Trauermonat November

Trauermonat November

Im November gedenken wir unserer Verstorbenen. An Allerheiligen und Allerseelen werden wir uns besonders der Vergänglichkeit bewusst. Die Gräber werden hergerichtet, vielleicht an diesen Tagen gemeinsam mit der Familie besucht. Der trübe Monat November passt zu unserer inneren Stimmung. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger - die Zeit der Dunkelheit ist angebrochen und breitet sich aus. 

Es ist wichtig, diese dunklen Seiten des Lebens wahrzunehmen. Sie nicht auf die Seite zu drängen. Nehmen Sie alle aufkommenden Gefühle wahr und lassen Sie sie zu. Trauer, Ohnmacht, Einsamkeit...sie gehören zu unserem Leben. Sie sind so oder so unser Begleiter, also geben wir ihm Raum und wertschätzen ihn. BEWUSST! Das ist entscheidend! Trauer ist wichtig, und wenn sie einen gesunden Rahmen erhält, wenn sie genügend Raum erfährt, dann kann sie kommen und gehen, wie die Nacht und der Tag, wie die Flut und die Ebbe...alles im Leben ist dynamisch und verläuft in Zyklen. 

Wichtig ist, dass Sie in Ihrer Traurigkeit nicht stecken bleiben. Wenden Sie sich und Ihren Verstorbenen bewusst zu. Dann können Sie sie auch wieder loslassen, in dem sicheren Wissen, immer einen Zugang zu ihnen zu haben.  

Schaffen Sie sich Atmosphäre: Gerade in den dunklen Monaten müssen wir bewusst gegensteuern und uns Lichtinseln schaffen. Mit Kerzen, Windlichtern, Laternen, Duftlampen usw. Verschönern Sie Ihr Heim mit angenehmen Lichtquellen und guten Düften. Das spricht unsere Sinne auf belebende oder auch beruhigende Art und Weise an. Es kann trösten, beruhigen, entspannen, Wohlbehagen auslösen und uns auffangen. 

Wenn die Trauer nicht mehr gehen will 

Haben Sie das Gefühl, dass die Trauer zu Ihrem ständigen Begleiter geworden ist, dass der Schmerz nicht nachlässt, die frische Wunde nicht vernarbt? Dann wäre möglicherweise eine persönliche Trauerbegleitung das Richtige für Sie. Ein Rahmen, in dem Sie sich bewusst der Trauer zuwenden, ein Rahmen aber auch, in dem Sie begleitet den Schmerz kommen lassen können und ihn bewältigen. Empathische und kompetente Begleitung können für eine gewisse Zeit der Bearbeitung wichtig sein. Wenden Sie sich an mich und lassen Sie uns darüber sprechen, wie ein Angebot für Sie aussehen kann.  

Trauer... Tränen... jahrelang... 

Bei meiner Arbeit als Trauerbegleiterin mache ich immer wieder die Erfahrung, dass Menschen sich jahrelang mit einer kaum auszuhaltenden Trauer durch das Leben schleppen. Sie kommen aus dem Weinen nicht mehr heraus und der Schmerz findet kein Ende. Eine solch große seelische Belastung kann durchaus auch körperliche Folgen haben. Schlafstörungen, Abgeschlagenheit, Verlust an Freude, Kopfschmerzen und vieles mehr. Die heftige Trauerreaktion kann sich auf das Familien- und Berufsleben auswirken, auf die Partnerschaft, auf Freundschaften...vieles kann darunter leiden. Vor allem aber leidet der Trauernde selber darunter. Vielleicht hat er sich schon so sehr an die Trauer als ständigen Begleiter gewöhnt, dass er gar nicht mehr weiß, wie ein Leben ohne diesen Schatten aussieht. Ohne diese Last auf den Schultern, die den Menschen immer bedrücken, beschweren und belasten. Gerne können Sie mich ansprechen, wenn ich Ihnen bei der Bearbeitung Ihrer Trauersituation helfen kann. Ich begleite Sie durch den Trauerprozess, denn (mit-)geteiltes Leid ist halbes Leid.

Wie kann mir eine Trauergruppe helfen?

"Ich glaube nicht, dass eine Trauergruppe das Richtige für mich ist", "Ich möchte mich nicht auch noch mit der Trauer der anderen Gruppenmitglieder beschäftigen", "Ich gehe seit dem Todesfall nicht mehr gern unter Menschen", "Ich glaube nicht, dass ich mich in einer Gruppe wohlfühlen würde", "Es ist mir peinlich, meine Gefühle vor anderen Menschen zu zeigen".

Wahrscheinlich könnte man noch viele weitere Sätze finden, weitere Gedanken und Zweifel von Trauernden aufgreifen, und doch zeigt die Erfahrung, dass Gruppen-gespräche, Kontakte zu Menschen in der gleichen Situation - also Mittrauernden - hilfreich und entlastend sein können. Keiner versteht den Trauerprozess besser als ein Mensch, der sich ebenfalls darin befindet. Keiner hat mehr Empathie als ein Mensch, der genau weiß, wie man sich in dieser Zeit fühlt, was einem gut tut und war man braucht. 

Diese Gespräche werden von mir moderiert, also geleitet, sodass sich niemand ausgeschlossen und überfordert fühlen muss. Der Trauerprozess in der Gruppe hat häufig eine sehr entlastende Funktion, man erlebt, dass es "Anderen genauso geht", dass "die Gefühle, die man hat, ganz normal sind", dass "einen Trauer immer wieder einholen kann", dass die Trauerphase "ein Ausnahmezustand ist", dass "man Trauer nicht willentlich beeinflussen kann"... Ein geschützter Rahmen unter Gleichgesinnten, ein Rahmen, in dem man gehalten wird und seiner Trauer Ausdruck verleihen kann. 

"Aber mein Verstorbener ist schon lange tot!" Kann mir eine Trauergruppe auch nach längerer Zeit noch helfen?

"Aber ich komme selbst mit der Trauer noch nicht zurecht!" Ist dann eine Trauergruppe überhaupt das Richtige? Oder ist es noch zu früh für mich? 

"Aber ich mag seit dem Verlust nicht mehr gerne aus dem Haus gehen!" Ist es trotzdem gut, wenn ich versuche, aktiv mit der Trauer umzugehen?...

Die Antworten auf alle drei Fragen lauten: Ja! Allerdings: Nicht uneingeschränkt und nicht für jeden. Trauer ist so individuell wie der Verlust, den man erlitten hat. Gerne erläutere ich Ihnen die Hintergründe in einem Vorgespräch, in dem wir gemeinsam überlegen können, ob die Trauergruppe derzeit das richtige Setting für Sie sein kann.

Weitere Informationen:
http://www.praxis-diemar-gmünd.com

Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Angelika Beck-Diemar, Heilpraktikerin für Psychotherapie, ,
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http://www.therapeutenfinder.com/therapeuten/psychotherapie-angelika-diemar.html

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