Mikrowellenstrahlung
28.03.2007
Ein Artikel von Markus Schmidt
Die Schädlichkeit von Mikrowellennahrung
Durch Mikrowellenstrahlung wird ein hochfrequentes Wechselstromfeld erzeugt, die Wassermoleküle des bestrahlten Objektes in Bewegung bringt. Durch bis zu 5 Milliarden Schwingungen pro Sekunde wird innerhalb des Objektes eine Reibungshitze erzeugt, die es von innen heraus erhitzt.
Die "normale" Zubebreitung von Lebensmitteln verfährt genau entgegengesetzt, da hier die Wärme an der Oberfläche zugeführt und durch die Wärmeleitung ins innere des Produktes geleitet wird.
Durch diese Bestrahlung werden die Nahrungsmoleküle zerstört, was zur Folge hat, das neue, in der Natur unbekannte, Verbindungen entstehen. Da unser Körper diese radiolytisch-chemischen Verbindungen nicht kennt, ist es für ihn tote Nahrung.
Der schweizer Umweltbiologe Dr. H. U. Hertel machte 1989 an der Universität von Lausanne den Vorschlag, eine Untersuchung durchzuführen, die sich mit den Auswirkungen von mikrowellenbehandelter Nahrung auf den menschlichen Organismus beschäftigt. Die Studie erbrachte den Beweis, daß im Blut von Probanden, die Mikrowellennahrung zu sich genommen hatten, unmittelbar auffällige Veränderungen festzustellen waren. Die Autoren beschrieben diese als zum Teil hochsignifikant und zogen daraus den Schluß, daß hier der Beginn eines pathologischen Prozesses, wie zum Beispiel bei der Entstehung von Krebs vorlag.
Diese Studie förderte folgenes zu Tage
Alle Hämoglobin und Cholesterin Werte gingen zurück, die Anzahl der Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) veränderte sich beträchtlich. Bei normal zubereiteter Nahrung war das nicht der Fall. Hertel entdeckte auch einen wichtigen Zusammenhang zwischen der Menge der Mikrowellenenergie, mit der die Testnahrung bestrahlt worden war, und der Helligkeit von Bakterien im Blut, die man unter einem speziellem Licht aufhellen kann. Man konnte daraus schlussfolgern, dass die Mikrowellenenergie an die Menschen weitergegeben wird, die Mikrowellennahrung gegessen haben. Außer diesen Effekten fand Hertel auch nicht-thermische Effekte, die zu einer Beschädigung der Zellmembran führen. Beschädigte Zellen werden nun eine leichte Beute für Viren, Schimmel und andere Mikroorganismen. Die natürlichen Reparaturmechanismen von Zellen werden damit auch zerstört, was diese letztendlich zwingt, auf eine "Notstandsversorgung" umzuschalten. Statt Wasser und Kohlendioxid herzustellen, produzieren die Zellen dann Wasserstoffperoxyd und Kohlenmonoxyd. In solch einer Situation, so Hertel, kommt es zu einem Gärungsrozess.
