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Bio- Elektronische -Terrain - Analyse

22.03.2008

Ein Artikel von Rudolf Hege

Bio- Elektronische -Terrain - Analyse

nach Prof. Louis Claude Vincent

 

 

BE-T-A – die Bio-Elektronische Terrain-Analyse ist eine Methode mit der das ”Biologische Terrain”, also das innere Milieu eines Organismus bestimmt wird. Gesundheit und Krankheit folgen in ihrer Entwicklung bestimmten Messwerten, welche an Körperflüssigkeiten: Blut, Speichel und Urin zu messen sind.

Der französische Hydrologe Prof. Louis Claude Vincent untersuchte im Auftrag der französichen Regierung den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Krebserkrankungen und der Trinkwasserqualität. Dabei entdeckte er interessante Zusammenhänge zwischen bestimmten Messgrößen (pH-Wert, Leitfähigkeit) und dem Entstehen bestimmter Krankheiten.

Während die moderne Klinik grobe Störungen im Säuren-Basen-Haushalt mit dem pH-Wert, dem Kohlendioxidpartialdruck pCO2 und einer metabolischen Komponente misst und erkennt, wendet sich Vincent’s Bioelektronik an die zunächst latenten Stoffwechselstörungen, die mit einer Messung des pH-Wertes, des elektrischen Potentials, dem so genannten rH2-Wert und dem spezifischen Widerstand R gegenüber dem elektrischen Strom aufgedeckt werden können.

Die Messwerte lassen sich mit Hilfe der energetischen Quantifikation und einer elektronischen Faktorenberechnung auswerten und im so genannten Bioelektronigramm nach Vincent graphisch darstellen.

Bei der Bioelektronik nach Prof. Vincent werden die drei Parameter pH-Wert, rH2-Wert und R-Wert von Blut, Speichel und Urin gemessen. Anschließend werden diese 9 Messwerte mit geeigneten Formeln rechnerisch ausgewertet und in ein Diagramm eingetragen. Was ja heutzutage durch moderne Rechner keinerlei Probleme mehr darstellt.

BE-T-A eignet sich auch für eine wissenschaftliche Beurteilung von Medikamenten, ob diese für den Einzelnen positiv wirksam oder nachteilig sind, ob man Nebenwirkungen erwarten kann usw. Auch Wasserproben, Getränke, Lebens- und Genussmittel lassen sich bioelektronisch messen und beurteilen, ob sie gesund, geeignet, minderwertig oder gar abträglich für den Genus und Verbrauch sind.

 

Für den Patient werden z.B. folgende Fragen damit beantwortet:

  • Besteht für mich auf irgendeiner Ebene die Veranlagung für ein krankhaftes oder gar chronisches Geschehen?
  • Befindet sich mein Körper mit all seinen Körperflüssigkeiten noch in einem gesunden Terrain?
  • Wie ist es um mein Immunsystem hinsichtlich belastender Toxine - (Gifte) bestellt?
  • Wie ist meine momentane Abwehrlage gegenüber Krankheiten?
  • Wie hoch ist mein biologisches Leistungspotential?
  • Stimmt mein momentanes Lebensalter mit dem Zustand meines jetzigen biologischen Körpers überein, oder bin ich biologisch viel älter oder jünger, als ich wirklich bin?
  • Müssen meinem Organismus irgendwelche Vitalstoffe zugeführt werden?
  • Muss ich vielleicht meine Lebensweise in Bezug auf Eß- und Trinkgewohnheiten, Stress, Rauchen usw. verändern?

Der Patient bekommt durch das Bioelektronikgramm all diese Fragen präzise beantwortet, vor allem ohne Warten auf irgendwelche Laborergebnisse! Ideal ist die Methode auch als Verlaufskontrolle der Therapie („geht es in die richtige Richtung?“)

Die Messwerte in der BE-T-A:

1.       pH-Wert - bestimmt den Säuren-Basenhaushalt

2.       rH2-Wert - Redoxpotential -Grad der Reduktion oder Oxidation

3.       R-Wert - elektrischer Widerstand - Maß unseres Mineralstoffhaushaltes

 

Der pH-Wert ist der “magnetische Faktor” einer Lösung und ist ein Maß für die Wasserstoffionen- bzw. Protonenkonzentration. Er dient der Bestimmung der Alkalinität bzw. der Azidität einer Flüssigkeit. Er stellt damit das Säuren-Basenverhältnis der betreffenden Lösung dar. Im Bereich der pH-Wert-Skala die von 0 – 14 reicht, bedeutet “0” stark sauer – bei “7,07” herrscht Neutralität, während bei “14” die höchste Alkalinität vorhanden ist.  Der ideale Blut-pH-Wert liegt bei 7,34. Speichel-pH-Wert bei 6,5 und im Urin bei 6,8 liegen.

Der rH2 –Wert ist die elektrische Komponente einer Lösung und ist ein Maß für die vorhandenen freien Elektronen in der Lösung und damit ein Maß für die Oxidations- bzw. Reduktionsfähigkeit einer Lösung. Er zeigt das Elektronenpotential bei einem definierten pH-Wert an. Eine Oxidation bedeutet entweder Sauerstoffaufnahme – aber auch Elektronenverlust bzw. Elektronenmangel, während Reduktion Sauerstoffabgabe bzw. Sauerstoffverlust – aber auch Elektronengewinn bzw. Elektronenüberschuss bedeutet. Gleichzeitig ist er aber auch ein Maß für den Sauerstoff- bzw. den Wasserstoffpartialdruck der Lösung. Die Skala geht von “0” (maximaler Wasserstoffpartialdruck) bis 42 (maximaler Sauerstoffpartialdruck). Der Neutralwert liegt bei 28 hier sind der Partialdruck des Wasserstoffes gleich dem des Sauerstoffes. Die biologischen Idealwerte für Blut, Speichel und Urin liegen von 22-24.

