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acht wichtige Zuckerstoffe

04.01.2008

Ein Artikel von Irmgard Gräf

Die acht Zuckerstoffe

 

 

 

die „süßen“ Werkzeuge des Körpers

 

 

 

 

 

 

Zucker? Zucker macht dick, hyperaktiv und krank. Stimmt das?

 

 

Der Wissenschaft ist bereits seit vielen Jahren bekannt, dass der menschliche Organismus für den Erhalt der Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden Zuckerstoffe benötigt. Diese acht unterschiedlichen Zucker sind essentiell, wovon Glukose im Haushaltszucker nur einer davon ist.

 

 

 

 

 

Mit einem Zucker beginnt unser Leben, da Zuckerstoffe über die Befruchtung einer Eizelle entscheiden. Wenn ein Spermium diese eine reife Eizelle trifft, beschnuppern sich die beiden, prüfen, so zusagen ob die „Chemie“ stimmt. Erst wenn das Spermium die gleiche Zuckerkombination auf den Rezeptoren der reifen Eizelle findet, dann dockt es an dieser Stelle an und gibt seine DNS (genetische) Information in die Eizelle. Kaum befruchtet, beginnen sich die Zellen zu teilen. Wir sprechen vom Wunder des Lebens.

 

 

 

 

 

Was sind Zuckerstoffe?

 

 

 

Zuckerstoffe werden auch Glykonährstoffe genannt. Das Wort „Glyko“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „süss“. Glykonährstoffe gehören korrekterweise zu den Kohlenhydraten und werden als eigene Klasse von Vitalstoffen bezeichnet. In der Natur kommen 200 Kohlenhydrate vor, während sie Forscher lediglich acht dieser Kohlenhydrate im menschlichen Organismus identifizierten. Diese finden sich als Zuckerstoffe auf den menschlichen Zelloberflächen und dienen der Kommunikation. Die Wissenschaftler der Königlichen Gesellschaft für Medizin (RSM, Royal Society of Medicine) in London erklärten im Jahr 2000 Glykonährstoffe als

 

 

„von vitaler Bedeutung für korrekte Kommunikation von Zellen, Membranen, Enzymen, Antikörpern, Hormonen, Bindungen, Signalen in allen biologischen Systemen.“

 

 

 

 

 

 

Diese acht Glykonährstoffe sind für einen korrekten Kommunikationsablauf essentiell und heißen:

 

 

 

 

 

Glukose, Galaktose, Mannose, Fukose, Xylose, N-Azetylglukosamin, N-Azetylgalaktosamin, und N-Azetylneuraminsäure (auch NANA oder Sial-Säure genannt).

 

 

 

 

 

Weltweite Studienergebnisse beschreiben die Aufgaben der Glykonährstoffe.

 

 

 

 

 

Glukose

 

Hauptvorkommen in: Muttermilch, natürlichen Kohlenhydraten, vorrangig Getreide, Haushaltszucker, Honig, Baumharze wie Gellanbaum, Traganthbaum, Heilpilzen.

 

 

 

 

 

Glukose fördert Kraft, Ausdauer und Willensstärke. Diese Faktoren tragen zur Stabilisierung des Immunsystems bei. Ein gesundes Immunsystem steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Ein chronisch gestörter Glukose-Stoffwechsel kann zu Depression, Anorexie, Bulimie, Morbus Alzheimer, Diabetes, etc. führen. Ein gesunder Körper kann Glukose in die anderen sieben Glykonährstoffe konvertieren.

 

 

 

 

 

Mannose

 

Hauptvorkommen in: Muttermilch, Aloe vera, Heilpilzen, tropischen Pflanzen

 

 

 

 

 

Mannose trägt zur Aktivierung der zellulären Abwehr durch Produktion von Antikörpern und Zytokinen bei. Jedem Krieger Alexander des Großen stand eine Aloe vera Pflanze zur Verfügung. Diese wurde bei Verletzungen, entzündeten inneren Organen und Gelenken und vor allem zur Überwindung stressbedingter Belastungen eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Galaktose

 

Hauptvorkommen in:  Muttermilch, Milchprodukten, Aloe Vera, Harzen von Bäumen wie Gellanbaum, Traganthbaum, Heilpilzen, Pflanzen, Krustentieren.

