Übergewicht - Insulinresistenz
18.02.2011
Ein Artikel von Elke Rintermann
Übergewicht- Insulinresistenz- ZuckerkrankheitInsulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es wird freigesetzt sobald Kohlenhydrate gegessen oder getrunken werden.
Das Insulin funktioniert wie ein Schlüssel, öffnet die Pforten, um die Zuckermoleküle in die Zellen zu lassen. Bei der Zuckerkrankheit (Diabetes) kann das Insulin nicht genügend Zucker in die Zellen hinein schleusen, wodurch der Blutzuckerwert im Blut steigt.
Bevor es aber zur Zuckerkrankheit kommt, ist eine lange Zeit die Rede von Insulinresistenz. Darunter versteht man ein vermindertes Ansprechen der Zellen auf das Hormon Insulin.
Bei der Insulinresistenz reagieren vor allem die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe weniger empfindlich dem Insulin gegenüber.
Der Blutzuckerwert steigt. Als Reaktion kommt es zu einer gesteigerten Insulinausschüttung.
Die Zellen reagieren nicht mehr auf das ständige Zuviel an Insulin im Blut.
Das Übergewicht nimmt weiter zu, weil zuviel Insulin im Blut kein Fett mehr verbrennen lässt, womit ein Teufelskreislauf geboren ist.
Übergewicht ist ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung von Insulinresistenz.
Um Gewichtsreduktion unter einer geringen Aufnahme von Kohlenhydraten zu fördern und einer Insulinresistenz entgegenzuwirken, sollte man eine Kohlenhydratmahlzeit (Abendessen) durch eine eiweißreiche Alternativmahlzeit ersetzen.
Somit steigt die Insulinausschüttung im Blut weniger an und Fett kann verbrannt werden.
Um einer Insulinresistenz vorzubeugen oder zu verringern muss die Ernährung geändert werden.
Des weiteren gibt es eine Vielzahl von orthomolekularen Substanzen, die wissenschaftlich gezeigt haben, sich vorteilhaft bei einer Insulinresistenz auszuwirken.
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