Schilddrüsenerkrankung Hashimoto - Ein Chamäleon in der Medizin

Schilddrüsenerkrankung Hashimoto - Ein Chamäleon in der Medizin

Schilddrüsenerkrankung Hashimoto - Ein Chamäleon in der Medizin

In den letzten Jahren haben Schilddrüsenerkrankungen stark zugenommen: Über- und Unterfunktion, Kropf, heiße und kalte Knoten, Morbus Basedow und Hashimoto-Thyreoiditis.

Die häufigste Schilddrüsenkrankheit ist heute die Hashimoto-Thyreoiditis Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper gegen das Organ gebildet werden. Hauptsächlich betroffen  sind Frauen (ca. 90%). Diese Erkrankung bleibt viele Jahre unerkannt und kann unterschiedlichste Beschwerden verursachen, die oft nicht zugeordnet werden können.

Die erste Phase beginnt oft mit Symptomen einer Überfunktion der Schilddrüse: Herzjagen, Durchfälle, Gewichtsabnahme bei gutem Appetit, Unverträglichkeit von Hitze, Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit. Manchmal fehlen augenscheinliche Symptome vollständig. Phase 1 dauert nur wenige Wochen an.

Die darauf folgende „stumme Phase“ kann mehrere Jahre dauern. Hier bildet der Organismus Antikörper (TPO-Antikörper), die sich an Schilddrüsenzellen andocken und deren Funktionen blockieren. Als Folge werden  wenige bis gar keine Hormon mehr von den betroffenen Bereichen produziert, bis allmählich eine Unterfunktion und eine Schrumpfung der Schilddrüse eintreten.

Hashimoto ist ein Clown, der in unterschiedlicher Gestalt daherkommt.

Die diagnostizierten Symptome werden schulmedizinisch auf herkömmliche Art behandelt: Mittels der Gabe von Schilddrüsenhormon. Hashimoto, die stille Entzündung der Schilddrüse, wird durch die Medikamente nicht beeinflusst, die Betroffenen sind lediglich hormonell besser eingestellt als ohne die Gaben.

Die auf Grund der Hashimoto-Thyreoiditis entstandene Unterfunktion entstanden ist, zeigt selten das traditionelle klinische Bild der Unterfunktion mit langsamem Puls, Verstopfung, Frieren, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Zyklusstörungen, Müdigkeit und Antriebsarmut. Im Gegenteil: Die Betroffenen leiden unter Herzrasen, Herzstolpern, Unruhe, gesteigerter Nervosität, Depressionen, Panikzustände, Schweißausbrüchen, Schlaflosigkeit, trockenen Schleimhäute, Gelenk- und Muskelschmerzen, Verhärtungen von Muskeln und Sehnen, Karpaltunnelsyndrom. Auch unerfüllter Kinderwunsch wird in Verbindung zu Morbus Hashimoto gestellt. Die Betroffenen fühlen sich schlecht, die Leistungsfähigkeit ist extrem geschwächt. Hashimoto imitiert Symptome anderer Erkrankungen, bislang ist unerforscht, warum nahezu jede/r Patient/in andere Symptome ausbildet. Hashimoto ist. bzw. wird zu einer ganzkörperlichen Erkrankung. Die veränderte Stoffwechsellage macht sie nicht nur zu einer Erkrankung der Schilddrüse, da der gesamte Organismus betroffen ist. Etwa 25% der Hashimoto-Patienten erkranken später an  weiteren Autoimmunerkrankungen, z.B. Diabetes Typ I, Vitiligo (Weißfleckenkrankeit), rheumatoider Arthritis, systemischem Lupus, Zöliakie (Darmerkrankung).

Ursachen? Vermutet wird die familiäre Belastung, doch dies reicht nicht aus um zu erklären, warum Hashimoto heute so häufig vorkommt. Weitere Faktoren: Hormonelle Umstellungen wie Pubertät, Schwangerschaft und  Wechseljahre. Langjährige Einnahme der Antibabypille, lang andauernder Stress, große psychische Belastung und Impfungen kommen als Auslöser in Betracht.

Hashimoto und die „Jod- Lüge“: Deutschland wurde irgendwann zum so genannten Jodmangelgebiet erklärt. Vermehrte Jodierung, Jodzusätze, bzw. Jodgehalt von Lebensmitteln (u.a. durch  jodhaltige Futtermittel etc.) stehen im Verdacht, die Entzündung der Schilddrüse zu begünstigen. Nachweislich tritt Hashimoto in tatsächlich jodarmen Gebieten deutlich seltener auf!

Dr. Tom Wuchter, Mediziner in der Schilddrüsenambulanz im Urban Krankenhaus  Berlin, trug in seiner Doktorarbeit Erfahrunge und Ergebnisse zusammen, die belegen, dass M. Hashimoto eine Folge erhöhten Jodkonsums ist.  Patienten mit einer  Unterfunktion  auf Grund von Morbus Hashimoto, erreichten normale Schilddrüsenfunktion durch reduzierte Jodaufnahme zurück.

Therapie - Praxiserfahrung:  Jodarme Kost, in Verbindung mit klassischen Homöopathie und der Gabe von Antioxidanzien. Innerhalb relativ kurzer Zeit reduzieren sich Beschwerden merklich, es kommt längerfristig zur deutlichen Besserung der Schilddrüsenbefunde, u.U. zum dauerhaften Verschwinden der Antikörper und zur Stabilisierung der TSH-Werte.

Bein Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!

Ihre Silke Petersen                                                                                              

Verfasser und Verantwortlich für den Inhalt:
Silke Petersen, Heilpraktikerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Privatpraxis Psychotherapie und Naturheilkunde, 10405 Berlin
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