Rauchfrei in drei Schritten - Mentales Training und Energiearbeit für ein Leben als glücklicher Nichtraucher

Rauchfrei in drei Schritten - Mentales Training und Energiearbeit für ein Leben als glücklicher Nichtraucher

Stellen Sie sich vor, jemand klingelt an Ihrer Tür, präsentiert Ihnen eine leere Plastiktüte und schlägt Ihnen Folgendes vor: „Sie kriegen von mir diese Plastiktüte und geben mir dafür 10.000 Euro“. Diesem Menschen hätten Sie wohl höchstens einen Vogel gezeigt. Von Zigaretten abhängig zu sein, ist genau das: Sich auf diesen Deal eingelassen zu haben. Richtig: Es ist völlig absurd. Das Rauchen befriedigt die Sucht nicht, es erzeugt sie. Und doch fallen so viele Menschen auf diese „leere Plastiktüte“ herein.

Manche Raucher, die meinen Flyer in die Hände bekommen, haben bei dem Wort „Raucherentwöhnung“ möglicherweise Angst. Sie sagen sich: „Da gehe ich lieber nicht hin, sonst muss ich ja mit dem Rauchen aufhören“. Nicht bei meiner Methode. Ich gehe schrittweise vor und lasse dem Raucher so viel Zeit, wie er braucht, um an den Punkt zu kommen, dass er das Rauchen als überflüssig empfindet. Es darf also vorerst weiter gequalmt werden. Mein System ist eine Mischung aus mentalem Training und Energiearbeit. Die wichtigsten Punkte meines Entwöhnungsprogramms möchte ich im Folgenden vorstellen. Nur Mut! Ich habe es auch geschafft!

Zunächst möchte ich nicht davon sprechen, „mit dem Rauchen aufhören“ sondern „ein glücklicher Nichtraucher werden zu wollen“. Das Fundament für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung ist eine glasklare Entscheidung, so wie bei einer Hochzeit. Man würde auf die Frage, ob man denn wirklich heiraten wolle, auch nicht antworten: „Sagen wir zu fünfzig Prozent“. Entweder man heiratet oder nicht. Etwas dazwischen gibt es nicht. So ist es auch mit dem Nichtraucherdasein: Entweder man strebt es von ganzem Herzen an – oder eben nicht. Die Entscheidung ist das einzige, wo Gott uns ganz alleine lässt. Für alles andere gibt es Unterstützung.

Schritt 1: Bewusstwerdung

Das Nichtraucherdasein muss für den Raucher so attraktiv sein wie ein Glas Wasser für den Verdurstenden in der Wüste. Sprich: Je höher der Leidensdruck, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem Nichtrauchen auch klappt. Und hier setzt das erste Training an: Machen Sie sich bewusst, wie sehr Ihnen das Rauchen schadet. Ich meine damit nicht die abschreckenden Fotos von Lungenkrebs oder Raucherbein. Das hat keinen Bezug zu Ihrem realen Leben. Sie müssen die Nachteile des Rauchens am eigenen Leibe und an der eigenen Seele spüren.

Dazu empfehle ich, das Rauchen in einem ersten Schritt von anderen sinnlichen Genüssen wie Kaffee oder Alkohol zu trennen. Sie dürfen rauchen, aber Sie konzentrieren sich dabei ganz und gar auf die Zigarette. Fragen Sie sich zum Beispiel: „Was gibt mir die Zigarette?“ oder „Was tue ich mir da eigentlich an?“. Achten Sie ganz bewusst darauf, wie es schmeckt, wie es riecht, wie es sich anfühlt, wie Sie dasitzen oder -stehen. Beobachten Sie die Auswirkungen des Rauchens auf Ihr Leben, zum Beispiel Husten, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, geringere körperliche Belastung, soziale Probleme – etwa mit einem nichtrauchenden Partner oder Kollegenkreis. Machen Sie sich bewusst, dass Sie sich in einem mentalen Gefängnis befinden. Sie sind im Alltag unfrei, weil Sie ständig an die nächste Zigarette denken müssen. Rauchen ist eine Abhängigkeit, und abhängig zu sein ist das Gegenteil von Freiheit.

