Tantra

Tantra

Stand: 02.04.2015

Tantra (Sanskrit, n., "Gewebe, Kontinuum, Zusammenhang") ist eine in Indien entstandene esoterische Form des Hinduismus und später des Buddhismus (vgl.Vajrayana) innerhalb der nördlichen Mahayana-Tradition. Die Ursprünge des Tantra beginnen im 2. Jahrhundert, in voller Ausprägung liegt die Lehre jedoch frühestens ab dem 7./8. Jahrhundert vor. Im Buddhismus ist auch der Begriff Tantrayana gebräuchlich (Tantray?na, "Fahrzeug der Tantra-Texte").

Das Wort Tantra wird von der Sanskritwurzel tan (ausdehnen) abgeleitet. Tantrismus bedeutet somit allumfassendes Wissen oder Ausbreitung des Wissens. Die menschlische Erfahrung verdankt ihm Entdeckung und Lokalisierung der Energiezentren (Chakras)- im menschlichen Körper. Jedes Individuum ist gemäß tantrischer Lehre eine Manifestation dieser Energie, und die Dinge um uns sind das Produkt des gleichen Bewusstseins, das sich immerfort auf verschiedene Weise offenbart.

Entstehung

Der Tantrismus ist eine Erkenntnislehre, die auf der Untrennbarkeit des Relativen und des Absoluten basiert. Was den Tantrismus von anderen hinduistischen und buddhistischen Systemen unterscheidet, ist die Betonung der Identität von absoluter und phänomenaler Welt. Das Ziel des Tantrismus ist die Einswerdung mit dem Absoluten und das Erkennen der höchsten Wirklichkeit. Da angenommen wird, dass diese Wirklichkeit energetischer Natur ist, und Mikrokosmos und Makrokosmos verwoben sind, führt der Tantrismus äußere Handlungen als Spiegel innerpsychischer Zustände aus. Da Geist und Materie als nicht vollständig geschieden angesehen werden, ist der hinduistische Tantrismus diesseitsbejahend und benutzt psycho-experimentelle Techniken der Selbstverwirklichung und Erfahrung der Welt und des Lebens, deren Elemente als positive Dimensionen erfahren werden sollen, in denen sich das Absolute offenbart. Tantra stellt sich also hauptsächlich als spiritueller und mystischer Weg dar, der auf metaphysischen Annahmen beruht.

Dem Nicht-Eingeweihten Betrachter erscheint er als durchdrungen von okkulten und magischen Vorstellungen. Sehr ausgeprägt sind Ritual und Kult, da die Befolgung esoterischer Stufenwege zur Erkenntnis und Erleuchtung zentral für die religiöse Praxis ist. Von Bedeutung ist die Einweihung (abhisheka) und die Unterstellung des Schülers (cela) unter einen kundigen Lehrer oder Meister (Guru), der diesem auf dem spirituellen Weg behilflich ist.

Die Hauptelemente des Tantrismus sind:

  • Die Darstellung und Vergegenwärtigung geistiger Prinzipien mittels sexueller Symbolik, da angenommen wird, die Polaritäten aktiv und passiv, bzw. männlich und weiblich bildeten durch ihre Wechselwirkung das Universum (Shiva und Shakti)
  • Das System feinstofflicher Energiezentren (Chakras) und -kanäle (Nadis) auf denen die yogischen und meditativen Praktiken basieren, wie z.B. das körperliche Kundalini-Yoga, die Visualisation von Gottheiten oder die sexuelle Vereinigung
  • Die Arbeit mit geometrischen Symbolen wie Mandala und Yantra als Ausdruck des Makro- und Mikrokosmos
  • Das Arbeiten mit Mantras und Mudras
  • Die Transformation der Körperzentren in geistige Orte durch Mantras und Symbole
  • Das Einfließen magischer Vorstellungen
  • Hinduistisches Tantra

Der Begriff "Tantra" bezeichnet ursprünglich eine Literaturgattung, "Tantras" oder auch "Agamas", die nach-vedisch ist. Formal sind die Texte des hinduistischen Tantra meist als belehr Literatur w.