Die Elektronenzahl befindet über die Reaktionsfähigkeit der einzelnen Moleküle. Eine verminderte Elektronenzahl verlangsamt die Reaktionsfähigkeit der Moleküle bis hin zur Ablagerung nicht reagibler Substrate in das Fett- und Bindegewebe des Körpers. Es kommt darauf an, ein gestörtes Terrain durch diätetische Maßnahmen und ev. Substitution von fehlenden Elektronen, vor allem durch Verbesserung der Sauerstoffverwertbarkeit, soweit in die Norm zurückzuführen, dass somit den Krankheiten der Nährboden weitgehend entzogen wird. Was wir unbedingt beachten müssen ist, dass durch Konservierungsvorgänge unserer Lebensmittel, zu viele Elektronen zu Gunsten der Oxidierung und der damit bezweckten Verbesserung der Haltbarkeit entzogen werden. Dadurch reagieren diese Nahrungsbestandteile im Darm nur biochemisch eingeschränkt und können daher nicht optimal verstoffwechselt werden. Der Körper scheint gegenüber diesen nicht reagiblen Substanzen, eine Aversion zu entwickeln, die sich zunehmend entsprechend der Disposition des Einzelnen als Unverträglichkeit bzw. Allergie ausdrückt.

Mittels dieses rH2 –Wertes können in hervorragender Weise chemische Verunreinigungen und Sterilisationsmethoden kontrolliert bzw. überwacht werden. Vor allem bei unseren Trinkwässern ist dies von größter Wichtigkeit.

Der R-Wert repräsentiert den spezifischen, elektrischen Widerstand einer Flüssigkeit, d.h. den Gehalt einer Lösung an komplexgelösten Elektrolyten. Ist der R-Wert niedrig, so bedeutet das, dass viele Elektrolyte in der Lösung enthalten sind. Je höher dagegen R ist, umso weniger sind Elektrolyte in einer Lösung enthalten. Mit dieser physikalischen Messgröße R, lassen sich also korrekte Aussagen über Unter- bzw. Übermineralisierung einer jeglichen Flüssigkeit und damit auch im Organismus machen. Vor allem können darauf Rückschlüsse gezogen werden, ob und wie weit eine normale Mineralstoffreorptionsfähigkeit des Körpers besteht. Auch ob Schlackenstoffe ausgeschieden werden können oder ob sie als rückvergiftende Belastungen im Körper verbleiben, kann uns der R-Wert zeigen. Gute Trinkwässer sollen z.B. einen Widerstand von > 6.000 Ohm haben, um wirklich als “Entgiftungs- bzw. Ausleitungsmittel” zu dienen.

Mit diesen drei physikalischen Messparametern kann nun generell jedes Terrain, das eines Menschen, das von Substanzen wie Wasser und anderen Flüssigkeiten, von Lebensmitteln, Arzneimitteln, usw., bestimmt werden.

 

 

Was bedeutet nun biologisches Terrain?

Jedes biologische System und damit jedes Lebewesen benötigt für sein gesundes Wachstum ein ganz bestimmtes biologisches Terrain. Das bedeutet einen ganz bestimmten Nährboden in welchem es optimal gedeihen kann. Eine Blume benötigt ein anderes Terrain als ein Pilz, so beispielsweise besondere Boden- oder Lichtverhältnisse, einen anderen Feuchtigkeits- oder Nährstoffbedarf, veränderte Temperaturbedingungen, usw. Auch Bakterien und Viren können sich ebenfalls nur in einem für sie ganz spezifisch geeigneten Terrain ausbreiten und fortpflanzen.

Auch der menschliche Körper hat ein ganz bestimmtes Terrain, welches sich je nach Lebensumständen verändern kann und für eine jeweilige Krankheitsdisposition ausschlaggebend ist. Jede Krankheit hat ein mehr oder weniger bekanntes Terrain.

Nur wenn dieses spezifische Terrain vorhanden ist, kann eine entsprechende Krankheit im menschlichen Körper entstehen bzw. hat eine Chance, sich in diesem Organismus auszubreiten. Das bedeutet, dass unser ganzer Körper einen „Nährboden“ für eine Krankheit darstellen kann.

Prof. Vincent war davon überzeugt: “Entziehe der Krankheit ihren Nährboden und die Krankheit stirbt ab!”

Die Feststellung dieses biologischen Terrains durch Messung der bereits genannten drei Parameter ist die Grundlage für alle biologischen und medizinischen Betrachtungen und Erwägungen, Therapieansätze, Verlaufskontrollen, vorbeugende Maßnahmen usw. Vincent hat uns damit bewiesen, dass es das Terrain ist, welches den Verlauf einer Krankheit bestimmt. Es gibt einen relativ engen Bereich, innerhalb dessen sich das Leben abspielt auch für Viren, Mikroben, diverse Krankheiten und Krebs.

Ziel und Aufgabe der Bio-Elektronik nach der Methode Vincent ist es, das biologische Terrain messtechnisch zu erfassen, um anschließend durch Wahl einer geeigneten Therapie der Krankheit den Nährboden zu entziehen. Damit ist die Methode Vincent eine wissenschaftliche Vorgehensweise, welche die Erkenntnisse der alten Humoralpathologie mit modernen Techniken bestätigt: Bleibt das biologische Terrain gesund, so bleibt auch der Mensch gesund!

Weitere Informationen:
http://www.institut-biophysikalische-medizin.de/download/BETA.pdf

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