft entwickelt.

 == Warum hilft Üben nicht? ==
Rechenschwäche ist nicht die Folge von Konzentrationsschwäche oder mangelndem logischem
Denkvermögen, sie resultiert weder aus Dummheit noch aus Unwilligkeit. Sie ?wächst? sich
auch nicht ?aus?: Der Versuch, rechenschwachen Kindern und Jugendlichen aktuellen
Schulstoff durch Förderstunden, Nachhilfe und häusliche Übungen zu vermitteln, muss
scheitern, da hier gänzlich Unverstandenes eingeübt wird.

Solches Üben ist nicht nur sinnlos und eine Qual für Kind und Eltern, es trägt zudem zu
einer sekundären Neurotisierung bei. Muss ein Kind Unverstandenes eintrainieren, reagiert
es auf die eigenen, vergeblichen Bemühungen häufig mit Lernabneigung und Matheangst, die
sich zu fächerübergreifender Lernunlust und allgemeiner Schulangst ausweiten können.

Charakteristische Symptome der Rechenschwäche:
– Rechnen bleibt häufig ein stetes, stures Abzählen
– mühsam Eingeübtes ist nach Kurzem vergessen
– es wird Unnötiges berechnet (nach 7+8=15 wird 7+9 erneut ausgezählt; 8–8 wird gezählt)
– Schlussfolgerungen sind nicht möglich (3+4=7; danach wird 13+4 neu "durchgezählt")
– Rechenerleichterungen können nicht eingesetzt werden (nach 3+4=7 wird 7–4 neu
abgezählt)
– die Grundrechenarten werden verwechselt
– Einsatz von eigenen, oft selbst erfundenen Rechenregeln (wie z. B. 10+10=200, 7+7 =
17)
– Zahlendreher/Zahlreversionen (z. B. 24 statt 42)
– Unverständnis unseres Stellenwertsystems (z. B. 30+25=82; 20+5=70)
– Malfolgen werden gedichtgleich aufgesagt
– falsche Lösungen werden nicht erkannt; Produktion von "Traumergebnissen" (200 : 2 = 1)
– Platzhalteraufgaben (analytische Aufgaben wie z. B. x ? 4 = 6) können nicht gelöst
werden
– bei Textaufgaben zeigt sich völliges Unverständnis (willkürliche Verknüpfung von
Zahlangaben)
– rechnerischer und praktischer Umgang mit Größen (Länge, Gewicht, Geld und Zeit) gelingt
nicht
– Lernblockaden/Verweigerung und psychosomatische Störungen als Folge ständigen
Versagens

 == Diagnose der Rechenschwäche ==

Die Diagnose der Rechenschwäche muss es leisten, die individuellen Denkwege der Schüler
offenzulegen, denn Rechenschwache haben sich in ihrem Unverständnis oft falsche
Strategien im Umgang mit Zahlen und Rechenoperationen angeeignet.

Die Methode der qualitativen Fehleranalyse ermöglicht es, die Quellen der Rechenfehler
schrittweise einzugrenzen, bis sich ein individuelles Defizitbild, das persönliche
Fehlerprofil, ergibt. Es liefert die Basis für einen speziellen Therapieplan, mit dem die
diagnostizierten Defizite systematisch behoben werden. Wir setzen hierfür das
Förderdiagnoseverfahren QUADRIGA (Qualitative Diagnose Rechenschwäche im
Grundlagenbereich Arithmetik) nach Dr. Wehrmann ein. Unser Diagnoseprogramm schließt
Eltern- und Lehrerberatung sowie ein ausführliches Gutachten mit ein.

 == Rechenschwäche-Therapie ==

Unsere als Einzel- oder Doppeltherapie durchgeführte Lernintervention orientiert sich an
der Lernausgangslage des betroffenen Schülers. In Form einer integrativen Lerntherapie
wird von uns ein spezieller Therapieplan erstellt und eingesetzt. Ausgehend von den
individuell ausgeprägten Eigenarten und Störungen des Lernprozesses werden angemessene
Lehr- und Lernformen gewählt und in der Lerntherapie dynamisch angepasst. Eine in die
Therapie integrierte Verlaufsdiagnose überprüft die erzielten Lernfortschritte.

