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Traumata und Persönlichkeitsstörungen

26.05.2008

Ein Artikel von Charlotte Spitzfaden-Born

Auszug aus der Facharbeit Charlotte Spitzfaden-Born /Juni 2006 Seite 37/43

In den vergangenen Jahren wurden die finanziellen Mittel im Bereich der Familienhilfe und Jugenhilfe immer weiter reduziert. Immer mehr Familien können sich kostenintensive Privattherapien nicht mehr leisten, weil das Realeinkommen paralell zu den Realbelastungen weiter sinkt.

Gestalt - Familientherapie:

Entwicklungsmöglichkeit für Eltern und Prävention für Kinder und Jugendliche

...........

Menschen mit Traumata und PKST stellen eine besondere Herausforderung für die Gesellschaft dar. Unter dem Aspekt der Entstehungsgeschichte dieser Störungen und deren Weitergabe innerhalb der kleinsten Zellen unserer Gesellschaft, den Familien, bekommen sie meiner Meinung nach nicht die Beachtung, die sie erfahren sollten. Im Bereich der psychosomatischen Erkrankungen nehmen sie einen hohen Prozentsatz ein, und es entstehen somit hohe Kostenaufwendungen für das Gesundheitssystem und die sozialsysteme. prüventionsarbeit und spezifische Therapien erfolgen im günstigsten Falle in einem frühen Stadium.

Unsere Kinder und Jugendlichen machen auf den erhöhten Bedarf aufmerksam, indem sie unsihre Probleme zeigen. Immer mehr Kinder wachsen in Armut auf und somit in Verhältnissen, die durch Perspektivlosigkeit und Lebensangst der Eltern geprägt ist. Dioe Anzahl von Gewalterfahrungen ist immens. Längst reicht dieses Problem über die sozial schwächer gestellten unserer Gesellschaft hinaus, denn auch Jugendliche aus gut situierten Familien haben heute auf Grund von Patchwork-Systemen, Erwerbsnormadentum oder Chancenlosigkeit am Arbeitsmarkt nur noch eine prekäre Perspektive für ihren eigenen Lebensweg vor sich. Heutige Generationen entwickeln sich in weiten Teilen angepasster, ängstlicher und unsicherer.

Realangst ist zum täglichen Begleiter geworden, wir haben uns daran gewöhnt.

Wenn wundert da der hohe Anstieg von Angsterkrankungen? Menschen, die mit dem überleben beschäftigt sind, begehren nicht auf, dazu bleibt kaum Zeit und Energie. Die Politik hat an den richtigen Schrauben gedreht, um einen ihr genhmen Status quo zu sichern. Da wundert es kaum, dass Politiker trotz des Expertenwissens über die Langzeitauswirkungen von Taumata  des Kindesalters für die spätere persönlichkeitsentwicklung und die biographischen Entfaltungsmöglichkeiten, das Problem ausblenden oder schlicht ignorieren. Es wird heiter weiter gesprart im sozialen Sektor!

Es besteht dringender Handlungsbedarf. Präventionsarbeit sollte immer Vorrang haben vor Schadensbekämpfung.

Es geht um nicht weniger als um die Zukunft unserer Gesellschaft, um unsere Ressourcen, unsere Kinder. Das Beste sollte uns hierfür gerade gut genug sein.

............

Charlotte Spitzfaden-Born

CSB Consult

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