Die Reaktion der Schweizer Autoritäten und der Industrie auf diese Untersuchung, war dass man Hertel vor Gericht brachte und wegen unfairem Wettbewerb anklagte. Trotz Versuche, ihm seinen Mund zu verbieten, steht Dr. Hertels Untersuchung weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg experimentierten auch die Russen mit Mikrowellenöfen. Der U-S-Forscher William Kopp, der eine Vielzahl Ergebnisse Russischer und Deutscher Forschung zueinander brachte, wurde deshalb verfolgt (Journal of Natural Sciences, 1998; 1: 42-3). Die nachfolgenden Effekte wurden von den Russischen Teams beobachtet:
Aufgewärmtes Fleisch im Mikrowellenöfen, geeignet für menschlichen Verbrauch verursachte:
- D-Nitrosodiethanolamin (ein bekannter Krebserreger)
- Destabilisation von aktiven biologischen Eiweißverbindungen
- Eine Verbindung mit der Radioaktivität in der Atmosphäre
- Krebserregenden Stoffe in Eiweiß-hydrolisat-Verbindungen in Milch und Körnern
- Mikrowellenstrahlung verursachte auch eine Änderung der Glucoside und Galactoside in tiefgefrorenem Obst, wenn es auf diese Art und Weise aufgetaut wird
- Mikrowellen ändern auch die Verdauung von Alkaloiden innerhalb kürzester Zeit
- Krebserregende freie Radikale werden gebildet, besonders in Wurzelgemüse
- Einnahme von Mikrowellennahrung verursacht einen höheren Prozentsatz krebsartiger Zellen im Blut
- Durch die chemischen Veränderungen der Nahrung entstehen Störungen im Lymphsystem und ein Verfall der Kapazität des Immunsystems
- Die unstabile Verdauung von Mikrowellen-Essen führt zu generellen Verdauungsstörungen
- Diejenigen, die Mikrowellennahrung aßen, litten statistisch gesehen, im höheren Maße an Magen- und Eingeweide-Krebs; in Verbindung mit einem allgemeinen Verfall von Zellewandgewebe. (Perceptions, 1996; May/June: 30-3.)
Mikrowellenöfen waren in Rußland bis 1976 nicht erlaubt, das Verbot wurde aufgehoben nach der Perestrojka.
Die US-Behörde für Strahlenschutz NCRP gab Ende der 80er Jahre bekannt, daß bei Kindern von Frauen, die Mikrowellengeräte bedienen, eine erhöhte Mißbildungsrate auftrat. In Tulsa, Oklahoma, starb 1991 eine Patientin an einem anaphylaktischen Schock, nachdem sie bei einer Transfusion Vollblut erhalten hatte, das im Mikrowellenofen erwärmt worden war. Offenbar hatte sich das Blut unter der Bestrahlung derart verändert, daß es für den Organismus der Patientin tödlich war.
Annegret Bohmert erwähnte in einem Vortrag folgenden Versuch: Wasserproben wurden im Mikrowellengerät und mit anderen Kochenergiequellen erwärmt und wieder abgekühlt. Mit den verschiedenen Proben wurden Getreidekörner benetzt und das Keimen beobachtet. Nur das mit Mikrowellen erwärmte Wasser brachte das Getreide nicht zum Keimen.
In einer englischen Studie wurden Katzen ausschließlich mit Kost (auch Wasser) aus der Mikrowelle gefüttert - dabei konnten die Tiere aus den verschiedensten Nahrungsangeboten frei wählen. Sie starben ausnahmslos innerhalb eines Monats. Sie sind verhungert, obwohl sie sich komplett überfressen konnten.
Besonders gravierend erwies sich Mikrowelleneinfluss bei Milch. Hier entstanden Aminosäureveränderungen in den Proteinen, die bei konventioneller Erwärmung nicht zu beobachten waren. Die Mikrowellen spalteten Milcheiweiße in Aminosäuren, die in der Natur nicht vorkommen. Besonders D-Prolin und cis-D-Hydroxiprolin waren signifikant erhöht. In biologischem Material liegt normalerweise linksdrehendes L-Prolin vor. Lubec et al. warnten davor, daß diese Isomere in körpereigene Peptide und Proteine eingebaut werden könnten und damit zu strukturellen, funktionellen und immunologischen Veränderungen führen könnten. D-Prolin wurde zudem im Tierversuch als neurotoxisch beschrieben.
Zwei britische Wissenschaftler berichteten, daß definierte Portionen von Kartoffelbrei um so niedrigere Temperaturen im Inneren aufwiesen, je höher deren Salzgehalt war. Die Autoren kamen zu dem Schluß, daß hohe Ionenkonzentrationen in den zu erwärmenden Materialien zum großen Teil die elektromagnetischen Strahlen im Mikrowellenherd bereits an der Oberfläche abfangen. Das würde erklären, warum im Mikrowellenherd erhitzte (salzreiche) Fertiggerichte außen schon kochen, während sie innen noch kühl sind. Als Folge davon drohen Vergiftungen durch Salmonellen und Listerien, wenn beispielsweise Hühnerfleisch ungenügend durchgegart wird.
