chronische Niereninfektion

Geschrieben von angelika am 22.12.2007 um 11:20 Uhr
Ich leide seit 1,5 Jahren an einer chronischen  Niereninfektion und habe 11 Antibiosen
hinter mir. Erst jetzt wurde mir was über Biofilm und darausfolgender Antibiotikatherapie
erzählt. Ich soll nún für Monate unter Dauerantibiose, vertrage aber auf Dauer kein
Antibiotikum mehr und habe auch schon viele Resistenzen. 

Ich suche einen alternativen Therapeuten, der sich auf die Niere spezialisiert hat.
Welcher Art die Therapie sein könnte, kann ich aber nicht sagen. Die klassische
Homöopathie greift nicht, das kann ich ausschliessen. 

Ich hätte gerne jemanden, der weiß, wie man den Biofilm lösen kann, z.B. mit Enzymen.

Gerne einen Heilpraktiker, oder aber auch einen Arzt für Naturheilkunde.
Antwort von Rudolf Hege* am 22.12.2007 um 13:08 Uhr
Das klingt nach einem schwierigen Problem. Grundsätzlich müßte man die Ursache der
chronischen Infektion erst einmal abklären, denn die vorhandene Antibiotika-Resistenz ist
ein Hinweis darauf, dass möglicherweise andere Mechanismen aktiv sind, als nur irgendein
Erreger. Normalerweise kann sich so ein Biofilm nur bilden, wenn das körpereigene
Abwehrsystem versagt - und das tut es nicht ohne Grund.

Also, das wäre der erste Schritt: Herausfinden - mit ganzheitlichen Methoden - warum Ihr
Körper sich nicht wehrt. Im zweiten Schritt steht dann die Frage nach der richtigen
Vorgehensweise, wobei Medikamente nur ein Teil sind. Man hat beispielsweise mit
Cranberrys gute Erfahrungen bei Harnwegsinfekten gemacht, weil diese das Anhaften der
Erreger an den Geweben verhindern, sodaß diese ausgespült werden. Auch Enzyme sind
hilfreich. Daneben ist eine Stärkung des Immunsystem von entscheidender Bedeutung. Und
nicht zuletzt deutet ein solche chronische Infektion auf eine psychische Belastung hin
("Ging Ihnen etwas an die Nieren?").

Also eine Menge Fragen, die vor einer Therapie erst zu klären wären.
Antwort von Zenpoetin am 22.12.2007 um 14:04 Uhr
Liebe Angelika,
ich bin keine Ärztin, hatte aber nach diversen OPs eine sehr eingeschränkte
Nierenfunktion - vertrug nicht mal die vom Arzt verschriebenen Kapseln mit 
Antwort von Zenpoetin am 22.12.2007 um 14:08 Uhr
Liebe Angelika,
ich bin keine Ärztin, hatte aber nach diversen OPs eine sehr eingeschränkte
Nierenfunktion - vertrug nicht mal die vom Arzt verschriebenen Kapseln mit 
Antwort von Zenpoetin am 22.12.2007 um 14:29 Uhr
Fortsetzung:
Ich vertrug keine Naturmedizin aus Schachtelhalm und auch der Nierentee aus der Apotheke
war mir zu stark.
Also studierte ich Kräuterbücher, besorgte mir milde Kräuter aus der Apotheke und trank
täglich einige Liter Kräutertee, wobei ich abwechselnd 3-5 folgender Zutaten mischte:

Queckenwurzel,  Bibernellewurzel, Klettenwurzel, Süßholz, 
Tausendgüldenkraut, Labkraut, Mädesüß,  Ehrenpreis, Schafgarbe.

Später:
Birkenblätter (treiben arg)
Angenehm und wohltuend:
Veilchenkraut (auch als Augentee und zur Beruhigung der Schleimhäute bei Allergien),
Kamille, Ringelblumen.
Universal heilende Wirkung hat auch Grüner Tee (Sorte Gunpowder) und Oolong.

Nach 4 Wochen ging es mir schon wesentlich besser, ich vertrug schon hin und wieder
schwarzen Tee und nach 3 Monaten konnte ich schadlos alle 3 Tage ein Bierchen trinken,
das mir auch wieder schmeckte.
Ich habe diese Kräutertees in geringerem Ausmaß weiter getrunken, bis sie mir nicht mehr
schmeckten - dann brauchte mein Körper die Wirkstoffe nicht mehr!

Ein Versuch ist es wert - diese Mittel schaden nicht.
Begleitend würde ich Autogenes Training machen - da gibt es wunderbare CDs bei Readers
Digest "Reise ins ICH" (woanders sicherlich auch).
Außerdem lohnt das Nachdenken, was Ihnen im realen Leben wohl "an die Nieren geht" - und
das würde ich abstellen!
Ein humoriges Gedicht dazu finden Sie auf meiner Literarischen Homepage:
www.beepworld.de/members/dichterseele
Liebe Grüße
Marion Wolf
Antwort von Peter Bornkessel* am 22.12.2007 um 21:28 Uhr
Liebe Angelika,
mein erster Gedanke dazu ist mein Motto:
Jede Störung im Körper hat ihr Gegenstück im seelisch/emotionalen/psychischen Bereich. In
der Schulmedizin wird dieser Zusammenhang selten gesehen oder überhaupt beleuchtet.
"Symptomunterdrückung" statt "Beseitigung der Ursache" ist eine häufige
Behandlungsweise.
Wenn jedoch die eigentliche Ursache nicht angesehen wird, kann keine "Selbstheilung"
stattfinden. 
Wenn Sie den Begriff "Antibiose" mal genau ansehen, d.h. dem Ursprung des Worts
nachgehen, kommen Sie auf interessante Bedeutungen. 
Durch Ansprache der Selbstheilungskräfte kann man diese Störung meiner Meinung nach
beseitigen.
Antwort von Evelin und Hans-Jürgen Peter* am 23.12.2007 um 11:53 Uhr
Hallo Angelika,
die Synergetik-Therapie in Verbindung mit einem Synergetischen Profiling könnte für Sie
eine Lösung Ihrer Probleme bedeuten. Ich schlage Ihnen vor, sich über diese neuen
ganzheitlichen Ansätze zur Heilung zu informieren, z.B. über die Homepages der
Berufsverbände: www.bvst.net und www.bvspro.de

Frohe Weihnachten
Hans-Jürgen Peter
(Synergetik-Therapeut u. Synergetik-Profiler)

Antwort von BrigitteRegina Keil* am 29.12.2007 um 15:47 Uhr
Liebe Angelika, 

hat sich bislang jemand damit beschäftigt herauszufinden, was der Auslöser der Infektion
ist, ob es sich um eine aufsteigende Infektion handelt? Wenn nein, sollte man dies tun. 

Schöne Grüsse und ein gutes Jahr 2008
BrigitteRegina Keil
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