Traumdeutung

Datum:
16.06.2007 - 28.07.2007
Ort:
8054 Graz (Österreich)
Anbieter:
Ruhdorfer und Ruhdorfer KEG Renate Ruhdorfer
Preis:
120.00 EUR
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Traumdeutung

Mehr als alles ander beschäftigte uns Menschen an unseren Träumen seit jeher die Deutung
ihrer so merk-würdigen, aber auch schlecht erinnerbaren und in Erinnerung behaltbaren
Inhalte. Obwohl sie uns im Wachleben rückblickend seltsam und unrealistisch erscheinen,
lassen sie uns aber nicht los. Sie werden als ungemein real erlebt. Trotz unaufhebbarer
Ungewissheit empfinden wir sie zugleich als bedeutungsvoll.

Unsere Träume scheinen einen lebenspraktischen Bezug zu haben. Ihre Botschaften können
einen entscheidenden Informationsgehalt für die Richtung und Weichenstellung unserer
individuellen Entfaltung enthalten. Sowie für unseren aktuellen Handlungsbedarf.

Träume verstehen sich nicht von selbst. Wach geworden sind sie für uns weder mental noch
kommunikativ unmittelbar anschlußfähig an das Tagesleben. Trotz dieser
Schwerzugänglichkeit und ihrer beinahe unmöglichen adäquaten Beschreibbarkeit haben Träume
auf uns eine emotionalisierende Wirkung. Einige nötigen uns, sich mit ihnen stärker zu
beschäftigen.

Erinnern des Traumes bedarf dann einer kommentierenden Ergänzung. Ergriffensein drängt
uns zu seinem Mitteilen an ein Gegenüber, um ihn aus der Aura des Geheimnisvollen, des
Rätselhaften zu befreien. Die Traummitteilung genügt sich jedoch nicht selbst, sie richtet
sich an einen Vertrauten, der mit uns eintritt in einen reflexiven Dialog über das mentale
Geschehen im Traum.

Unser Traum ist jedoch nicht nur ein rätselhaftes und flüchtiges Ereignis, das "am Morgen
rasch zerrinnt", weshalb man die nächtlichen Sinneseindrücke oft nur fragmentarisch
rekapitulieren kann. Zudem ist er schwer mitteilbar. Private innere Ereignisse lassen sich
schwer in Worte fassen, zumal, wenn sie ein seltenes und unvertrautes Geschehen
darstellen. 

"Verständigung über den Traum wird zur dialogischen Suchbewegung von Selbstfremdheit zu
punktueller Selbstaneignung...  Traumbericht und Traumanalyse sind Geschwister: eines
gehört verwandtschaftlich zum anderen." (Brigitte Boothe)

War der Träumer aufwachend mit dem Einbruch des schwer Sagbaren alleine, so ist er es im
Gespräch mit einem Dialogpartner nun nicht mehr. Sich anvertrauend gewinnt er die
emotionale Teilnahme und die Resonanzbereitschaft seines Gegenübers. Dieser wird
Weggefährte in unbekanntem und unsicherem Gelände. Beide haben sich auf des Rätsels Spur
gemacht...

Aus einem Gespräch über den Traum kann dabei ein Traumgespräch werden. Finden die
Gesprächspartner die richtige Richtung? Werden sie fündig im Voranschreiten? Werden sie
durch die Fundstücke bereichert, sodass sie diese behalten wollen? Oder lasse sie diese
liegen, da sie fühlen, dass von diesem Traum noch bessere Bedeutungen gefunden werden
können?

Obwohl nach moderner Auffassung Träume keine direkte Prophezeiung mehr darstellen, so
können sie doch von existenzieller Bedeutung sein für Wachstum, Heilung oder Reifung in
unserer persönlichen Zukunft. Immerhin hat Schlafforschung bewiesen, dass jenes Zentrum in
unserem Gehirn, welches sich mit künftiger Problemlösung beschäftigt, in den Traumphasen
um dreißig Prozent stärker durchblutet ist als wenn wir uns am Tage mit Lösungen für
unsere Zukunft beschäftigen.

Bitte melden Sie sich bis zum 10.06.2007 an.

Folgende Anmeldeformen werden vom Veranstalter akzeptiert:

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.pantarhei-zentrum.at/angebote_detail190.htm

 
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