Eine Untersuchung von Mikrowellenhaushaltsgeräten in den USA hat Ende der 80er Jahre gezeigt, daß aus den Koch-, Auftau- und Grillgeräten auch bei geschlossener Türe bis zu einem Viertel mehr an Strahlungsintensität frei wird, als die von der Elektroindustrie übernommene Sicherheitsgrenze von 10 mW/cm2 vorschrieb. Bei einem Warentest mußten von 30 Mikrowellenöfen allein 24 als zu gefährlich ausgesondert werden. Die Leckstrahlungen dieser Geräte erreichten bis zu 20 mW/cm2.
Ohne weiteres kann somit eine Hausfrau dadurch, daß sie Tag für Tag vor einem unsichtbaren Strahlenleck ihres Kochgeräts steht, einen Augenschaden erleiden, wenn der Ofen in Gesichtshöhe angebracht ist; sie könnte möglicherweise sogar erblinden.
Quelle: wahrheitssuche org
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Kommentare zu Mikrowellenstrahlung
von: Nicole Kolofik
26.10.2007 08:52 Uhr
Danke für Ihren Artikel, er hat mich sehr überzeugt, daß ich keine Mikrowelle kaufen werde. Insbesondere da ich 3 Kinder habe. Vielen Dank!
von: Marianne Herbst
11.11.2007 05:28 Uhr
Für eine kleine regionale Zeitung schreibe ich monatlich einen Artikel unter der Rubrik "Alternative Gesundheitsberatung". Für Dezember zum Thema Schädlichkeit von Handy und Mikrowelle. Dieser Artikel war mir eine gute Hilfe. Herzlichen Dank.
von: Eduard Weis
27.02.2008 09:02 Uhr
Ich bin leider ganz anderer Meinung und finde die Ansichten, die hier verbreitet werden, sehr übertrieben. Ich habe ja kein Problem damit wenn jemand denkt, dass Mikrowellen schädlich sind, doch sollte man sich nicht einfach auf das verlassen was einem aufgetischt wird, sondern sollte sich auch ein Mal über andere Meinungen informieren.
Zu Anfang bin ich noch mit den Ausführungen einverstanden. Mikrowellen versetzen unter Anderem Wasser Moleküle in Schwingung, was durch Reibung zu einer Temperaturerhöhung führt. Temperatur ist eigentlich nur Bewegung der Atome in einem Gegenstand(Je höher die Temperatur eines Körpers ist, desto größer ist die mittlere Geschwindigkeit aller Teilchen des Stoffes, aus dem der Körper besteht). Die Schwingung der Mikrowellen bei der üblichen Frequenz hat nicht genug Energie um eine chemische Reaktion hervorzurufen. Daher stimme ich schon ab dem 3. Abschnitt mit meiner Meinung nicht mehr überein.
Zu den wissenschaftlichen Ergebnissen, die Sie hier liefern bleibt nur zu sagen, dass ich mich leider nur auf aktuelle Werte beziehen kann, da ich auf Grund meines Alters die Mikrowellen von 1989 nicht kenne. Mag sein, dass jene durch fehlendes Wissen schädlich waren, doch sollte der heutige Standard nur in seltenen Fällen gefährlich werden. Ein Fall wäre selbst an der Mikrowelle zu schrauben, sodass man durch die hohe Spannung und niedrigen Widerstände eine tödliche Packung Strom abbekommt. Eine andere Möglichkeit wäre den Körper direkt und ohne Schutz durch Seitenwände oder spezieller Scheibe den Strahlen auszusetzen(führt zu schweren Verbrennungen).