 

 

 

 

 

Galaktose ist wichtig für die gesunde Entwicklung des Säuglings, für die Wundheilung, wirkt entzündungshemmend. Es unterstützt die Kalziumaufnahme und das Langzeitgedächtnis.

 

 

 

 

 

Fukose

 

Hauptvorkommen in: Muttermilch (reichlich), in der Uralge Undaria pinnatifida, in Harzen bestimmter Bäume (Traganthbaum), Heilpilzen.

 

 

 

 

 

Fukose scheint im Besonderen zur Stabilisierung und Regulierung der körpereigenen Abwehrkräfte beizutragen, vor allem im Knochenmark. Der gesunde Aufbau des Knochenmarks ist bei Säuglingen und während Regenerationsphasen wichtig. Die Fukose-Stoffwechselvorgänge sind bei Diabetes, Krebs und bei Hauterkrankungen gestört.

 

 

 

 

 

Xylose

 

Hauptvorkommen in: Harzen bestimmter Bäume (Traganthbaum), Uralge Undaria pinnatifida, Heilpilzen, besonderen Früchten.

 

 

 

 

 

Xylose hat einen süßenden Effekt ohne kariesbildende Eigenschaften und wirkt minimal auf den Insulinhaushalt. Lymphzellen und alle schleimhautabhängigen Körpersysteme antworten auf Xylose.

 

 

 

 

 

N-Azetylneuramin Säure

 

Hauptvorkommen in: Muttermilch, Säften bestimmter Bäume (Lärche), besonderen Pflanzen.

 

 

 

 

 

N-Azetylneuramin Säure ist wichtig zur Körpersaftoptimierung wie z.B. des. Blutes und der Lymphen. Weiterhin ist es für eine aktive Gehirnfunktion, Gehirnentwicklung, Gehirnregeneration und die Zirbeldrüsenaktivität notwendig.

 

 

 

 

 

N – Azetylglukosamin

 

Hauptvorkommen in: Muttermilch, Harzen bestimmter Bäume (Traganthbaum), Uralge Undaria pinnatifida, Heilpilzen.

 

 

 

 

 

Ergebnisse veröffentlichter Studien weisen häufig auf einen sehr geringen GlNAc -Spiegel (bitte Erläuterung) bei Diabetes, verschiedenen Krebsarten, HIV, Allergien, Dermatitis, Bronchialentzündungen, Pilzinfektionen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder Gelenkentzündungen hin.

 

 

 

 

 

N – Azetylgalaktosamin

 

 

Hauptvorkommen in: Harzen bestimmter Bäume (Gellanbaum, Traganthbaum), Uralge Undaria pinnatifida, geringfügig in Nahrung.

 

 

 

 

 

Es ist für unsere Gedächtnisleistung und das Immunsystem wichtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Information ist alles. Warum müssen Zellen kommunizieren?

 

 

 

 

 

 

Zellen kommunizieren, um alle Funktionen des Lebens zielgerichtet durchführen zu können, damit es dem gesamten Organismus einfach gut geht. 

 

 

 

 

 

Bei Zellen geht es um:

 

 

·    Nahrung – für effiziente Leistung

 

 

·    Reinigung – Ausscheidung von Abfallprodukten und Fremdstoffen

 

 

·    Unterstützung – während körperlicher Aktivität und Anspannung

 

 

·    Identifikation – Strukturaufbau, Funktion und Immunerkennung

 

 

·    Regelung – Überwachen und Regeln des Systemgleichgewichtes

 

 

·    Verteidigung – Erkennung und Abwehr von Viren und anderen Erregern oder ganz einfach „Körperfeindliches“

 

 

 

 

 

Wie kommunizieren Zellen?

