Magnetfeldtherapie

Magnetfeldtherapie

Stand: 02.04.2015

Die Geschichte der Magnetfeldtherapie

Die Behandlung von Krankheiten mittels Magnetfeldern hat eine  lange Tradition. Bereits vor 2000 Jahren kurierten chinesische Mediziner verschiedene Gebrechen mit dieser Methode; die alten Ägypter verwendeten magnetischen Schmuck, um ihre Gesundheit zu stärken. Heute findet die Magnetfeldtherapie unter anderem wegen ihrer geringen Nebenwirkungen wieder verstärkt Beachtung. Bei dieser Therapie wird ein magnetisches Feld erzeugt, welches die Körperzellen positiv beeinflusst. Das hat zur Folge, dass die Zellfunktion angeregt wird, die Zelle besser arbeitet. Gestärkt wird dadurch der gesamte Organismus, da der Stoffwechsel stimuliert wird.

Paracelsus (1493 - 1541) gilt als einer der Begründer der neuzeitlichen Magnetfeldtherapie. Er behandelte mit Magneten unterschiedliche Krankheiten - von Durchfall bis Blutungen - und schrieb den Magneten die Fähigkeit zu, die menschliche Lebenskraft wieder aufzuladen.

Behandlung

In der Magnetfeldtherapie werden zur Behandlung Magnetspulen, Magnetfeldgeräte, Magnetkissen, Magnetfolien, Magnetstäbe und andere magnetische Gegenstände eingesetzt. Das Magnetfeld selbst ist nicht spürbar, durch die Anregung der Durchblutung kann jedoch ein Kribbeln, Wärmegefühl oder Herzklopfen auftreten.

Ganzkörperbehandlungen mit Geräten, die ein pulsierendes Magnetfeld erzeugen, dauern meist zwischen 8 und 30 Minuten und können auch mehrmals pro Tag durchgeführt werden. Sie sollten allerdings insgesamt nicht länger als eine Stunde täglich eingesetzt werden, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Bei lokalen Schmerzen werden auch ein- bis dreimal täglich 10 bis 24 Minuten lang Kissen oder Magnetstäbe verwendet. Lokale Anwendungen können ergänzend zur Ganzkörperbehandlung erfolgen.

Anwendungsgebiete

Häufigstes Anwendungsgebiet der Magnetfeldtherapie sind orthopädische Beschwerden, vor allem bei Gelenkproblemen, Weichteil- und Knochenerkrankungen ist sie nützlich. Bei der  Heilung von Knochenbrüchen und der Regeneration des Knorpelgewebes von Arthrosepatienten erzielten Ärzte bisher die meisten Erfolge. Vielversprechende Studien aus Deutschland und den USA liegen inzwischen vor und bestätigen die Wirksamkeit der Therapie.

Wirkweise und Wirksamkeit

Die Wirkung der Magnetfeldtherapie auf das Knochenwachstum ist durch zahlreiche klinische Studien aus der ganzen Welt dokumentiert und wurde auch im Reagenzglas nachgewiesen. Gebrochene Knochen wachsen ebenso wie Operationsnarben unter Magnetfeldeinfluss schneller und strukturell geordneter zusammen.

Da Knochenzellen anders schwingen als Hautzellen und auch die Frequenz von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, wirken moderne Geräte für die Magnetfeldtherapie stärker als zum Beispiel Magnetsteine. Diese Geräte senden ein pulsierendes Magnetfeld aus, das auf einer Kombination verschieden starker elektromagnetischer Schwingungen basiert. Dadurch können unterschiedliche Körperteile und verschiedene Personen erfolgreicher behandelt werden, da die jeweiligen Körperzellen sich jene Schwingungen gewissermaßen herausfiltern, die ihrer eigenen Schwingung am ähnlichsten sind und dadurch am besten wirken.

Risiken und Gefahren

Die Magnetfeldtherapie zeigt keine schädlichen Nebenwirkungen. Das stellten 1993 amerikanische Ärzte fest, nachdem sie klinische Studien aus 17 Jahren ausgewertet hatten. Dabei wurden über 200.000 Kranke mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern behandelt. Trotzdem gibt es Fälle, bei denen die Magnetfeldtherapie nicht oder nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden darf. Menschen mit elektrischen Implantaten wie Herzschrittmacher dürfen nicht mit Magnetfeldtherapie behandelt werden! Bei Epilepsie kann durch die Beeinflussung der Reizschwelle im Gehirn ein Anfall ausgelöst werden. Nach Organtransplantationen (Herztransplantation , Lebertransplantation, Lungentransplantation, Nierentransplantation) muss das Immunsystem unterdrückt werden, um eine Abstoßung des Organs zu verhindern. Die immunstärkende Wirkung der Magnetfeldtherapie kann die Wirkung der Medikamente aufheben. Bei Schilddrüsenüberfunktion, Herzrhythmusstörungen, der Einnahme blutverdünnender Medikamente und Fieber (vor allem bei alten Menschen) ist ebenfalls Vorsicht geboten. Schwangere Frauen sollten keine Magnetfeldtherapie machen, da die Auswirkungen auf ungeborene Kinder noch nicht ausreichend erforscht sind.

Durch die gesteigerte Durchblutung infolge der Therapie können einzelne Medikamente stärker wirken. Eine neue Dosierung darf allerdings auf keinen Fall ohne ärztliche Anweisung

Hinweis

Diese Informationen können den Besuch beim Arzt nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit dem Arzt vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Behandlung kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt und Patient festgelegt werden.

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