Die nächsten wissenschaftlichen Ergebnisse sind wieder alt und werden von mir daher nicht weiter beurteilt, doch der Versuch mit dem Wasser und den Getreidekörner sollte nicht mehr (falls überhaupt jemals) funktionieren. Gerne würde ich das selbst einmal testen, aber nach meinem jetzigen Wissen werden Strahlen nicht gespeichert und verändern gerade Wasser nicht, im Grunde ist jedes Sonnenlicht schädlicher für Nahrung (Vitamine sterben in der Sonne).
Der Versuch mit der Katze ist das schlimmste von allen. Warum müssen Katzen sterben nur um einen kräftigen Beweis zu haben, aber natürlich würde ich nicht mit einfachen Werteargumenten um mich schlagen um Sie schlecht da stehen zu lassen, hier argumentiere ich mit Erfahrung: Wenn ich mir etwas zu Essen aufwärme gebe ich die Reste schon mal meinem Kater, der sich darüber jedes Mal sehr freut, verhungern würde er eher wenn ich ihm nur das eklige Dosenfutter geben würde(natürlich nur ein Scherz mit dem Katzenfutter).
Mit Milch und Kartoffelbrei kenne ich mich nicht so aus, ich weiß nur dass es anbrennt wenn es zu lange in der Mikrowelle ist, deswegen auch hierzu keine weiter Ausführung möglich.
Das unsichtbare Strahlenleck und das erblinden einer Hausfrau finde ich das lächerlichste von Allem. Ein minimales Strahlenleck könnte oberhalb und unterhalb der Tür in dem kleinen Spalt auftreten und nur in ungefährlichen Mengen. Die Seitenwände und die Tür schützen vor dem Austreten der Strahlen. Ein dünnes Blech reicht nämlich schon aus. Im Glas der Tür ist ein enges Geflecht aus Blech durch das man durchsehen kann, da sichtbares Licht noch hindurch kommt, aber die Mikrowellenstrahlung nicht mehr. Ob man nun blind wird wenn man seine Augen ungeschützt den Strahlen aussetzt will ich nicht bestreiten, doch sollte dies im Normalfall nicht möglich sein.
Alles in allem soll mein Kommentar nur Aussagen, dass man sich auf keinen Fall auf nur einen Text verlassen kann um eine Meinung zu bilden, man sollte sich auf jeden Fall auch mit anderen Meinungen beschäftigen. Genau deshalb habe ich auch kein Problem damit wenn jemand meine Ausführungen anzweifelt, aber ich habe Meinungen beider Seiten der Mikrowellenproblematik betrachtet.
von: Eduard Weis
27.02.2008 09:31 Uhr
Und bevor ich vergesse ein paar Quellen:
http://www.microwavecooking.com/de/Microwave_Radiation.htm
http://www.mikrowellenstrahlung.de/
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=977924068&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=977924068.pdf
Damit mein Text nicht sofort als Einzelmeinung abgestempelt wird.
von: Gerd Rosskopf
11.03.2008 01:37 Uhr
Aus meiner Sicht ist der Artikel nicht objektiv geschrieben und verunsichert unnötig die Bürgerinnen und Bürger, die sich ernsthaft über eine weitere Strahlengefahrenquelle (neben Handy, DECT-Telefonen, etc.) informieren möchten. Wer im Physikunterricht aufgepasst hat weiß, dass die Mikrowellenstrahlung selbst keine molekularen bzw. chemischen Strukturveränderungen hervorrufen kann. Die Energie der Mikrowellen-Photonen ist etwa um den Faktor 1000 zu klein, um unter Normalbedingungen ionisierend wirken zu können. Eduard Weis hat bereits zu den Artikel Stellung genommen - ich stimme ihm voll und ganz zu! Das sinnlose \"Experiment\" mit den Katzen zeigt ja ganz deutlich, dass Tierversuche nicht 1:1 auf den Menschen übertragbar sind.