 

 

 

Zur Verdeutlichung kann man sich die molekulare Kommunikationssprache (Code) wie unsere eigene geschriebene Sprache vorstellen. So wie diese vier verschiedene Formen zu vielen verschiedenen Buchstaben und diese wiederum zu Tausenden von Wörtern kombiniert werden können, kombinieren sich die verschiedenen Glykonährstoffmoleküle in unserem Körper zu vielen „Wörtern" der Zellerkennung und bilden das umfangreiche Vokabular der Zellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

So signalisiert die Zelle ihre Basis-Bedürfnisse

 

 

 

 

 

reinige mich

 

 

schau mich an

 

 

repariere mich

 

 

verteidige mich

 

 

gib mir Nahrung

 

 

reguliere mich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist in dieser Kommunikation nur eine Form fehlerhaft (hier z.B. fehlt der lila Querstrich), kann dies zu Missverständnissen und folglich fehlerhaften Aktivitäten führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie acht Zuckerstoffe das Betriebssystem garantieren

 

 

 

 

 

 

Wir werden mit einem intakten Kommunikationssystem und den dazu gehörenden Zuckerstoffen geboren. Der Körper ist darauf angewiesen, dass wir Zuckerstoffe über die Nahrung aufnehmen. Für den Fall, dass das einmal nicht so in der Fülle geschieht, setzt ein Notfallprogramm ein. Der Körper baut Glukose in die restlichen Zuckerstoffe um. Nur so funktionieren die ca. 600 Mrd. Zellen in einem komplexen Organismus. Zuckerstoffe halten max. 10 Tage die Kommunikation der Zelle aufrecht. Ein Mangel an diesen natürlichen Substanzen führt zu Störungen des Wohlbefindens.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stellen wir uns vor, jeder Mensch auf diesem Planeten würde ein Handy besitzen. Theoretisch könnten wir hiermit mit jedem Menschen kommunizieren und jegliche Nachricht übermitteln, ob es sich um eine Arbeitsanleitung handelt, oder einer freundlichen Nachfrage bis zu einem bevorstehenden Angriff – weil wir kommunizieren können. Dazu gehören ein funktionierendes Handy, ein korrektes Netz und die individuelle Telefonnummer der Person. Erst mit der richtigen Nummer erreichen wir den korrespondierenden Empfänger, wir können die Stimmung, die Dringlichkeit und die Anfrage erfassen; wir können empfangen und senden. Im menschlichen Körper stellen die Zuckerstoffe die Nummer oder den Code dar. Solange die richtigen Zuckerstoffe auf dem Rezeptor (wie die Telefonnummer für das Handy) angebracht sind, solange klappt der Erkennungs-, Funktions- und Abwehrvorgang.

 

 

 

 

 

Zuckerstoffe sind eine Nahrungsklasse für sich, daher weder Vitaminen,  Mineralien, Proteinen, Fetten, Heilpflanzen, Hormonen, homöopathischen Essenzen oder Enzymen zuzuordnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Natur ist perfekt. Wo kommen Zuckerstoffe vor?

 

 

 

 

 

 

Die Natur stellt uns alle Lebensstoffe zur Verfügung vom ersten Moment unseres Lebens an bis weit in ein schönes Alter hinein. Mit der Muttermilch beginnt die Lebens-Nahrung. Wie kein anderes Lebensmittel in der Natur enthält die Muttermilch fünf der wichtigsten Glykonährstoffe. Muttermilch ist wichtig für den Aufbau eines starken Immunsystems, für Gehirnentwicklung, Knochenwachstum, Wundheilung, stabiles Nervensystem, Feinmotorik und Lebensperspektive.

 

 

Die heutige Ernährung der meisten Menschen hat sich jedoch in den letzten 30 Jahren mit zunehmender Industrialisierung stark gewandelt. Die veränderte Qualität des Bodens und der darauf wachsenden Lebensmittel, grüne Ernte, lange Transportwege, Weiterverarbeitung führten zu einer Verringerung des, Nähr- und Vitalwertes. Viele Menschen sind ausserdem bequem, ernährungsfaul und müssen tagein tagaus einem weitaus größeren Stress standhalten.

 

 

 

 

 

Glykonährstoffe waren früher in vielfältiger Form Teil der täglichen Nahrung. Die Menschen aßen rohe Wurzeln, Pilze, Hülsenfrüchte, Getreide, schlürften frische Säfte und kauten Baumharze. Die Natur beschenkt uns mit Pflanzen, die reich an gesunden Zuckerstoffen sind, wie frische Pilze, Knoblauch, Kokosnussfleisch, Sellerie, Kastanien, Tomaten, Bohnen, Feigen, Erbsen, Amaranth, Baumsirup, Yamswurzel, Manniok und Ähnliches – reif geerntet und roh verzehrt natürlich. Viele schon im Altertum bekannte Heilpflanzen enthalten Zuckerstoffe. So ist z. B. die signifikante Wirkkomponente in der Aloe Vera Pflanze ein Komplex aus Glykonährstoffen, vorrangig Mannose.