  • Shruti (das Gehörte - die Veden mit den Upanishaden)
  • Smriti (das Erinnerte - Gesetzestexte)
  • Puranas (hinduistische Mythologie)
  • Agamas (Tantra)

Nach der obigen Unterteilung gibt es für jedes der vier Zeitalter Schriften, welche die jeweiligen Rituale und Übungen regeln. Die Regeln der Shruti, die Veden, gelten dabei nur für das goldene Zeitalter (Sat-Yuga), für das gegenwärtige eiserne Zeitalter (Kali-Yuga) gelten hingegen die Regeln der Agamas (Tantras).

Der Tantrismus ist meist, aber nicht ausschließlich, mit dem Shaktismus, der Verehrung der Göttlichen Mutter, Shakti, verbunden, die Ausdruck der schöpferischen Kraft Gottes ist, mithin der Schöpfung selbst. Im Gegensatz zum reinen Advaita Vedanta, der die Schöpfung als Illusion - Maya - betrachtet, sieht der Tantriker diese als Ausdruck der Kraft Gottes - Shakti, der Göttin - an und verehrt diese als Maha-Maya. Der Tantriker sieht die Sinneswelt nicht als negativ an, sondern benutzt diese, um zur Vereinigung mit dem Göttlichen zu gelangen. Die Göttliche Mutter selbst ist im menschlichen Körper als Kundalini-Energie vorhanden, die an der Basis der Wirbelsäule eingerollt liegt und, zum Leben erweckt, aufsteigt, um auf ihrem Weg die verschiedenen Chakren (Räder - subtile Energiezentren) zu öffnen und schließlich im obersten Chakra, dem Sahasrara, mit Shiva, dem männlichen Aspekt Gottes, dem Noumen, vereint zu werden. Alle Hauptgötter wohnen im menschlichen Körper, meist im Zentrum der Chakren. So wie Shiva und Shakti im Ardhanarishvara (halb Mann, halb Frau) vereint sind, so ist auch die rechte Hälfte jedes Menschen männlich und entspricht Shiva, während die linke Hälfte der Shakti entspricht.

Da alle Hauptgötter des Hinduismus einen weiblichen Gegenpart besitzen, gibt es je nach Sekte auch eine entsprechende tantrische Richtung:

  • Vedacara (Veda, hält die vedischen Gebote, benutzt vedische Mantren, Agni ist die Hauptgottheit - Ishta-Deva)
  • Vaishnavacara (Vishnu-Tantra, Vishnu ist der Ishta-Deva)
  • Shaivacara (Shiva-Tantra, Shiva ist der Ishta-Deva)
  • Shakta-Tantra ist unterteilt in
    • Dakshinacara (rechter Weg, beachtet die konventionellen religiösen Gebote)
    • Vamacara (linker Weg, bricht religiöse Tabus)
    • Kaulacara

Im sogenannten "linkshändigen Tantra", dem Vamacara, werden die fünf vedischen Reinigungsartikel bewusst umgekehrt, in der Verehrung der fünf M's, den pañca-mak?ra:

  • Matsya [oder M?na] (Fisch)
  • M?msa (Fleisch)
  • Madya (Wein)
  • Mudr? (getrocknete Körner)
  • Maithuna (ritualisierter Geschlechtsakt)

Insbesondere wegen des Maithuna ist Tantra in Verruf geraten und wird im Westen fälschlicherweise fast ausschließlich mit Sexualpraktiken identifiziert. Es ist jedoch zu beachten, dass diese Praktiken nur von bestimmten Sekten, den Vamacharas, und auch dort nur von bestimmten Übenden, den Viryas, in einem bestimmten rituellen Zusammenhang ausgeübt werden. Ähnliche Praktiken wurden und werden teilweise auch in China im Daoismus praktiziert und vereinzelt in der tantrischen Form des tibetischen Buddhismus.

