Per Mausklick in die Supervision
08.10.2006
Ein Artikel von Florian Klampfer
Onlinesupervision im Hinblick auf Fallbesprechungen aus der Onlineberatung ist sinnvoll, zumal die auftauchenden Fragestellungen, welche häufig nur im Kontext des Mediums nachvollziehbar sind, durch das gleiche Medium besprochen werden, in dem sie auch entstanden sind. Angefangen von der schriftkommunzierten Fall-darstellung, dem reduzierten Gefühlsaudruck bis hin zu den Interventionen bietet dieses Medium vielfältige und onlinespezifische Arbeitsmethoden. Allerdings ist es ? neben den beschriebenen Grenzen ? auch wichtig, immer wieder ein Gegengewicht zur "virtuellen Welt" herzustellen und wieder "Bodenhaftung" zu spüren, was haupt-sächlich in der face-to-face-Beratungssituation möglich ist. Somit stellt die Onlinesupervision eine eigenständige und hilfreiche Möglichkeit dar, die eigene Arbeit kontextnah zu betrachten und zu hinterfragen, sofern sie zielgerichtet und eventuell ergänzend zur Live-Supervision eingesetzt wird.
Weitere Informationen:
http://www.e-beratungsjournal.net/zus_0105.htm#klampfer
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