Zum einen beobachten Sie also die negativen Aspekte des Rauchens – Sie können sie auch aufschreiben. Zum anderen widmen Sie Ihrem Körper und seinen Bedürfnissen verstärkte Aufmerksamkeit. Unser Körper ist ein wundervolles Werkzeug, und er hat natürliche Bedürfnisse, die befriedigt werden wollen. Aber kein Kind kommt auf die Welt mit dem Bedürfnis zu rauchen. Sie können sich also fragen: „Was sind die wahren Bedürfnisse meines Körpers?“. Etwa Ruhe, Bewegung, Nahrung, Wasser, Berührung etc. Wenn Menschen zur Zigarette greifen, tun sie das oft in Stresssituationen, wenn die Bedürfnisse des Körpers unterdrückt werden sollen. Zum Beispiel, wenn Sie arbeiten müssen, obwohl Sie totmüde sind. Die Zigarette soll helfen, den Arbeistalltag zu bewältigen – dabei raubt sie Ihnen in Wirklichkeit nur wertvolle Energie. Autogenes Training, Yoga, Qigong, Taj Ji oder andere Übungen können helfen, mehr Körperbewusstsein zu entwickeln.

Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass Sie durch das Rauchen möglicherweise ein für Sie zentrales Thema verdrängen. Klar: Solange Sie die Droge haben, brauchen Sie sich nicht auseinanderzusetzen. Ist die Droge weg, bleiben Sie mit sich selbst zurück. Und was machen Sie dann? Wenn das Rauchen keine Alternative mehr für Sie ist, müssen Sie sich auseinandersetzen. Ein Hinweis auf ein unterdrücktes Thema ist häufig die erste Zigarette. Wenn man weiß, warum man angefangen hat, so kann dies der Schlüssel zum Aufhören sein. Sollte im Zuge der Raucherentwöhnung ein solches Thema hochkommen, ist ggfs. professionelle Hilfe einzuholen.

Schritt 2: Visualisierung

Nachdem Ihnen klar geworden ist, dass es wirklich sinnlos ist, Ihr Geld, Ihre Zeit und Ihre Gesundheit für eine Sucht zu opfern, die Ihre Freiheit beschneidet, wenden Sie sich den schönen Aspekten des Programms zu. Wohlgemerkt: Auch in dieser Phase der Entwöhnung darf weiterhin geraucht werden. Vielleicht erinnern Sie sich noch an eine Zeit, in der Sie bestens ohne Tabak ausgekommen sind – etwa Ihre Jugend. Sie konnten feiern, Freunde treffen, lernen oder die Natur genießen – ohne Zigarette. Wenn es damals funktionierte, kann es auch heute funktionieren. Manche Raucher haben sehr früh angefangen und können sich kaum an eine rauchfreie Zeit erinnern. Das macht nichts: Wir haben Fantasie!

Malen Sie sich Ihr Nichtraucherdasein in den schönsten Farben aus und stellen Sie sich vor, was Sie alles machen und genießen werden. Sie wissen, dass Ihr Geschmacks- und Geruchsinn besser werden. Freuen Sie sich also auf sinnliche Genüsse: auf schöne Stunden in der Natur oder in Ihrem Garten, auf leckeres Essen, frisch gepresste Säfte, ein Wellnesswochende mit der besten Freundin und dergleichen. Im Rahmen der Raucherentwöhnung macht es manchmal Sinn, über eine Ernährungsumstellung zu sprechen. Wertvolle, nahrhafte Kost befriedigen den Körper weit mehr als Nikotin. Heilsam ist in jedem Fall ein sinnliches Hobby, zum Beispiel die Arbeit mit Aromaölen, Räucherstoffen oder duftenden Kräutern. Aber auch Malen, Singen oder Tanzen können uns viel Befriedigung geben.

Schritt 3: Entwöhnung

Allen Carr, der Autor von Endlich Nichtraucher beschreibt das Verlangen nach einer Zigarette als „Nikotinmonster“. Machen Sie sich klar, dass Sie dieses Monster selbst erschaffen haben und mit jeder einzelnen Zigarette am Leben halten. Entziehen Sie dem gefräßigen Biest sein Futter, wird es verhungern und sterben. Dann haben Sie Ihre Ruhe und müssen sich nicht mehr um „jemanden“ kümmern, der nichts als fressen will. Diese Vorstellung kann helfen zu erkennen, wie absurd die Raucherei in Wirklichkeit ist. Es ist wie ein Spielhalle, in der Sie immer nur verlieren – der Mann mit der leeren Plastiktüte eben.

Wenn Sie nun also entschlossen sind, ein glücklicher Nichtraucher zu werden, sollten Sie Folgendes wissen: Sobald Sie Ihre letzte Zigarette ausgedrückt haben, fängt das Nikotinmonster an zu jammern. Schon nach kurzer Zeit werden Sie wieder ein mehr oder weniger starkes Verlangen nach einer Zigarette verspüren. Rauchen ist immerhin eine Gewohnheit. Dieser Zustand des Verlangens dauert aber nicht ewig an. Halten Sie diesen Moment, der vielleicht nur wenige Minuten anhält, aus, vergessen Sie im weiteren Verlauf des Tages, dass Sie überhaupt rauchen wollten. Das Verlangen wird wiederkehren, mal stärker, mal schwächer. Der Trick ist, dem Nikotinmonster seine Nahrung zu verweigern – oder: dem Typen mit der Plastiktüte einen Vogel zu zeigen.