Mathematische Lerninhalte bauen sachlogisch aufeinander auf. In unserer zentralen
Interventionsform, dem therapeutischen Lerndialog, wird gesichert, dass der Schüler die
mathematischen Argumente – aufbauend auf seiner Lernausgangslage – in ihm adäquaten
Schritten nachvollzieht. Diesen Dialog führen mathematisch und pädagogisch-psychologisch
ausgebildete Lerntherapeuten, die die mathematischen Grundlagen individuell differenziert
darlegen können.

 == Rechenschwäche-Prävention ==

Die Grundlagen des mathematischen Begreifens werden in den ersten beiden Schuljahren
geschaffen, daher kommt den allerersten Lernschritten große Bedeutung zu. Eine
Rechenschwäche kann frühestens Mitte des zweiten Schuljahres diagnostiziert werden. Um
die Ausbildung einer möglicherweise drohenden Rechenschwäche zu verhindern, bieten wir
zwei therapeutische Instrumente der Lernbegleitung an:

* Präventionsdiagnose zur Untersuchung des Begreifens des mathematischen Schulstoffs in
der ersten Klasse,
* Lerntherapeutische Frühbegleitung bei Verdacht auf eine künftige Ausbildung von
Rechenschwäche.

 == Fortbildungsangebote des IML ==

Wir machen es uns zur Aufgabe, alle beruflich mit diesem Thema konfrontierten Pädagogen,
Mediziner und Psychologen über die Bedeutung der Früherkennung, die Möglichkeiten der
Prävention und die wirksame Förderung rechenschwacher Schüler zu informieren:
 * öffentliche Vorträge und Veranstaltungen,
 * Schulvorträge in Fach-/Gesamtkonferenzen,
 * ganztägige (Lehrer-)Fortbildungen und
 * Studientage an Schulen/Ausbildungsstätten.

Wünschen Sie eine Veranstaltung an Ihrer Schule oder Ihrer Einrichtung, so sprechen Sie
uns bitte an.


Institut für Mathematisches Lernen

Beratungs- und Forschungseinrichtung zur Diagnose, Therapie und Prävention der
Rechenschwäche

Wissenschaftliche Leitung: Dr. Michael Wehrmann
Pädagogische Leitung: Inga Diop

38100 Braunschweig, Steinweg 4 (Haltestelle Rathaus)
Telefon 05 31-12 16 77 50, Telefax 05 31-12 16 77 59

Homepage: http://www.zahlbegriff.de

Unsere telefonische Fachsprechstunde: Dienstag bis Donnerstag von 12.00 bis 14.00 Uhr
(nicht in den niedersächsischen Schulferien). Zu diesen Zeiten können Sie sich von einem
Lerntherapeuten telefonisch beraten lassen. Wir rufen Sie auch gerne zu anderen Zeiten
zurück.

Schwerpunkte

Diagnostik, Therapie und Frühförderung bei Rechenschwäche - Dyskalkulie - Arithmasthenie -
Rechenstörungen in der Region Braunschweig, Wolfenbüttel, Wolfsburg, Salzgitter, Gifhorn
und Helmstedt.

Besondere Methoden

Qualitative Förderdiagnostik zur Lernstandsanalyse und integrative Dyskalkulietherapie

Ausbildung

Rechenschwäche Dyskalkulie Rechenstörung Diagnostik Lerntherapie Beratung Prävention
Fortbildung

Dr. Michael Wehrmann bietet Ihnen Hilfe bei folgenden Symptomen / Problemen

Rechenschwäche Rechenschwaeche Dyskalkulie Rechenstörung Arithmasthenie
Teilleistungsstörung Mathestörung Mathematikstörung Diskalkulie

Alle Artikel von Dr. Michael Wehrmann

03.04.2008 Dyskalkulie
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