 

 

 

 

 

Im rohen Zustand, sonnengereift und frisch aus dem Garten ist der Zuckerstoffgehalt am höchsten. Jede Verarbeitung reduziert den Nährwert gravierend. Hochwertige Glykonährstoffe finden sich auch in Fleisch und Fisch, allerdings nur, wenn Fleisch und Fisch roh verzehrt werden. 

 

 

 

 

 

Der Körper ist von Natur aus so angelegt, dass er sich selbst aufbauen, regenerieren, reparieren, schützen und verteidigen kann, wenn er die seiner Natur entsprechenden Bausteine bekommt. Glykonährstoffe sind solche „Bausteine“. Die Natur stellt sie uns perfekt zur Verfügung. So bleibt nur eine Frage, die sich ein jeder selbst beantworten muss: „Was gebe ich meinem Körper, um Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden für ein langes Leben zu erhalten oder zu stabilisieren?“

 

 

 

 

 

Glykonährstoffe aus natürlichen Quellen gewonnen geben dem heutigen, geforderten Menschen wertvolle Hilfe. Es gibt in Deutschland inzwischen Glykonährstoffe natürlichen Ursprungs als Nahrungsergänzungsmittel in höchster Qualität in Pulver-, Kapsel- und Tablettenform.

 

 

 

 

 

Eine dynamische Zell-zu-Zell-Kommunikation sorgt dafür,

 

 

-                       dass Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe dort ankommen, wo sie gebraucht werden,

 

 

-                       dass Therapien leichter und bleibender wirken,

 

 

-                       dass die Harmonie im gesamten Körper fühl- und sichtbar ist.

 

 

 

 

 

Das Wissen um die Glykonährstoffe gibt Hoffnung auf gesunde Kinder, stabile, lang anhaltende Gesundheit, Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter und natürliche Lebensqualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

Acht Zuckerstoffe sind die lebenswichtigen süßen Werkzeuge des Körpers

 

 

 

La dolce vita!

 

 

 

 

 

 

Bücher zu diesem Thema:

 

 

 

 

 

Gesunde Zucker Dr. Emil Mondoa und Mindy Kitei ISBN 3-934647-66-9
„Test für Test konnten wir nachweisen, dass diese Zuckernährstoffe u.a. Cholesterin reduzieren, Muskelmasse aufbauen, Körperfett abbauen, Allergiesymptome bereinigen, Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Psoriasis und Diabetes heilen.“  Gesunde Zucker – die süßen Heiler  

 

 

 Heilende Zucker - Gesund durch Glykonährstoffe, Josef Pies Kirchzarten, VAK ISBN 3-935767-45-5, 70 Seiten

 

 

 

Bei "Zucker" denkt man meist an raffinierten Zucker - doch Zucker ist nicht gleich Zucker! Tatsächlich gibt es "essenzielle" Zucker, die eine wichtige Rolle in unserem Immunsystem und bei unzähligen Stoffwechselvorgängen spielen. Sie stärken die Infektabwehr, beugen Stress vor und haben einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf bei Krebs, Rheuma, Hauterkrankungen u.v.a.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die fehlenden Nährstoffe“ Dr. Steve Nugent Soet-Int. GbR 2006

 

 

Dieses Buch gibt leicht verständliche Antworten
- was Glykonährstoffe sind * warum wir Glykonährstoffe brauchen
- was die Aufgabe der Glykonährstoffe ist * wo Glykonährstoffe vorkommen * warum einige Menschen schneller gesund werden als andere

 

 

 

 

 

Irmgard Maria Gräf

 

 

Gesundheitsberaterin RFA, Stoffwechselexpertin,

 

 

traditionelle und alternative Ernährungswege

 

 

Goldbergstrasse 24

 

 

97078 Würzburg

 

 

0931/8808338

 

 

E-Mail castellovita@web.de

 

 

 

 

 

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