So haben die Dakshinacara-Anhänger die fünf M's durch andere Substanzen ersetzt oder üben sie nur symbolisch bzw. gar nicht aus. So verurteilt beispielsweise der Samayacara der Shri Vidya-Tradition, die besonders in Südindien in den konservativen Shankaracarya-Orden Eingang gefunden hat, all diese Praktiken und meditiert nicht über Chakren unterhalb des Nabels. Im Shri Vidya werden hauptsächlich die Dasa-Maha-Vidyas verehrt, die zehn großen Göttinen der Weisheit, Kali, Tara, Tripurasundari, Bhuvaneshvari, Bhairavi, Chinnamasta, Dhumavati, Bagalamukhi, Matangi, Kamala. Sie alle sind Aspekte der einen Göttin, und der Sadhaka (Übende) nähert sich der Ganzheit durch die Verehrung dieser Aspekte allmählich an. Eine besondere Rolle für die Shankara-Tradition spielt dabei die Göttin Sharada (ein anderer Name für Sarasvati oder Tara), die Göttin der Weisheit und des Lernens, da für den Advaita die Erkenntnis, Jnana, Gnosis, der Weg zur Befreiung ist.

Bezeichnend für fast alle Tantriker sind die Bedeutung von Mantras (heilige Wortklänge), Bijas (einsilbige Wortklänge), Yantras (Diagramme), Mudras (Yogische Stellungen, Gesten), Nyasa (Energetisierung verschiedener Körperteile), Bhutashuddhi (Reinigung), Kundalini-Yoga, Kriya (Bewegungs- und Atemübungen), Carya (religiöse und soziale Vorschriften), Maya-Yoga (Magie). Tantra ist immer praxisorientiert, weswegen tantrische Praktiken in fast allen hinduistischen Richtungen eingeflossen sind. Allen Tantra-Traditionen ist außerdem das Gebot der Geheimhaltung der Lehre und die Bedeutung des Guru als Vermittler der tantrischen Lehren gemein. Traditionell kann Tantra nicht in einem Kurs oder durch Bücher erlernt werden.

Die Regionen, in Indien in denen die tantrischen Kulte noch lebendig sind, sind Assam, Bengalen, Orissa, Maharashtra, Kashmir, Rajasthan, der nordwestliche Himalaya und Teile Südindiens.

Buddhistisches Tantra

?Vajravarahi Mandala? (Tibet, 19. Jh.)Buddhistisches Tantra (oft auch mit Vajrayana gleichgesetzt) basiert auf dem altruistischen Weg des Mahayana. Zentrales Element des Mahayana ist die Entwicklung des Erleuchtungsgeistes und es wird als der Weg der Bodhisattvas bezeichnet. Tantra ist ein eigenes Fahrzeug innerhalb des Buddhismus und wird in der tibetischen Literatur meist mit dem Begriff Geheimes Mantra-Fahrzeug bezeichnet. Zusammen mit Dzogchen bildet es das Fahrzeug der Frucht, da die Methoden sozusagen das Ergebnis der Praxis vorwegnehmen. Tantra ist der Weg der Transformation und Praktizierende des Tantra visualieren so genannte Meditationsgottheiten (tib. Yidam). Sie streben dabei an, die Verwirklichungen dieser Gottheiten, welche Buddhas und Bodhisattvas sind, selbst zu erhalten; dazu dienen neben der Visualisation auch Mantras und Mudras. Die Meditationsgottheiten können in friedvollen, zornvollen und freudvollen Formen erscheinen. Die freudvollen Gottheiten werden in sexueller Vereinigung (tib. yab-yum, d. h. Vater-Mutter) dargestellt und visualisiert. Tatsächliche sexuelle Praktiken sind aber - auch aufgrund der großen Rolle des Monastizismus vor allem in der Gelug-Tradition - die Ausnahme, und ihre Verbreitung ist schwer einzuschätzen. Naturgemäß sind sie in jenen Traditionen eher zu finden, deren Lamas verheiratet sind (Nyingma, Sakyapa und Kagyü), als dort, wo ordinierte Mönche lehren (Gelug). Ein dem buddhistischen nahezu gleiches Tantra findet sich auch in der tibetischen Bön-Religion. Die Praxis von Tantra setzt eine Ermächtigung, üblicherweise in Form eines spezifischen Rituals (Einweihung, tib. Wang [dbang]), oder wenigstens einer Hörübertragung, durch einen entsprechend qualifizierten Meister voraus. Im Tantra dient das Mandala als Symbol der reinen Dimension der Meditationsgottheit, die sich im Zentrum befindet, wobei ihre Dimension als nichtduale Manifestation zu sehen ist.

