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Stressbewältigung mit Medikamenten


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01.07.2009

Ein Artikel von Sandra Sopp-Ehlting

Stressbewältigung mit Medikamenten – die unscheinbare Suchtgefahr

Gerade Menschen in Führungspositionen sind oft immensem Druck ausgesetzt. Der Griff zum Medikament ist da nur eine trügerische Lösung. Denn schnell ist man in eine Abhängigkeit gerutscht. Lösungsorientierte Beratung kann hier heraus helfen.

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Leitende Positionen in Unternehmen sind oft mit über großen Erwartungen an die Menschen verbunden, die sie bekleiden.

Bis zu 70 Arbeitsstunden pro Woche sind eher der Normalfall, als die Ausnahme.

Hinzu kommen überdurchschnittlicher Leistungsdruck, Dauerstress und -anspannung, Reizüberflutung und ständiger Zeitdruck. Erschwerend ist darüberhinaus, dass regenerative Phasen wie Freizeit und Privatleben meist viel zu kurz kommen. Dafür ist eben einfach keine Zeit.

Um in solchen Situationen funktionsfähig zu bleiben ist die Einnahme von Pharmaka auf den ersten Blick der leichteste Weg. Besonders tückisch ist dies jedoch deshalb, weil es vom Umfeld des Betroffenen meist nicht wahrgenommen wird. Der Konsum von Pharmaka ist sozial unauffällig.

Mit Medikamenten funktioniert das Leben leichter, man ist den Erwartungen nun gewachsen. Sie sedieren oder wirken antriebssteigernd und das auch noch ohne Nebenwirkungen. So glaubt man gerne.

Ein teuflischer Trugschluss.

Laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist Medikamentenabhängigkeit die 2. häufigste Sucht nach Alkoholmissbrauch in unserem Land. Dabei ist manchem, der ständig Medikamente einnimmt u.U. gar nicht bewusst, dass er sich bereits in einer Abhängigkeit davon befindet.

Aller spätestens wenn sich Entzugserscheinungen beim Absetzen des jeweiligen Medikamentes einstellen, sollte dringend professionelle Hilfe aufgesucht werden, um ernsthafte gesundheitliche Schäden zu vermeiden.

Lösungsorientierte Beratung kann Sie auf diesem Weg begleiten und unterstützen.

In der lösungsorientierten Beratung wird der Fokus ausschließlich auf die vom Klienten positiv erlebten Ereignisse gelegt. Dies mit dem Ziel, sie zu verstärken und schrittweise ein Gefühl dafür zu schaffen, wie gut sich die Lösung des Problems anfühlt. Auf langwierige Analysen dessen, wie es zu dieser Situation gekommen ist, wird ausdrücklich verzichtet um schnell und erfolgreich zu den gewünschten positiven Ergebnissen zu kommen.

Lösungsorientierte Beratung ist somit ein Ansatz, der sich positiv in die Zukunft richtet und Wege aufzeigt, wie jeder zu seinem Lebensglück findet und seine Träume und Visionen verwirklichen kann.

Gerade in Zeiten der Krise den Blick entschlossen nach vorne zu richten und die eigene Zukunft aktiv und zur eigenen Zufriedenheit gestalten zu lernen – dafür ist lösungsorientierte Beratung prädestiniert.

Sandra Sopp-Ehlting RESULTS! Die Praxis für lösungsorientierte Beratung

Fachgerechte, diskrete Einzel- und Paarberatung, Unterstützung bei Erziehungsproblemen, Fragen zu Alkohol- und Führerscheinverlust und Mobbing am Arbeitsplatz, Hilfe bei gesundheitsschädigendem Dauerstress und anhaltender Überbelastung im Beruf, Karriere- und Führungskräftecoaching.

RESULTS!

Weitere Informationen:
http://www.beratungspraxismünchen.de/

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Kommentare zu Stressbewältigung mit Medikamenten

von: Martin Winkler http://web4health.info/de/answers/somatic-menu.htm

09.08.2009 09:02 Uhr

Medikamente erscheinen die schnellste und allgemein verfügbare Lösung bei emotionalem Schmerz durch den Stress. Leider ist es so, dass vielfach auch die professionellen Helfer nicht eine Innensicht in das Erleben der Betroffenen und die Entwicklung der Problematik haben. Die gutgemeinten Ratschläge sind dann eher neue Nackenschläge. Häufig sind es immer und immer wiederkehrende emotionale Verletzungen, die sich wiederholen bzw. im Beruf oder Familie in einer Belastungssituation zu Tage treten. Hier kann die Medikation nur betäuben, nicht lösen. In Einzelfällen können aber beispielsweise SSRI-Antidepressiva eine Hilfe sein, die auch kein Abhängigkeitspotential haben.


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