Sexualtherapie
Dieser Artikel wurde uns von Charlotte Paltzer geb. Spitzfaden-Born, Privat Praxis für Gestalttherapie/Paarberatung/Sexualtherapie zur Verfügung gestellt.
Therapie- und Beratungsbedarf:
Laut einer Studie der TU Dresden leiden 20% der Patienen, die sich in Psychotherapie befinden auch an Störungen der sexuellen Erlebnisfähigkeit.
Diese Einschränkungen beziehen sich auf das
eigene sexuelle Erleben sowie den Ausdruck derselben. Die Ursachen für Sexuelle Störungen sind
durch unterschiedliche Faktoren bestimmt. So kann zum Beispiel eine
sexualfeindliche Erziehung mit rigiden Moralverschreibungen den organischen
Fluss nachhaltig stören. Verletzende oder traumatische Erfahrungen, sowie ein
rigider Umgang mit Sexualität können zu vermeidenden Strategien
führen. Eine unbefriedigende oder fehlende
Sexualität ist Mitverursacher für vielfältige Erkrankungen und Mjßempfindungen. Viele Krankheitsursachen und psyische
Störungen sind ursächlich auf sexuelle Störungen oder Fehlentwicklungen zurück
zu führen. Eine detaillierte Diagnostik in der
therapeutischen Anfangsphase bildet die Grundlage jeder weiterführenden
Arbeit.
Ziele der Sexualtherapie:
- Der Klient erhält Information und Aufklärung
- Der Leidensdruck kann verringert werden
- Das Vertrauen in die eigenen Gefühle und Bedürfnissse wird gestärkt
- Sensibiltät und Körperwahrnehmung werden gesteigert
- Sexuelle und sinnliche Bedürfnisse werden bewußter wahrgenommen
- Die Kommunikation innerhalb der Paarbeziehung wird intensiviert
- Eine Steigerung der Intimität innerhalb der Beziehung wird gefördert
- Der Differnzierungsprozess des Einzelnen wird gefördert
- Sexuelle Dysfunktionen, Appetenzstörungen und Traumata können Heilung erfahren
Im sexuellen Leben und Erleben zeigen sich alle Blockaden, Vermeidungen und Einschränkungen eines Menschen, die generell auch in allen anderen Lebensbereichen als hindernd und einschränkend empfunden werden.
Störungen im Überblick:
- Erektionsstörungen
- Appetenzstörungen (sex. Lustlosigkeit)
- Orgasmusstörungen
- Ejaculatio praecox (vorzeitiger Samenerguß)
- Vaginismus (Scheidenkrampf der Frau)
Therapeutische Ansätze:
Integrative Therapeutische Arbeitsweisen die folgende wichtige Elemente vereinen:
Gespräche, Wahrnehmungserweiterung, Körpertherapie, Verhaltenstherapeutische Interventionen, Systemische Ansätze, ganzheitliche Therapien mit tiefenpsychologischer Ausrichtung wie z.B. Gestalttherapie, Paartherapie, Tantrischer Ansatz
Die Voraussetzung für eine gelingende therapeutische Arbeit bildet die vertrauensvolle Beziehung und der gute Kontakt zwischen Berater und Klient.
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