Geschichte des buddhistischen Tantra [Bearbeiten]Die Texte, welche das buddhistische Tantra übermitteln, werden ebenfalls als Tantras bezeichnet, im Unterschied zu den Sutras, welche Lehrreden des Buddha beinhalten. Während in einigen Tantras, beispielsweise dem Kalachakra-Tantra, gesagt wird, Buddha Shakyamuni habe sie in einer nichtmenschlichen Dimension gelehrt, werden in vielen anderen Tantras ausdrücklich Buddhas oder Bodhisattvas der Dharmakaya- und Sambhogakaya-Dimension als Quelle genannt. Die tibetische Tradition nimmt aber nicht an, dass quasi eine Person diese Tantras geschaffen hat. Historisch gesehen sind sie durch die Mahasiddhas, verwirklichte Praktizierende, die sie in reinen Visionen erhalten haben, in die mündliche Überlieferung gebracht worden. Als Termas werden auch heute noch Tantras (wieder-)entdeckt.

Einteilungen des buddhistischen Tantra [Bearbeiten]Das buddhistische Tantra wird in ein äußeres und ein inneres Tantra unterteilt. In den äusseren Tantraklassen wird die Meditationsgottheit außerhalb visualisiert, im inneren Tantra visualisieren sich die Übenden selbst als die Gottheit. Das äußere Tantra gliedert sich in Kriya-, Carya- und Yogatantra, wobei sich die Praktiken zum Yogatantra hin zunehmend dem nichtdualen Charakter der inneren Tantras annähern. Als einen Aspekt der Praxis des inneren Tantra finden sich auch Übungen mit den so genannten inneren Winden (tib. Lung [rlung]) und Tropfen (tib. Thigle [thig le]), welche sich in Energiekanälen (tib. Tsa [rtsa]) und Chakras (tib. Khorlo ['khor lo]) bewegen.

Unterschiede in den verschiedenen Traditionen

Kalachakra-Gottheit in freudvoller VereinigungIn den so genannten neuen Übersetzungstraditionen Kagyü, Sakya und Gelug wird das innere Tantra als höchstes Yogatantra oder Anuttaratantra bezeichnet. In der alten Übersetzungstradition (Nyingma) wird das innere Tantra in drei Wege gegliedert. Der erste, als Mahayoga bezeichnet, entspricht dem Anuttaratantra. Der zweite, Anuyoga, ist eine Tantraform, welche eng mit dem dritten, Dzogchen oder Atiyoga, zusammenhängt. Letzteres ist eigentlich kein Teil des Geheimen Mantrafahrzeugs, sondern stellt einen methodisch eigenständigen Weg dar. Jedoch wird Dzogchen nicht nur in der Nyingma-Systematik mit Maha- und Anuyoga zusammengefasst, es wird in der Praxis auch meist in Verbindung mit diesen gelehrt.

Der Tantrismus ist in vielen religiösen Strömungen (Jainismus usw.) beheimatet. Spätere Strömungen sind das chinesische Chen-yen, das japanische Shingon und das tibetische Vajrayana (auch Lamaismus genannt).

Tantrische Symbolik in verschiedenen Kulturen, Neotantra und ganzheitliche Körperarbeit [Bearbeiten]Siehe auch den Hauptartikel Neotantra.