Erinnern Sie sich an Ihre „Hochzeit“, Ihr Jawort, dass Sie sich selbst voller Begeisterung gegeben haben, konzentrieren Sie sich auf Ihren Körper, beobachten Sie Ihre Atmung und fragen Sie sich: „Was braucht mein Körper jetzt wirklich?“. Sie haben durch autogenes Training oder andere Übungen gelernt, achtsam und liebevoll mit Ihrem Körper umzugehen. Schauen Sie sich um und fragen Sie sich ernsthaft: „Was soll schon geschehen, wenn ich jetzt nicht rauche?“. Natürlich: Nichts. Das Leben geht weiter und wieder vergessen Sie, dass Sie eben noch rauchen wollten. Mit der Zeit werden die Versuche unseres kleinen Dämons immer schwächer, weil er selbst an Kraft und Größe verliert. Und dann passiert das Wunder: Plötzlich spüren Sie für einen Moment eine Art Euphorie, als Ihnen klar wird, dass Sie tatsächlich nicht rauchen. Diese Empfindung merken Sie sich gut, falls doch wieder mal ein Rauchverlangen aufkommen sollte – etwa in einer Stressituation.

Um erfolgreich Nichtraucher zu werden, ist es gut, beschäftigt zu sein, um auf andere Gedanken zu kommen. Zu viel Freizeit oder Dauerstress sind gleichermaßen ungünstig. Haben Sie viel Zeit und wenig Arbeit, denken Sie möglicherweise öfter ans Rauchen. Unter Dauerstress hingegen haben Sie zu wenig Raum für Übungen und Selbstbeobachtung. Wenn man den Schritt ins Nichtraucherdasein wagt, sollte man nicht denken: „Ich vermisse etwas“ sondern: „Ich gewöhne mir etwas Neues an“. Anstatt seine Gedanken um etwas kreisen zu lassen, was nicht da ist, macht es mehr Sinn, mit dem zu arbeiten, was da ist: Zum Beispiel mit Ihren Empfindungen.

Halten Sie sich an die drei goldenen Regeln für ein glückliches Nichtraucherdasein: 1. Reduzieren Sie Ihren Tabakkonsum während der Entwöhnungsphase nicht, sondern hören Sie wild entschlossen schlagartig auf, nachdem Sie alle hier beschriebenen Übungen ausreichend trainiert haben. 2. Verwenden Sie keine Ersatzstoffe, wie Kräuterzigaretten, Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummis. Sie machen genauso abhängig wie Zigaretten. 3. Heben Sie keine Reste von Zigaretten oder Tabak in Ihrem Haushalt auf – für den „Fall“ – den gibt es nicht. Geben Sie sich nicht der Illusion hin, dass eine „gelegentliche“ Zigarette, etwa auf einer Party, Ihnen nichts ausmacht. Rauchen Sie nur eine einzige, sind Sie wieder drin in der Sucht.

In meiner Praxis als Heilerin begleite ich die Menschen zusätzlich mit energetischer Arbeit. Das kann helfen, Ängste oder Blockaden aufzulösen, Nervosität zu reduzieren und die Verbindung zum eigenen Körper zu verbessern. Wenn manchmal verdrängte Inhalte hochkommen, bin ich auch in diesem Fall eine Ansprechpartnerin für meine Klienten. Oftmals ist die Auflösung eines alten Themas sogar der Schlüssel zum erfolgreichen Schritt in ein glückliches Nichtraucherdasein. Denn „Sucht“ kommt von „Suchen“: Jede Sucht ist der Versuch, einen nichterfüllten Wunsch zu kompensieren. Machen wir uns diesen Wunsch bewusst, können wir uns daran machen, seiner Erfüllung entgegen zu streben. Dann besteht kein Grund mehr, ihn mit einer Droge zu unterdrücken.

Workshops zum Thema (je drei Termine):

10.10. + 24.10. + 7.11.2015, jeweils Sa 11-14 Uhr, Lotussaal, Naugarder Str. 5, 10409 Berlin (Prenzlauer Berg), Kosten: 75 €, Anmeldung erforderlich (s. Link oder 030/ 440 530 37)

oder

3.11. + 17.11. + 1.12.2015, jeweils Di 18:30 bis 21:30 Uhr, Haus am Mierendorffplatz, Mierendorffplatz 19, Berlin Charlottenburg, Kosten ab 50 €, keine Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen:
http://www.annapurath.com/veranstaltungen.htm

Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Anna Purath, Heilerin, , 10435 Berlin
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