In Europa und in den USA wird 'Tantra', seit es durch Osho popularisiert wurde, oft als ganzheitliche Lebenshaltung, die Spiritualität und Sexualität verbindet, verstanden. Eine Vielzahl unterschiedlicher, meist kommerzieller Anbieter versucht, diese Lebenshaltung in Seminaren und Kursen zu vermitteln, wobei die Mehrzahl dieser Angebote mit dem ursprünglichen, religiös motivierten indischen Tantra, nichts oder nicht viel zu tun hat. Je nach Ausrichtung und Ausbildung der einzelnen Tantra-Lehrer reicht das Angebot von Sexualtherapie bis zur spirituell orientierten Meditationsgruppe und vom theoretischen Vortrag bis zum praktischen Erleben im tantrischen Ritual. In den meisten dieser Seminare und Kurse wird ausschließlich nicht-sexueller Tantrismus praktiziert.

Die Praxis des sexuellen Tantra, eine Form der Sexualmystik resultiert aus der Annahme, dass das ursprünglich Göttliche oder die impersonale Form und Idee der Transzendenz aus einer Dualität besteht, die den männlichen und den weiblichen Aspekt vereint. In vielen Kulturen gibt es Paare von Göttern und Göttinnen oder abstrakte Prinzipien wie Yin und Yang, die Polaritäten und komplementäre Gegensätze bilden und in einem Prozess gegenseitiger Durchdringung, Wandlung, Trennung und Vereinigung die höchste Einheit verkörpern. Viele der ältesten Göttergestalten sind ursprünglich als androgyn gedacht, so beispielsweise Shiva und Shakti, die tibetischen Yab-yum-Figuren (Meditationsgottheiten in Vereinigung), der Hermaphrodit der Alchemie oder archaische, nur archäologisch nachzuweisende Gottheiten.

Die heilige Form der sexuellen Vereinigung, der Hieros gamos (heilige Hochzeit), ist ein sehr altes kulturelles Phänomen, das sich in neuer Form seinen Weg zu bahnen und ein archetypisches Bedürfnis des Menschen zu sein scheint. So wurde der Hieros gamos beispielsweise in Sumer durch einen eine männliche Gottheit repräsentierenden König und eine eine weibliche Gottheit verkörpernde Königin oder Priesterin praktiziert. Auch im alten Ägypten sind solche Rituale nachgewiesen worden, und sie haben ihre Spuren in der Mythologie aller alten Kulturen hinterlassen. Im indischen und tibetischen Raum entstammen diese Rituale vorbuddhistischen Traditionen, Symbolsystemen, Praktiken und Mythen.

Einige Tantriker unterscheiden zwischen ?rotem? und ?weißem? Tantra, wobei die rote Form auf sexuelle Vereinigung, die weiße Form hingegen auf meditative Praktiken bezogen wird. Viele der sich selbst so nennenden ?weißen Tantriker? lehnen die sexuelle Form des Tantra ab, während die sogenannten ?roten Tantriker? die Ablehnung von Sexualpraktiken oft als eine Form geistiger Sterilität und Körperfeindlichkeit betrachten und dies auf die Tabuisierung der Sexualität und insbesondere des Weiblichen in vielen Kulturen zurückführen. Im tantrischen Buddhismus (Vajrayana) hingegen verkörpert das weibliche Prinzip transzendente Weisheit, Frauen werden geehrt und können ebenso wie Männer Erleuchtung erlangen. Viele buddhistische tantrische Meisterinnen aus Tibet sind herausragende Beispiele für weibliche Spiritualität. Es gilt daher für einen Vajrayana-Praktizierenden als Hindernis auf dem Pfad, wenn er Frauen herabwürdigend behandelt oder auf sie herabblickt, da er sich durch eine falsche Sichtweise den Zugang zu transzendenter Weisheit versperrt.

Der hinduistische Tantrismus ehrt das Weibliche als schöpferische und transzendierende Energie; dementsprechend nimmt die Frau in ihm eine herausragende Stellung ein, und die Sexualität wird nicht mit Tabus belegt, denn wenn Geist und Materie nicht getrennt sind, bleibt wenig Raum für körperfeindliche Tendenzen, und der Körper kann als Instrument für geistige Erfahrungen dienen.

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